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KVS-Mitteilungen - Ausgabe 11/2020

Ausgabe 11/2020

zum Inhalt dieser Ausgabe

Zur Lektüre empfohlen



Architektur des 20. Jahrhunderts

Keine andere Epoche zuvor hat die Architektur, die immer auch Seismograf gesellschaftlicher Veränderungen ist, mit einer derart rasanten Entwicklung konfrontiert, mit dramatischen soziokulturellen Verwerfungen, neuen Mentalitäten, veränderten Sehnsüchten und zuvor unbekannten Bauaufgaben, aber natürlich auch mit einer Vielzahl an neuartigen Materialien, Arbeitstechniken und Technologien.

Wer das ultimative Nachschlagewerk zur modernen Baukunst sucht, hat es hiermit gefunden: TASCHENs Architektur des 20. Jahrhunderts folgt den Entwicklungslinien, Rauminszenierungen und den an Pathosformeln reichen architektonischen Debatten des 20. Jahrhunderts bis hin zu den Tendenzen der Gegenwart. Neben den Stars der Architekturwelt und kanonisierten Bauten von ikonischer Qualität werden auch städtebauliche Entwicklungen und Außenseiterpositionen dargestellt. Chronologisch angeordnete Kapitel verschaffen einen exzellenten Überblick über Genese und Entwicklung einzelner Strömungen und Bewegungen. Zusammen mit den vielen Hundert großformatigen Fotos, Entwürfen und Grundrissen sowie Kurzbiografien der wichtigsten Architektinnen und Architekten im Anhang ist so eine fundierte und spannend zu lesende Architekturgeschichte entstanden.

Peter Gössel, Gabriele Leuthäuser
Architektur des 20. Jahrhunderts
Nachschlagewerk zur modernen Baukunst

2020
600 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Grundrisse, Entwürfe
Format 25,0 × 34,0 cm, 50,00 Euro
Hardcover
ISBN 978-3-8365-7087-9
TASCHEN Verlag

Dogs

Was Hunde so außergewöhnlich macht? Sie sind die einzige Spezies, die den Menschen ihren eigenen Artgenossen vorzieht. Wie ähnlich sind sich Tiere und Menschen? Sind Tiere uns Menschen wirklich seelenverwandt oder neigen wir nur dazu, andere Spezies zu vermenschlichen? Diese Fragen drängen sich auf, wenn der Leser die Bildervon Vincent Lagrange betrachtet. In den aufmerksamen, müden, skeptischen oder neugierigen Augen der Tiere werden Betrachter zu Betrachteten. Ein Hund, der uns anblickt, schaut tief in uns hinein – und genau diese Innigkeit hält Vincent Lagrange in seinen unvergleichlichen Fotografien fest.

Vincent Lagrange nimmt seine Modelle ernst, er verwendet die gleichen Techniken aus der Porträtfotografie für seine tierischen Gegenüber. Vor neutralen, zumeist dunklen Hintergründen aufgenommen, strahlen die Hunde Würde und Weisheit aus wie auf den Porträts alter Meister. Auf den detailreichen und perfekt ausgeleuchteten Bildern, die oftmals in stundenlangen Sitzungen entstehen, treten echte Persönlichkeiten auf, jede auf ihre Weise einmalig. Mit seinen Porträts möchte Lagrange diesen Individuen eine Stimme geben und sie ihre eigene Geschichte erzählen lassen. Bilder, an denen man sich nicht satt sehen kann. Texte in Deutsch und Englisch.

Vincent Lagrange
Dogs
Das menschliche Tier

2020
176 Seiten, 85 Farb- und 23 Schwarz-Weiß-Fotografien
Format 24,5 × 31,4 cm, 29,90 Euro
Hardcover
ISBN 978-3-96171-304-2
Verlag teNeues

Modernité – Renoir, Bonnard, Valloton

Der Schweizer Sammler und Mäzen Richard Bühler wurde 1879 als Sohn eines Textilfabrikanten in Winterthur geboren. Nach ausgedehnten Bildungsreisen übernahm er das Familienunternehmen, widmete sich zugleich der modernen, vorab französischen Kunst. In seiner Cousine Hedy Hahnloser-Bühler fand er eine Geistesverwandte. Beide erwarben umfangreiche Werkgruppen und Werke französischer Meister wie Redon, Bonnard, Delacroix, Giacometti, Valloton, Toulouse-Lautrec und anderer. Bühlers Sammeln war geprägt vom Verständnis für eine moderne, aus der Farbe heraus entwickelte Malerei, deren Ziel nicht primär die Wiedergabe der Wirklichkeit war. Das Bild wurde vielmehr als autonome Schöpfung neu bestimmt. Bühler zählte zu den Vorkämpfern für die Kunst der französischen Moderne. Mit seinem Engagement trug er wesentlich zu einem grundlegenden Geschmackswandel in der Schweizer Kunstwelt bei – und Winterthur avancierte zur ersten Heimat heute weltberühmter französischer Kunst.

Während der Wirtschaftskrise der 1930er-Jahre wurde die einmalige Kollektion aufgelöst. Jetzt stellt die vorliegende Publikation Bühlers faszinierende Sammlung in den Mittelpunkt. Entlang von Hauptwerken wird diese wieder erfahrbar und steht exemplarisch für den Aufbruch nach der Jahrhundertwende.

Hg. Konrad Bitterli
Modernité – Renoir, Bonnard, Valloton
Die Sammlung Richard Bühler

2020
232 Seiten, 149 Abbildungen in Farbe
Format 23,0 × 28,0 cm, 34,90 Euro
gebunden
ISBN 978-3-7774-3628-9
HIRMER Verlag