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Wieder notwendig: Warnhinweise auf Nepper, Schlepper, Bauernfänger

Eine Freiberger Ärztin berichtete – dankenswerterweise – von folgendem Geschäftsgebaren der Firma HPS Hanseatic Print Service mit Sitz in Hamburg.

Im Rahmen eines Anrufs durch dieses Unternehmen in der Praxis der Ärztin wurde der Praxisschwester erklärt, dass noch eine 30-Euro-Gutschrift bestünde, die aber bald verfallen würde, verbunden mit der Frage, ob diese mit der aktuellen Bestellung verrechnet werden solle. Da die Praxis von verschiedenen Lieferanten Produkte bezieht, wurde die Schwester nicht misstrauisch und hat diese Frage bejaht.

Im Nachgang stellte sich heraus, dass mit dieser Firma keine Geschäftsbeziehung besteht. Kurze Zeit später erhielt die Praxis per Post die Auftragsbestätigung der HPS über eine Tonerpatrone (HP Laser Jet P1102W, 4.800 Seiten), allerdings für einen nicht in der Praxis vorhandenen Drucker! Abzüglich der „Warengutschrift“ in Höhe von 30 Euro, zuzüglich Mehrwertsteuer beläuft sich der in Rechnung gestellte Gesamtbetrag auf 166,48 Euro.
Eine Internetrecherche (unter Berücksichtigung des Auskunftsservice von www.tellows.de) der Ärztin ergab, dass die Firma HPS einschlägig bekannt ist.

Unter www.tellows.de kann man übrigens auch an den wenig erfreulichen Erfahrungen anderer mit der Gesellschaft für Sportförderung Europa mit Sitz in Böblingen teilhaben. Diese Gesellschaft wirbt für Spenden für Sportausrüstung zugunsten in der Nähe der Angerufenen gelegene Schulen und Kindergärten. Kritisches Hinterfragen und Zurückhaltung dürfte auch hier indiziert sein.

                                                                                      – Referent des Vorstandes / klu –