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KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 01/2017

Ausschreibung und Abgabe von Vertragsarztsitzen


Von der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen werden gemäß § 103 Abs. 4 SGB V folgende Vertragsarztsitze in den Planungsbereichen zur Übernahme durch einen Nachfolger ausgeschrieben:

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:
*) Bei Ausschreibungen von Fachärzten für Allgemeinmedizin können sich auch Fachärzte für Innere Medizin bewerben, wenn sie als Hausarzt tätig sein wollen.
Bei Ausschreibungen von Fachärzten für Innere Medizin (Hausärztlicher Versorgungsbereich) können sich auch Fachärzte für Allgemeinmedizin bewerben.

Nähere Informationen hinsichtlich des räumlichen Zuschnitts sowie der arztgruppenbezogenen Zuordnung zu den einzelnen Planungsbereichen bzw. Versorgungsebenen sind der Internetpräsenz der KV Sachsen zu entnehmen: www.kvsachsen.de > Mitglieder > Arbeiten als Arzt > Bedarfsplanung und saechsischer Bedarfsplan.

Wir weisen außerdem darauf hin,

  • dass sich auch die in den Wartelisten eingetragenen Ärzte bei Interesse um den betreffenden Vertragsarztsitz bewerben müssen,
  • dass diese Ausschreibungen ebenfalls im Ärzteblatt Sachsen veröffentlicht worden sind,
  • dass bei einer Bewerbung die betreffende Registrierungs-Nummer (Reg.-Nr.) anzugeben ist.

Sie finden die tabellarischen Übersichten der Ausschreibungen und Abgaben im oberen Bereich dieser Seite als PDF „Download des Artikels“.

Pflichten im Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst

Die Teilnahme am Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst ist fester Bestandteil der Zulassung zur vertragsärztlichen Tätigkeit. Sie ist deshalb auch mit demselben Verantwortungsbewusstsein sowie derselben Umsicht und Sorgfalt wahrzunehmen wie die tägliche Arbeit in der Praxis. Gerade in der jüngsten Vergangenheit gab es vereinzelt Schwierigkeiten, die durch einfache Maßnahmen hätten vermieden werden können. Deshalb an dieser Stelle nochmals einige Hinweise:

Zuallererst sei daran erinnert, dass der zum Dienst eingeteilte Arzt bei Dienstantritt seine Einsatzbereitschaft in der Vermittlungsstelle anzeigen muss (§ 5 Abs. 1 der Bereitschaftsdienstordnung der KV Sachsen). Dabei sollte auch nochmals die Rufnummer abgeglichen werden, unter welcher der Arzt während seines Bereitschaftsdienstes telefonisch erreichbar ist.

Sinnvoll ist es, im Dienst einige Medikamente zur schnellen und unkomplizierten Versorgung der Patienten mitzuführen. Welche Medikamente dies sein sollten, muss letztlich jeder Arzt selbst entscheiden. Hier spielen die Erfahrungen eine nicht unwesentliche Rolle. Eine Liste mit unseren Empfehlungen zur Befüllung der Bereitschaftsdiensttasche finden Sie im Mitgliederportal unter Dokumente > Verordnungs- und Prüfwesen > Sprechstundenbedarf > Bereitschaftsdiensttasche.

Ebenfalls wichtig ist, dass im Dienst alle benötigten Formulare in ausreichender Menge mitgeführt werden. Dies betrifft nicht nur die Notfall-/Vertretungsscheine, sondern auch Rezepte (ggf. auch BTM-Rezepte), Transportscheine und die für die Dokumentation der ärztlichen Leichenschau erforderlichen Formulare.

Sollten Sie sich im Bereitschaftsdienst vertreten lassen, dann sichern Sie bitte ab, dass auch Ihr Vertreter entsprechend ausgerüstet den Dienst antritt. Und natürlich sollte der Vertreter – besonders wenn es sich um einen Nicht-Vertragsarzt handelt – über die Pflichten entsprechend der Bereitschaftsdienstordnung informiert sein.

                                                                     – Sicherstellung Dresden/kö –