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Telematikinfrastruktur

Aktuelle Informationen zur Telematikinfrastruktur (TI)

Die KV Sachsen informiert an dieser Stelle über aktuelle, durch die verantwortlichen Organisationen verifizierte Statusinformation zur Telematikinfrastruktur. Die Verifizierung kann hierbei zu einem gewissen zeitlichen Versatz zwischen dem Auftreten einer Störung und deren Veröffentlichung führen.

Zuschlag bei störanfälligen Kartenterminals geregelt


Die Finanzierung der Kartenterminal-Aufsätze für die seit Jahresanfang von Störungen betroffenen Kartenterminals des Hersteller Wordline Heathcare GmbH, wurde rückwirkend zum 01.04.2022 zwischen der KBV und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen geregelt.

Hiernach erhalten Praxen einen Zuschlag für das betroffene Gerät am Empfang. Größere Praxen, die im Rahmen der Erstausstattungspauschale mehre Kartenterminals bekommen haben, erhalten eine höhere Pauschale.

Anspruch:

Jede Praxis, die sich bis zum 30. September 2022 an die TI angeschlossen hat, erhält einmalig einen Kartenterminal-Zuschlag. Die Pauschale enthält die Kosten für den Aufsatz und für den Versand. Praxen die sich nach dem 01. Oktober 2022 niederlassen, erhalten diese Pauschale nicht, da ab diesem Zeitpunkt der Aufsatz bereits durch den Hersteller zusammen mit dem Kartenterminal ausgeliefert wird.

Auszahlung:

Die Auszahlung der Pauschale erfolgt automatisch durch die KV Sachsen auf Basis der zur Praxis vorliegenden Daten der TI-Basisausstattung. Für bereits bestehende Praxen erfolgt dies mit der Honorarauszahlung 2022/2, für erst in 2022/3 eröffnete Leistungsorte mit der Honorarauszahlung 2022/3.

Es ist keine Anzeige oder Zusendung von Nachweisen gegenüber der KV Sachsen erforderlich.

TI-Finanzierungspauschalen:

Pauschale

Erstattung

Aufsatz für störanfällige Kartenterminals

bis zu 3 Ärzte in der Praxis: 35,46 Euro

4 bis zu 6 Ärzte in der Praxis: 66,28 Euro

mehr als 6 Ärzte in der Praxis: 97,10 Euro


Die Portokosten sind bereits in der Grundpauschale enthalten und werden daher auch in den höheren Erstattungsstufen nur einmal ausgezahlt.

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Hinweis zur elektronischen Patientenakte (ePA)


Bitte sehen Sie von der Übermittlung von jeglichen Bestell- oder Auftragsbestätigungen an die KV Sachsen im Rahmen der Bestellung der Komponenten für die elektronischen Patientenakte (ePA) ab, diese werden weder benötigt noch verarbeitet.

Es wird lediglich eine elektronische Betriebsbereitschaftserklärung zur ePA im Mitgliederportal der KV Sachsen im Reiter "Weitere Dienste" für die jeweilige Betriebsstätte erwartet. 

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Checkliste zum Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI)
Angebot einholen

Holen Sie zuerst ein Angebot Ihres Vertriebspartners bzw. Systemhauses ein und entscheiden Sie sich dann. Beachten Sie bitte folgende Punkte:

  1. Der TI-Konnektor sollte auf die zum Zeitpunkt der Installation in Ihrer Praxis von der gematik zugelassenen Produktypversion aktualisiert worden sein. 
  2. Die Auszahlung der in der Finanzierungsvereinbarung festgelegten Pauschalen durch die KV, für die Ausstattung und den Anschluss an die Telematikinfrastruktur, erfolgt mit der Quartalsabrechnung des Quartals in dem der erste Versichertenstammdatenabgleich (VSDM) durchgeführt wurde.

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Heilberufsausweis (eHBA) der zweiten Generation bestellen


Um die medizinischen Anwendungen in der TI nutzen zu können, ist mit der Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) ab dem 01.10.2021 ein elektronischer Heilberufsausweis der zweiten Generation (eHBA G2) in der Praxis erforderlich. Der eHBA G2 ermöglicht zum Beispiel, die qualifizierte elektronische Signatur der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinung oder eines elektronischen Arztbriefes.

Mit in Kraft treten des Patientendatenschutzgesetzes (PDSG) im Herbst 2020 wird der eHBA G2 zur Voraussetzung für die Bestellung des Praxisausweis (SMC-B-Karte) für den jeweiligen Leistungsort an dem der eHBA -Inhaber tätig ist. Daher empfiehlt es sich den eHBA G2 rechtzeitig vor der Bestellung der SMC-B-Karte bei der zuständigen Sächsischen Landesärztekammer bzw. der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer zu beantragen.

Es ist nur ein eHBA G2 je Arzt notwendig, egal an wie vielen Leistungsorten oder Praxen der Arzt tätig ist. Im Gegensatz zur SMC-B-Karte, die je Leistungsort beschafft werden muss.  

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Praxisausweis bestellen


Damit die neuen Kartenterminals funktionieren, benötigen Sie eine neue Karte (SMC-B Karte), die auch als Praxisausweis bezeichnet wird. Die Karte müssen Sie bei einem zertifizierten Kartenhersteller beantragen.

Aktuell zugelassene Kartenhersteller des elektronischen Praxisausweises, der sogenannten SMC-B Karte (Security Module Card Typ B):

Die Bundesdruckerei mit dem Praxisausweis (SMC-B) Antragsportal:
https://ehealth.d-trust.net/antragsportal/

Medisign mit dem Praxisausweis (SMC-B) Antragsportal:
https://www.smc-b.de/

T-Systems mit dem Praxisausweis (SMC-B) Antragsportal:
https://smcb.telesec.de/tsp-applicant/issuer/issuer-select.html

Weitere Kartenhersteller werden sobald diese zertifiziert sind, auch an dieser Stelle veröffentlicht.

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Vertrag mit einem KIM-Dienst-Anbieter schließen


Sobald der bestellte Praxisausweis mit dem dazugehörenden PIN-Brief in Ihrer Praxis vorliegt, ist im nächsten Schritt ein Vertrag mit einem KIM-Dienst-Anbieter (Kommunikation im Medizinwesen) Ihrer Wahl zu schließen. Eine Übersicht der von der gematik zugelassenen KIM-Anbieter finden Sie unter

https://fachportal.gematik.de/zulassungen/online-produktivbetrieb/

(Produkttyp: Anbieter sVUmD-KOM-LE).

Zukünftig sind Nachrichten vertraulich, sicher und verschlüsselt digital wie der elektronische Arztbrief ab dem 01.04.2021 bzw. die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) ab dem 01.10.2021 verpflichtend über die Telematikinfrastruktur zu versenden.

Weitere Information zur Nutzung und Finanzierung finden Sie im Themenbereich "KIM" auf unserer Internetseite. 

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Installation vereinbaren


Vereinbaren Sie einen Termin für die Installation mit Ihrem Vertriebspartner bzw. Systemhaus. Fragen Sie diesen Anbieter, welche Komponenten Sie benötigen und welche Zeit für die Installation voraussichtlich eingeplant werden sollte. Die erfolgreiche Installation muss mit dem Einlesen einer eGK und der Durchführung der Anwendung VSDM (Versichertenstammdatenmanagement) abgeschlossen werden. Dann wird die zum Zeitpunkt des ersten erfolgreichen VSDM gültige Pauschale erstattet. 

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Praxisinformationen der KBV


Die Praxisinformationen der KBV finden Sie rechts im Downloadbereich

Hintergrundinformation,

Für den Anschluss an die TI  finden Sie hier eine Tabelle zu den technischen Komponenten

Weitere Informationen finden Sie hier:

KBV

gematik
 

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