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Korrektur zum Artikel Impfvereinbarung Sachsen - Satzungsleistungen

Mit der Bitte um Beachtung:  Im Artikel "Impfvereinbarung Sachsen - Satzungsleistungen", Rubrik Schutzimpfungen wurde versehentlich in der Printversion ein falsches Datum veröffentlicht. Richtig ist der 1. Januar 2018.

Korrektur: Impfvereinbarung Sachsen - Satzungsleistungen

 

 

Krieg nach dem Krieg

1918 ging ein langer, zerstörerischer und leidvoller Weltkrieg zu Ende. Großreiche zerfielen, Monarchen wurden aus dem Amt gejagt und auf den Trümmern des Krieges junge Republiken gegründet. In Deutschland und Österreich schlug die Ohnmacht in Wut um, in Aufbegehren und Revolution. Der Niederschlagung der blutigen Bürgerkriege folgten düstere Nachkriegsjahre mit Wirtschaftskrise und Inflation. Vor diesem Hintergrund muten die beginnenden Goldenen Zwanzigerjahre an wie ein Tanz auf dem Vulkan. Das Buch erzählt entlang autobiografischer Zeugnisse von Zeitgenossen und eindrucksvoller Bilder eine neue und lebensnahe Geschichte dieser entscheidenden Jahre. Im Fokus steht nicht die große Politik, sondern der Alltag der Menschen, ihre Hoffnungen und Enttäuschungen. Berichtet wird von Kriegsmüdigkeit und Elend, von Erschöpfung und Hunger am Ende des Krieges, aber auch von den Träumen einer besseren Zukunft.

Kriegsende, Revolution, Bürgerkrieg und brüchiger Frieden: In Tagebüchern, Briefen, Erinnerungen und eindrucksvollen Fotografien rekonstruiert der Fotohistoriker Anton Holzer die turbulenten Jahre zwischen 1917 und 1923 aus dem Blickwinkel der Zeitgenossen. Eine entscheidende Epoche des 20. Jahrhunderts im eindrucksvollen Zeitpanorama.

Anton Holzer (Hg.)
Krieg nach dem Krieg
Revolution und Umbruch 1918/19
2017
192 Seiten, 160 Fotos, Zeittafel und Bibliogr.
Format 22,0 x 29,0 cm; 39,95 Euro
Gebunden, Schutzumschlag
THEISS Verlag, Darmstadt
ISBN: 978-3-8062-3560-9

 

 

Skulpturen von der ägäischen Frühzeit bis zum Ende des Hellenismus

Die 88 in diesem Band versammelten Skulpturen umspannen den Zeitraum von der ägäischen Frühzeit bis zum Ende der hellenistischen Epoche. Die meisten dieser Werke wurden zwischen 1882 und 1915 unter der Ägide Georg Treus erworben. Sie dokumentieren das gewandelte Antikenverständnis dieser Zeit und den Umbau der fürstlichen Sammlung in ein modernes Museum. Lag der Schwerpunkt der bisher erschienenen Bände der Dresdner Katalogreihe bei Skulpturen aus den Antikensammlungen des barocken Rom, so umfasst dieser Band überwiegend die Neuerwerbungen der Zeit um 1900. Diese waren auf archäologische Interessen ausgerichtet, wie etwa die Forschungen Georg Treus zur Polychromie antiker Skulpturen. Gesammelt wurden frühe Idole von den Kykladen, spätklassische Grab- und Votivdenkmäler sowie kleinformatige, hellenistische Bildwerke aus dem ptolemäischen Ägypten, von den griechischen Inseln aber auch aus Rom und Italien. Die Neubearbeitung der Dresdner Bestände und Vereinigung in diesem Band setzt die Reihe der Bestandskataloge fort.

Für die Erweiterung der Bibliothek über die Skulpturen in der Staatlichen Kunstsammlung Dresden sind die Bände II „Idealskulptur der römischen Kaiserzeit“ in ebenfalls zwei Bänden und der Band III „Die Portraits“ erhältlich.

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Skulpturen von der ägäischen Frühzeit bis zum Ende des Hellenismus
Katalog der antiken Bildwerke – Band I
2017
424 Seiten, 448 Abbildungen überw. in Farbe
Leinen, Schutzumschlag
Format 23,0 x 28,0 cm; 69,00 Euro
HIRMER Verlag
ISBN: 978-3-7774-2829-1

 

 

 

Die Aufklärung

Die Vordenker der Aufklärung kämpften dafür, dass der Mensch sich von seinen Vorurteilen befreit, dass er sich nicht von Gefühlen oder unhinterfragten Glaubenssätzen bestimmen lässt, sondern in seinen Entscheidungen und Überzeugungen allein auf Wissen und Vernunft vertraut. Das vielgestaltige und vielstimmige, europaweite Projekt der Aufklärung propagierte religiöse Toleranz, Bürger- und Menschenrechte, Emanzipation, Bildung und persönliche Handlungsfreiheit und war Ausgangspunkt radikaler Veränderungen, die bis in unsere Tage zu spüren sind. In Überblicksdarstellungen und Porträts berühmter Aufklärer wie Voltaire, Jean-Jacques Rousseau, Immanuel Kant oder Gotthold Ephraim Lessing beschreiben die Autoren und namhafte Historiker die große Vielfalt der aufklärerischen Ideen und fragen zugleich, welches Erbe diese Epoche hinterlassen hat und was uns die Ideen noch heute zu sagen haben. Ein faszinierendes Buch darüber, wie das Streben nach Wissen und Erkenntnis die Welt veränderte. Mit zahlreichen Abbildungen und Grafiken.

Johannes Saltzwedel ist seit 1991 Redakteur beim SPIEGEL. Er hat literaturgeschichtliche und bibliographische Studien veröffentlicht, unter anderem zur Goethezeit und zu Rudolf Borchardt.

Johannes Saltzwedel (Hg.)
Die Aufklärung
Das Drama der Vernunft vom 18. Jahrhundert bis heute
2017
272 Seiten mit zahlr. Abb.
Gebunden, Schutzumschlag
Format 13,5 x 21,5 cm; 20,00 Euro
DVA
ISBN: 978-3-421-04790-8

                                               - Recherchiert und zusammengestellt von der Redaktion/pf -