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KVS-Mitteilungen - Ausgabe 12/2017

Ausgabe 12/2017

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Zur Lektüre empfohlen



Das Geldmuseum

Täglich verwenden wir Geld in Form von Banknoten, Münzen oder Kontoguthaben. Wir bezahlen online im Internet, nehmen Kredite auf und sparen Geld auf Konten. Doch was ist eigentlich Geld? Wo kommt es her? Wer kontrolliert die Banken? Welche Aufgaben hat eine Zentralbank und wie funktioniert die Geldpolitik? Wie erklärt sich die Inflation von 1923 und wie die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion?

Die begleitende Bilddokumentation des Geldmuseums der Deutschen Bundesbank gibt einen fesselnden Einblick in einen einzigartigen Lern- und Erlebnisort. Die umfangreiche Bebilderung des aufwendig gestalteten Kataloges macht die Rauminszenierungen ebenso erlebbar wie die zahlreichen Exponate aus mehr als 2.500 Jahren Geldgeschichte – von der Geburt der Münze im 7. Jahrhundert v. Chr. in Kleinasien über die Münzen im Römischen Reich, unter Karl dem Großen, bis hin zur modernen Banknote und der Kreditkarte wird die Geschichte des Geldes erläutert. Originaltexte aus dem Museum vermitteln ökonomisches und historisches Wissen und führen in die Welt des Geldes ein. Die faszinierende Einführung in die Welt des Geldes lässt „Geld erleben“ und die Zentralbanken verstehen. Die Bundesbank als Herausgeber dieses Bildbandes dokumentiert damit die Dauerausstellung des Geldmuseums auf dem Gelände der Zentrale der Deutschen Bundesbank im Frankfurter Stadtteil Ginnheim.

Deutsche Bundesbank (Hrsg.)
Das Geldmuseum
der Deutschen Bundesbank
2017.
200 Seiten, 391 Abbildungen in Farbe
Gebunden mit Goldprägung
Format 22,0 x 28,0 cm; 19,90 Euro
HIRMER Verlag
ISBN: 978-3-7774-2806-2

Renoir

„Warum sollte Kunst nicht schön sein? Es gibt genügend unerfreuliche Dinge auf der Welt.“, meinte der Maler Pierre-Auguste Renoir. Seine Gemälde von zeitlosem Charme sind der Inbegriff des Glücks, der Liebe und der Schönheit. Dieser Bildband ist die bislang umfassendste Buchretrospektive der Werke dieses Malers und untersucht detailliert die Geschichte und die Beweggründe hinter der Legende. Am Anfang seiner Karriere malte Renoir (1841 – 1919) zwar impressionistische Landschaften, entdeckte seine wahre Begabung aber erst, nachdem er Porträts zu malen begonnen hatte und von den Impressionisten abrückte. Oft missverstanden und kritisiert, bleibt Renoir doch einer der beliebtesten Maler – zweifellos auch wegen der Wärme und Hochstimmung, die seine Bilder ausstrahlen.

In seinem aufschlussreichen Text, der ausführlich die Karriere des Malers beschreibt und seine stilistische Entwicklung nachzeichnet, hebt Gilles Néret hervor, in seinen Alltagsgöttinnen mit ihren extrem molligen, runden Hüften und Brüsten habe Renoir die Frau in der Malerei neu erfunden. Die letzten Gemälde, auf denen er zu der einfachen Freude zurückkehrte, weibliche Akte zu malen, bildeten seine innovativste und stilistisch einflussreichste Werkphase, die später sogar Matisse und Picasso inspirierte. Mit Chronologie, Bibliographie, Werkindex und 600 prächtigen, großformatigen Farbreproduktionen.

Gilles Néret
Renoir
Maler des Glücks
2017
440 Seiten, 600 farb. Abb.
Gebunden
Format 25,0 x 32,6 cm; 19,90 Euro
TASCHEN Verlag
ISBN: 978-3-8365-1904-5

Armbanduhren

Wirklich jeder Liebhaber oder Sammler mechanischer Armbanduhren kommt mit diesem einmaligen Handbuch optisch wie inhaltlich auf seine Kosten. Mechanische Armbanduhren sind Meisterwerke technischer Präzision und Feinmechanik. Kaum ein Uhrenliebhaber kann sich ihrer Faszination entziehen, gelten sie doch gerade heute als exklusives und individuelles Symbol für Eleganz, Status und Geschmack.

Dieses umfassende Handbuch ist ein wirkliches Standardwerk, das sowohl dem Einsteiger einen guten Überblick bietet, als auch den versierten Sammler und Enthusiasten mit umfassendem Wissen und fantastischen Abbildungen versorgt. Es werden nicht nur alle denkbaren Antriebsformen verständlich erläutert, sondern auch die ganze Welt der Komplikationen gründlich und ausführlich dargestellt, mit vielen technischen und detaillierten Abbildungen zu deren Funktionsweise. Bemerkenswert ist dabei, dass die Auswahl an Uhrenherstellern mit über 90 die ganze Bandbreite des Marktes umfasst. Mit fast 500 großformatigen Abbildungen ist es das ultimative Buch über mechanische Armbanduhren. Der in New York lebende britische Autor arbeitet für das Auktionshaus Christie’s, ist Mitglied der Horological Society of New York und besitzt das Zertifikat der Uhrmacherkenntnis der berühmten Fondation de la Haute Horlogerie.

Ryan Schmidt
Armbanduhren
Technik – Funktionen – Design
2017.
352 Seiten, ca. 470 Farbfotos
Gebunden, Schutzumschlag
Format 24,5 x 29,0 cm; 69,00 Euro
DVA Verlag
ISBN: 978-3-421-04079-4