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KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 05/2016

Impfvereinbarung Sachsen – Satzungsleistungen

Ergänzung der Anlage A4 – Leistungen für heilfürsorgeberechtigte Polizeivollzugsbeamte

Für heilfürsorgeberechtigte Polizeivollzugsbeamte wird, wie nachstehend aufgeführt, der Leistungskatalog um die Schutzimpfungen gegen HPV und Herpes zoster mit Wirkung ab dem 2. Quartal 2016 ergänzt.

 

SchutzimpfungAbrechnungsbestimmung(en)Abr.-Nr.
Humane PapillomavirenFür alle weiblichen Heilfürsorgeberechtigten ab vollendetem 18. Lebensjahr bis zum vollendeten 26. Lebensjahr99791
Herpes ZosterFür alle Heilfürsorgeberechtigten über 50 Jahre99793

Download hier

Die aktualisierte Anlage A4 zur „Impfvereinbarung Sachsen – Satzungsleistungen“ wird nach Abschluss des Unterschriftsverfahrens auf der Homepage der KV Sachsen (www.kvsachsen.de > Mitglieder > Verträge) bereitgestellt.

                                                                       – Vertragspartner und Honorarverteilung/mey –

„Sächsischer Impftisch“ geht in die zweite Runde

Nur mithilfe einer guten und zielgerichteten Aufklärung und dem Engagement vieler kann eine dauerhafte Verbesserung der Impfquoten in Sachsen ermöglicht werden. Diesen Ansatz verfolgt die Sächsische Landesärztekammer konsequent und beteiligt sich daher am Sächsischen Impftisch.

Zur Eröffnung des 2. Sächsischen Impftischs am 13. April 2016 in Dresden betonte die Gesundheitsministerin Barbara Klepsch: „Wir sollten unbedingt auch die Aufmerksamkeit fürs ­Impfen im Kindes- und Jugendalter verstärken“.

Dazu stellte die Ministerin das Büchlein „Ich bin geimpft, sagt Max – Eine Impfgeschichte für Groß und Klein" vor. Das Büchlein, das das Sozialministerium anlässlich der Europäischen Impfwoche im April herausgeben wird, erklärt kindgerecht, was durch das Impfen passiert und warum es so wichtig ist, gut geimpft zu sein.

Gerade im Schul- und Erwachsenenalter werden Impfungen oft einfach vergessen. Die Erinnerungssysteme müssen daher weiter ausgebaut werden, waren sich die Teilnehmer beim zweiten Treffen einig. Aber auch ein erleichterter Zugang zum Impfen, vor allem für medizinisches und pädagogisches Personal, wurde diskutiert. Hier hofft man auf den Beitrag der Arbeitsmedizin. Als Ergebnis des zweiten Sächsischen Impftags, der in Vorbereitung zur Europäischen Impfwoche tagte, verständigte man sich auf konkrete Maßnahmen zur Erhöhung der Impfquote in Sachsen, die nun in einem sächsischen Aktionsplan festgeschrieben werden.

Zu den Teilnehmern des Impftisches gehören unter anderem noch der Landesverband der Ärzte und Zahnärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst Sachsens, die Sächsische Landesapothekenkammer, die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen, die Krankenhausgesellschaft Sachsen e.V. und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

                                                   – Pressemitteilung der SLÄK vom 13. April 2016 –