Sie befinden sich hier: Startseite » Mitglieder » KVS-Mitteilungen » 2014 » 03/2014 » Meinung

KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 03/2014

Selbstverständlich gilt die elektronische Gesundheitskarte – Verunsicherung der Patienten ist unnötig

Dr. Klaus Heckemann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen (KV Sachsen), warnt vor einer Verunsicherung der Patienten. „Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) gilt nach wie vor als verbindlicher Versicherungsnachweis.“

Bezüglich des in den Medien zitierten Gutachtens der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) handelt es sich lediglich um einen rechtlichen Vermerk eines internen Papiers vom Sommer 2013 in dem die nicht vorhandene Prüfung der Übereinstimmung des Lichtbildes mit der tatsächlichen Person des Karteninhabers als problematisch bewertet wird. „Eine Rückkehr zur Krankenversicherungskarte ohne Bild würde dieses Problem aber nicht lösen. Die Kassen sind selbstverständlich in der Pflicht, die richtige Zuordnung der Daten zum Karteninhaber zu gewährleisten“, so Dr. Heckemann.

Dass die Versicherten verpflichtet sind, ihrer Krankenkasse für die eGK ein Foto zur Verfügung zu stellen, haben bislang zwei Sozialgerichte festgestellt.

Seit 1. Januar 2014 gilt die elektronische Gesundheitskarte (eGK) als verbindlicher Versicherungsnachweis. Sollten Versicherte von ihrer Krankenkasse bislang noch keine eGK erhalten haben, wird in den Arztpraxen auch noch die bisherige Krankenversichertenkarte bis zum Ablauf der aufgedruckten Gültigkeitsdauer akzeptiert und kann beispielsweise für die Ausstellung von Rezepten eingesetzt werden.

(Presseinformation der KV Sachsen vom 5. Februar 2014)