Sie befinden sich hier: Startseite » Mitglieder » KVS-Mitteilungen » 2021 » 02/2021 » Zur Lektüre empfohlen

KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 02/2021

Ausgabe 02/2021

zum Inhalt dieser Ausgabe

Zur Lektüre empfohlen



Das Wiener Kaffeehaus

Genuss, Entspannung, Lebensart – dafür steht das Wiener Kaffeehaus seit jeher: ein pulsierendes Zentrum der Alltagskultur, in dem Tradition und Moderne ganz selbstverständlich zusammengehen. Das Kaffeehaus ist mehr als nur ein Ort, an dem Kaffee getrunken wird. In den 300 Jahren seines Bestehens wurde es zu einer Institution, in der sich Kunst und Kreativität entfalteten. Neue literarische Schulen, revolutionäre Richtungen der Malerei, Musik und Architektur wurden hier angestoßen. Manch Lebenskünstler fand hier hinter einer Tasse Melange Unterschlupf.

Dieser einzigartige Prachtband zelebriert mit bislang unveröffentlichten Fotografien, Bildern, Stichen und Originaldokumenten die goldenen Tage der Kaffeehauskultur, die dank aktueller Neuinterpretationen bis ins Heute andauern. Besuchen Sie gemeinsam mit Arthur Schnitzler, Stefan Zweig, Helmut Qualtinger, Doris Knecht oder Elfriede Jelinek die Wiener Kaffeehäuser – jene Orte, an denen sich Leben, Genuss und Inspiration Tag für Tag ein Stelldichein geben. Herausgeber und Autor Christian Brandstätter, Rechtswissenschaftler und Lehrbeauftragter am Institut für Publizistik der Universität Wien, hat mit diesem Bildband ein Denkmal in Buchform für das UNESCO-Weltkulturerbe geschaffen.

Christian Brandstätter (Hg.)
Das Wiener Kaffeehaus
Ein Denkmal in Buchform

2020
272 Seiten, 200 Abbildungen
Format 30,0 × 24,0 cm, 60,00 Euro
Hardcover mit Farbschnitt
ISBN 978-3-7106-0453-9
BRANDSTÄTTER Verlag

Ikonen

Wie lassen sich auch heute noch mit dem Begriff der Ikone kultische Verehrung und die Idee des Übersinnlichen verbinden? Denn gerade in der spirituellen Präsenz und auratischen Kraft vieler moderner und zeitgenössischer Kunstwerke wirken Qualitäten der traditionellen Ikone nach. Das Buch präsentiert Meisterwerke – Ikonen der Kunstgeschichte vom byzantinischen Andachtsbild bis zur Gegenwart –, die auf ihre je eigene Art Aspekte der Spiritualität und Andacht ausdrücken.

Die Werke reichen dabei von Caspar David Friedrich über Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian, Mark Rothko, Yves Klein bis zu Andy Warhol, Niki de Saint Phalle, Isa Genzken und Andreas Gursky. Alltags-Ikonen aus der Markenwelt und Popkultur ergänzen das Bildspektrum. Die Werkauswahl wie die Essays ausgewählter Autoren kontrastieren die Interpretation des traditionellen Ikonen-Gedankens in der Kunst mit dem Phänomen der Ikonisierung in unserer alltäglichen gegenwärtigen Lebenswelt. Der Band will die spirituelle Kraft der Kunst erfahrbar machen und zur Kontemplation einladen. „Ein Band nicht nur für Kunstinteressierte, sondern für alle, die hinterfragen, was im Leben der Menschen wichtig ist und wie diese das darstellen und erfahren!“ (Bücherrundschau).

Eva Fischer-Hausdorf, Christoph Grunenberg (Hg.)
Ikonen
Was wir Menschen anbeten

2019
384 Seiten, 168 Abbildungen in Farbe
Format 16,5 × 21,5 cm, 39,90 Euro
gebunden, Leineneinband
ISBN 978-3-7774-3394-3
HIRMER PREMIUM Verlag

Deutschlands schrägste Orte

Alles vermessen, entdeckt, bekannt – gibt es in Deutschland überhaupt noch Plätze zum Staunen und Wundern? Die Geografin und Journalistin Pia Volk hat sich zwischen Wattenmeer und Allgäu, zwischen dem Frankfurter Mainufer und dem Siedlungsgebiet der Sorben umgesehen und ist dabei auf lauter seltsame und seltsamste Orte gestoßen: eine Eiche mit eigener Adresse, ein fortgespültes Atlantis in der Nordsee, ein Kronleuchter in der Kölner Kanalisation, die letzte noch erhaltene Grenzschleuse für damalige sowjetische Agenten.

Pia Volk ist einen Pfad entlang gewandert, der über das Gelände eines Atomkraftwerks führt, und hat einen Truppenübungsplatz durchquert auf dem Weg zu mächtigen Gräbern, von denen niemand weiß, wie sie gebaut wurden. Sie ist über eine mit Hohlräumen durchsetzte Felslandschaft gesprungen, in der alles Wasser verschwindet, und hat sich erklären lassen, wie man von einem Kirchturm auf das wohl gigantischste Ereignis der deutschen Erdgeschichte schließen kann. Sie hat sich sorbische Märchen angehört sowie saterfriesische Sprichwörter und Töne, die Jahre anhalten. Über all diese bizarren Landschaften, exzentrischen Welten und obskuren Objekte berichtet sie. Spannend und unterhaltsam führt sie zu geografischen und historischen Kuriositäten und lehrt uns, das eigene Land mit neuen Augen zu sehen.

Pia Volk
Deutschlands schrägste Orte
Ein Fremdenführer für Einheimische

2021
254 Seiten mit 8 Illustrationen
Format 13,9 × 21,7 cm, 20,00 Euro
gebunden
ISBN 978-3-406-76737-1
C. H. BECK Verlag