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KVS-Mitteilungen - Ausgabe 03/2018

Ausgabe 03/2018

zum Inhalt dieser Ausgabe

Zur Lektüre empfohlen



Straße der Träume

Zu DDR-Zeiten war die Fernverkehrsstraße 96 eine „Straße der Träume“. Wer auf ihr in Richtung Berlin und Ostsee unterwegs war, der konnte ein bisschen träumen – von einem anderen Leben und von großer Freiheit. Dann kam das Ende der DDR und aus der wichtigsten Fernverkehrsstraße der DDR F96 wurde in der Bundesrepublik die Bundesstraße 96. Aber wovon träumen die Menschen entlang der B96 heute? Raphael Thelen und Thomas Victor wollten es herausfinden und sind über 570 Kilometer – vom tiefsten Sachsen über Hoyerswerda, Berlin und Stralsund bis zur Ostsee nach Rügen – gefahren. Die Menschen, die sie unterwegs getroffen haben, sind so ganz anders, als gängige Klischees glauben machen wollen. Die Autoren erzählen in Wort und Bild Geschichten des Lebens auf einer Straße, die für viele nicht nur die Verbindungsstraße für die Fahrt ans Meer war. Stationen auf der „Route 96“ sind Saßnitz, Stralsund, Neubrandenburg, Neustrelitz, Teschendorf, Berlin, Welzow, Hoyerswerda und Zittau. Eine spannende Reiseerzählung, die Lust macht, die „96“ selbst wieder neu zu entdecken.

Der Journalist Raphael Thelen schreibt Reportagen u. a. für Spiegel, ZEIT, Welt; der Fotograf Thomas Victor zog nach seinem fotografischen Studium nach Leipzig und arbeitet dort mit dem Schwerpunkt auf ostdeutschen Themen.

Raphael Thelen/Thomas Victor
Straße der Träume
Ein Roadtrip auf der B96
2018
ca. 208 Seiten, ca. 120 farbige Abb.
Format 13,5 x 21,0 cm; 18,00 Euro
Paperback,
be.bra Verlag
ISBN 978-3-86124-715-9

Baselitz

Georg Baselitz kann auf ein erstaunliches Werk zurückblicken. Seit 60 Jahren bereichert er die deutsche und europäische Kunstgeschichte. Zu seinem 80. Geburtstag erschien im Verlag Hatje Cantz eine große Monografie mit zahlreichen Hauptwerken.

Die Fondation Beyeler widmet Georg Baselitz, 1938 in Deutschbaselitz in Sachsen geboren, eine umfangreiche Ausstellung. Diese vereint so wie der begleitende Katalog eine umfangreiche Retrospektive vieler wichtigster Gemälde und Skulpturen, die Baselitz in den letzten sechs Jahrzehnten geschaffen hat sowie noch nie öffentlich gezeigte Werke. In den spannungsvollen, aus allen Schaffensperioden stammenden Werken offenbart sich der inhaltliche und stilistische Reichtum von Baselitz’ Œuvre. Schlüsselwerke der 1960er-Jahre, wie die Helden- und Fraktur-Bilder, sind ebenso vertreten wie die auf dem Kopf gemalten Motive, mit denen Baselitz in den 1970er- und 1980er-Jahren berühmt wurde. Renommierte Autoren und bedeutende Kunsthistoriker wie Norman Rosenthal oder Carla Schulz-Hoffmann bereichern die Publikation mit neuen Forschungsbeiträgen.

Ausstellungen:
21. Januar bis 29. April 2018, Fondation Beyeler, Riehen / Basel und im Kunstmuseum Basel; 21. Juni bis 21. September 2018 in Washington.

2018
Hrsg. Martin Schwander für die Fondation Beyeler
Baselitz
Retrospektive eines großen Malers
ca. 280 Seiten, 178 Abb.
Format 27,4 x 31,0 cm; 58,00 Euro
gebunden mit Schutzumschlag
Verlag Hatje Cantz
ISBN 978-3-7757-4388-4

Eurotopians

Wie wollen wir leben? Wie werden wir bauen? Wo finden wir Ideen für die Häuser und Städte der Zukunft? Diesen Fragen widmen sich der Autor Niklas Maak und die Fotografin Johanna Diehl in ihrem Gemeinschaftsprojekt „Eurotopians“. In Zeiten des Umbruchs wirft der neue Architekturband mit exzellenten künstlerischen Fotos den Blick zurück auf das Werk europäischer Utopiker, um Visionen für die Gegenwart zu finden. Dabei vereinen sich revolutionäre Wohnformen und die Architektur der Zukunft.

In den 1960er- und 70er-Jahren entstanden in Europa visionäre Architekturen, die die gängigen Vorstellungen vom Wohnen grundsätzlich infrage stellten. Viele dieser Gebäude sind verfallen, die Architekten vergessen – obwohl sie noch dort leben. Maak hat sie besucht und eine „Archäologie des Utopischen“ entworfen, die zeigt, dass in den Ruinen entscheidende Ideen für die Welt von morgen zu finden sind. Johanna Diehl hat dort beeindruckende Fotografien von großer Eindringlichkeit geschaffen. In den Ruinen der utopischen Moderne entdeckt sie Bilder von revolutionären Lebensvorstellungen, die überraschend aktuell wirken. Mit Werken von Antti Lovag, Yona Friedman, Claude Parent, Dante Bini, Cini Boeri, Hans Walter Müller, Renée Gailhoustet und Jean Renaudie.

Niklas Maak, Johanna Diehl
Eurotopians
Fragmente einer anderen Zukunft
2017
192 Seiten, 140 Abbildungen
17 x 24 cm; 34,90 Euro
Halbleinen
HIRMER Verlag
ISBN: 978-3-7774-2883-3

                         - Recherchiert und zusammengestellt: Öffentlichkeitsarbeit/pf –