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Veranstaltungen der LAG Sachsen Geschäftsstelle:

  • Digitale Fortbildung zur KRINKO-Empfehlung „Prävention postoperativer Wundinfektionen“ der KBV und des Kompetenzzentrums für Hygiene und Medizinprodukte der KVen und der KBV (CoC) mit dem Deutschen Ärzteblatt: https://www.aerzteblatt.de/cme

 

 

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Sektorenübergreifende Qualitätssicherung

    Einrichtungs- und sektorenübergreifende Qualitätssicherung

    Seit Januar 2016 werden für einige genehmigungspflichtige Leistungen schrittweise Verfahren zur sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (sQS) eingeführt.

    Gegenstand des ersten Verfahrens ist die „Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie“, 2017 startete das Verfahren „Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen“ und im Januar 2020 wird ein weiteres Verfahren die "Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen einschließlich Pankreastransplantationen" überführt.

    Ziel der sQS ist unter anderem die einheitliche Bewertung der Qualität der Leistungserbringung in den verschiedenen Sektoren der gesundheitlichen Versorgung. Durch die über die Grenzen der Sektoren von Kliniken und Arztpraxen bzw. Zahnarztpraxen hinweg reichende Betrachtung, soll zudem ein kontinuierlicher Qualitätsentwicklungsprozess eingeleitet werden. Hierzu werden auch Sozialdaten der Krankenkassen verwendet.

    Grundlage für die Einführung der sQS ist eine entsprechende Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Sie setzt die Regelungen in den §§ 92 und 136 Sozialgesetzbuch V um. Insbesondere ergibt sich aus der Richtlinie die Dokumentationspflicht für alle Vertragsärzte, die entsprechende Leistungen zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen.

    Für die Umsetzung der sQS ist in Sachsen eine „Landesarbeitsgemeinschaft“ (LAG) zuständig, welche von der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen, der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Sachsen, der Krankenhausgesellschaft Sachsen sowie den Landesverbänden der Krankenkassen und Ersatzkassen getragen werden.

    Die Datenannahmestelle für dokumentationspflichtige Vertragsärzte ist bei der KVS angesiedelt. Die Auswertung und Analyse der pseudonymisierten Daten erfolgt durch die Bundesauswertungsstelle am Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) in Berlin.