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Förderungsmodell Neupatienten

Eine Terminvermittlung allein löst die Probleme nicht – erforderlich ist eine gesteigerte Bereitschaft der Fachärzte, Neupatienten zu behandeln. Deshalb ist die Einführung des Förderungsmodells Neupatienten ebenfalls eine unverzichtbare Unterstützungsmaßnahme zum ServiceTelefon Terminvermittlung.

Das Neupatientenmodell wird von den Kassen im Facharztbereich finanziell in Höhe von ca. 3 Mio. EURO jährlich unterstützt. KV-seitig werden ca. 2 % des Gesamtvergütungsanteils der teilnehmenden Ärzte des fachärztlichen Versorgungsbereiches als Mitfinanzierung eingesetzt.

Vorwegabzug und Honorierung des Zuschlages für Neupatienten werden entsprechend den im jeweiligen Honorarbrief festgelegten Quoten, welche gemäß des jeweils gültigen HVM der Leistungssteuerung unterliegen, vorgenommen

Bei der Anwendung des Neupatientenmodells werden alle Fälle mit außerbudgetären Leistungen, Leistungen im organisierten Bereitschaftsdienst, belegärztliche Leistungen und Leistungen aufgrund von Zielaufträgen ausgeschlossen.

Alle anderen Ärzte, Fachwissenschaftler und Psychotherapeuten des fachärztlichen Versorgungsbereiches nehmen nicht an dem Neupatientenmodell teil, weil sie entweder nicht der Vergütung nach Regelleistungsvolumen (RLV) unterliegen oder hoch spezialisiert sind, einen hohen Anteil außerbudgetärer Leistungen abrechnen oder nur auf Überweisung tätig werden dürfen. Bei diesen Fachärzte erfolgt ein pauschaler Zufluss der anteiligen Honorarmittel in die Vergütungsvolumina der Facharztgruppen

Wirkung des Neupatientenmodells:

  • Zuschlag für Neupatienten in Höhe von bis zu 50 % des RLV-Fallwertes
  • Als Neupatient gilt, wer in den letzten drei Vorquartalen nicht von einem Arzt derselben Vergleichsgruppe in derselben Praxis behandelt wurde
  • Zuschlag wird von der KV Sachsen zur Grundpauschale zugesetzt – kein weiterer Aufwand für die Ärzte!