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KVS-Mitteilungen - Ausgabe 04/2020

Ausgabe 04/2020

zum Inhalt dieser Ausgabe

Bereitschaftsdienst



Neue Bereitschaftspraxen öffnen ab April ihre Pforten

Zu den bereits bestehenden insgesamt 24 sächsischen Bereitschaftspraxen kommen nun in der nächsten Phase der Umsetzung der Bereitschaftsdienstreform weitere Praxen mit Standorten in Bautzen, Bischofswerda, Kamenz, Zittau und Chemnitz dazu.

Die KV Sachsen ist Betreiber dieser Praxen, die der medizinischen Versorgung der Bevölkerung auch außerhalb der üblichen Sprechzeiten von Arztpraxen dienen. Die Bereitschaftspraxen arbeiten in Kooperation mit den jeweiligen Kliniken an folgenden Standorten:

  • Bereitschaftspraxis an den Oberlausitz Kliniken – Krankenhaus Bautzen
  • Bereitschaftspraxis an den Oberlausitz Kliniken – Krankenhaus Bischofswerda
  • Bereitschaftspraxis Kamenz am Malteser Krankenhaus St. Johannes
  • Bereitschaftspraxis am Klinikum Oberlausitzer Bergland gGmbH Zittau
  • Bereitschaftspraxis am DRK Gemeinnützige Krankenhaus GmbH Sachsen, Chemnitz-Rabenstein
  • Bereitschaftspraxis am Klinikum Chemnitz gGmbH (Umzug an neuen Standort)

Um die Wartezeiten akut erkrankter Personen nicht zu verlängern, sind die Bereitschaftspraxen keine Anlaufstellen zur ausschließlichen Ausstellung von Wiederholungsrezepten oder Folgebescheinigungen zur Arbeitsunfähigkeit.

Unbedingt zu beachten ist, dass Bereitschaftspraxen keine Anlaufstellen für Personen mit Verdacht auf COVID-19 oder zur Testung von Patienten auf Infektion mit dem Corona-Virus sind.

Dr. med. Klaus Heckemann, Vorstandsvorsitzender der KV Sachsen und niedergelassener Arzt: „Von der KV Sachsen wurden mit diesen neuen Standorten nunmehr insgesamt 29 Bereitschaftspraxen im Freistaat Sachsen eingerichtet. Weitere neue Praxen werden folgen, doch muss dieser Prozess unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklung der Corona-Epidemie wahrscheinlich verzögert erfolgen. Die bestehenden Praxen sind für die Bevölkerung bereits jetzt eine feste Anlaufstelle in der ambulanten medizinischen Versorgung geworden. Von den bereits etablierten Bereitschaftspraxen wissen wir, dass unsere diensthabenden Ärzte und die Klinikärzte kollegial zusammenarbeiten und so sicherstellen können, dass Patienten auf Basis einer Ersteinschätzung eine indikationsgerechte Versorgung erhalten. Dies und auch die gemeinsame Nutzung ambulanter und stationärer Strukturen führt zu einer Entlastung der Notaufnahmen.“

Grundsätzlich war von der KV Sachsen geplant, an den neuen Bereitschaftspraxen Eröffnungsveranstaltungen durchzuführen. Dies muss aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Epidemie zurzeit aber ausgesetzt werden.

Auf der Internetpräsenz der KV Sachsen sind weitere Informationen hinterlegt.

                                                                                           – Information der KV Sachsen –