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KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 01/2017

Ausgabe 01/2017

zum Inhalt dieser Ausgabe

Nachwuchsförderung



Nachrückplätze für das Sächsische Hausarztstipendium


Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) fördert die Ausbildung zukünftiger Hausärzte für Sachsen. Mit dem „Sächsischen Hausarztstipendium“ werden jährlich 20 Medizinstudenten unterstützt, die an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sind und sich verpfl ichten, nach Studienabschluss Hausarzt in einer ländlichen Region Sachsens zu werden. Sie erhalten ein monatliches Stipendium in Höhe von 1.000 Euro für die Dauer der Regelstudienzeit. Finanziert wird das Sächsische Hausarztstipendium im Programm „Ausbildungsbeihilfe“ vom SMS, die Umsetzung erfolgt durch die KV Sachsen.

Im Studienjahr 2016/17 sind noch wenige Nachrückplätze für das Stipendium zu vergeben. Die verlängerte Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 15. Februar 2017.

Das Programm richtet sich vorrangig an Erstsemesterstudierende. In der verlängerten Bewerbungsfrist haben jedoch auch Studierende, die im zweiten bis sechsten Fachsemester im Fach Humanmedizin an einer deutschen Universität immatrikuliert sind, die Möglichkeit, sich als „Nachrücker“ zu bewerben.

Schriftliche Bewerbungen sind bis zum 15. Februar 2017 unter folgender Adresse einzureichen: Kassenärztliche Vereinigung Sachsen Landesgeschäftsstelle Programm „Ausbildungsbeihilfe“ Schützenhöhe 12 01099 Dresden Nähere Informationen zum Sächsischen Hausarztstipendium sowie zu den Förderbedingungen: www.kvsachsen.de > Ärztlicher Nachwuchs > Abiturienten & Medizinstudenten > Programm Ausbildungsbeihilfe

                                                                                                       – Sicherstellung/fr –

Förderung für Ärzte in Weiterbildung –Vergabe neuer Förderstellen


Auch in diesem Jahr fördern die Kassenärztlichen Vereinigungen gemeinsam mit den gesetzlichen Krankenkassen die Weiterbildung durch Vertragsärzte. Grundlage ist § 75a SGB V.

Bereits 2016 wurde auf Bundesebene neben der Förderung für allgemeinmedizinische Weiterbildungsabschnitte eine gleichwertige Förderung für einige andere Fachgebiete ins Leben gerufen. Zudem erhöhten sich die Beträge für diese Förderungen von 3.500 Euro auf 4.800 Euro. Auch die KV Sachsen hob ihre allein getragene Förderung von 1.750 Euro auf 2.400 Euro an (siehe KVS-Mitteilungen Heft 9/2016 und 10/2016).

Förderung in fachärztlichen Fachgebieten gemäß § 3 (8) Bundesvereinbarung

Unter Berücksichtigung des Bevölkerungsanteils entfallen in diesem Jahr auf Sachsen rund 50 der bundesweit bis zu 1.000 fachärztlichen Förderstellen. Allerdings sind darauf auch Weiterbildungsabschnitte anzurechnen, die bereits im vergangenen Jahr begonnen haben und in das aktuelle Jahr hineinreichen. Aufgrund der regen Inanspruchnahme der Förderung in den fachärztlichen Fachgebieten stehen für 2017 nur noch 15,1 Förderstellen – aufgeteilt auf folgende Fachbereiche – zur Verfügung:

  • Fachärzte für Augenheilkunde: 5,5
  • Fachärzte für Neurologie sowie Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie: 2,4
  • Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie: 7,2

Ausgeschöpft sind die Kontingente bereits bei den Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin, Fachärzten für Haut- und Geschlechtskrankheiten sowie Fachärzten für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

Ab sofort können Anträge auf Förderung der Weiterbildung in fachärztlichen Fachgebieten innerhalb der oben genannten noch freien Fachgebiets-Kontingente für in 2017 beginnende Weiterbildungsabschnitte bis einschließlich 6. Februar 2017 gestellt werden.

Sollten nach diesem Termin noch Stellen offen sein, werden diese neu ausgeschrieben. Für welche Facharztgruppen ein etwaiges Restkontingent dann freigegeben werden kann, legt die KV Sachsen wiederum zusammen mit den Landesverbänden der Krankenkassen und dem Verband der Ersatzkassen fest.

Weiterführende Informationen: www.kvsachsen.de > Mitglieder > Arbeiten als Arzt > Ärzte in Weiterbildung

                                                                                          – Sicherstellung/koh –

Modellprojekt „Studieren in Europa - Zukunft in Sachsen“ geht in die nächste Runde


Für das Modellprojekt „Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen“ werden im Studienjahr 2017/18 erneut 20 Studienplätze an der Universität Pécs zur Förderung ausgeschrieben. Studienbeginn für das Studienjahr 2017/18 ist der 1. September 2017.

Die über ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren durch die KV Sachsen und die Universität Pécs ausgewählten 20 Studenten nehmen ein Medizinstudium im gebührenpflichtigen, deutschsprachigen Studiengang Humanmedizin an der Universität Pécs in Ungarn auf. Für die Dauer der Regelstudienzeit (12 Semester) werden für die Studenten die Studiengebühren übernommen. Im Gegenzug verpflichten sich die geförderten Studenten, im Anschluss an ihr Studium die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin zu absolvieren und für mindestens fünf Jahre als Hausarzt in Sachsen außerhalb der Städte Chemnitz, Leipzig und Dresden einschließlich Radebeul tätig zu sein.

Das Modellprojekt „Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen“ richtet sich an Absolventen des Allgemeinbildenden bzw. Beruflichen Gymnasiums sowie an Schüler der 12. Klasse des Allgemeinbildenden Gymnasiums bzw. der 13. Klasse des Beruflichen Gymnasiums. Gefördert werden vorrangig Bewerber, die ihren Lebensmittelpunkt in Sachsen haben. Vielleicht kennen auch Sie Abiturienten, die sich den schönen und wichtigen Beruf des Hausarztes vorstellen können. Sagen Sie es deshalb gern weiter.

Bewerbungen können noch bis zum 31. Januar 2017 bei der KV Sachsen unter folgender Adresse eingereicht werden: Kassenärztliche Vereinigung Sachsen Landesgeschäftsstelle „Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen“ Schützenhöhe 12 01099 Dresden Nähere Informationen zum Modellprojekt sowie zum Bewerbungsverfahren: www.kvsachsen.de > Ärztlicher Nachwuchs > Abiturienten & Medizinstudenten > Medizinstudium im Ausland

                                                                                            – Sicherstellung/fr –