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Besondere Versorgung gem. §§ 140a ff. SGB V


Zum 1. Januar 2000 hat der Gesetzgeber den Regelungskomplex der Integrierten Versorgung geschaffen mit dem Ziel, den Wettbewerb zwischen verschiedenen Versorgungsformen für eine patienten- und bedarfsgerechtere und zugleich effizientere Versorgung zu ermöglichen. Mit dem GKV-Modernisierungsgesetz von 2004 und der darin angelegten Anschubfinanzierung mit bis zu 1 % der Gesamtvergütung - vgl. § 140d Abs. 1 SGB V hat die Zahl von Integrationsverträgen kontinuierlich zugenommen. Die pauschale Anschubfinanzierung von bis zu 1 % der Gesamtvergütung ist Ende 2008 ausgelaufen.

Mit dem GKV Versorgungsstärkungsgesetz (in Kraft getreten zum 23. Juli 2015) hat der Gesetzgeber die §§ 73a und 73c SGB V (Strukturverträge und Besondere ambulante Versorgung) aufgehoben und in die §§ 140a ff. SGB V integriert. Diese umfassen nunmehr sowohl die verschiedene Leistungssektoren übergreifende oder interdisziplinär fachübergreifende Versorgung (integrierte Versorgung) als auch besondere ambulante ärztliche Versorgungsaufträge. Zudem können auch Kassenärztliche Vereinigungen Vertragspartner von Verträgen nach den neu gefassten §§ 140a ff. SGB V sein.

Gemäß §§ 64 Abs. 3 Satz 1, 73b Abs. 7 und 140a Abs. 6 SGB V haben die Partner der Gesamtverträge nach § 83 SGB V ab dem 1. Januar 2009 den Behandlungsbedarf und somit die Gesamtvergütung um die Selektivverträge nach §§ 64, 73b und 140a SGB V (sowie 73a und 73 c SGB V im Rahmen der bestehenden "Alt"-Verträge) zu bereinigen.

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