Sie befinden sich hier: Startseite » Mitglieder » KVS-Mitteilungen » 2013 » 09/2013 » Zur Lektüre empfohlen

KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 09/2013

Ausgabe 09/2013

zum Inhalt dieser Ausgabe

Zur Lektüre empfohlen



Eine lebenslange Kindheit

Birgit Dankert

Astrid Lindgren

Eine lebenslange Kindheit

2013.
320 Seiten, ca. 20 s/w Abbildungen
Format 14,5 x 22,0 cm
Gebunden, Euro 24,90
Lambert Schneider Verlag
ISBN: 978-3-650-25526-6

„Wenn ich auch nur eine einzige düstere Kindheit erhellen konnte, bin ich zufrieden“, so Astrid Lindgren (1907–2002), die – so wie auch die Geschichte von „Pippi Langstrumpf“ – jeder zu kennen meint. Die Biographie entwirft ein einprägsames und präzises Porträt der Autorin und zeichnet ihre lebenslange Auseinandersetzung mit unerfüllten Kindheitswünschen nach.

Astrid Lindgren war bereits zu Lebzeiten eine Legende. Doch der Erfolg ihrer Bücher und die zahllosen Ehrungen, die ihr zuteil wurden, drohen den Blick auf Leben und Werk dieser außergewöhnlichen Frau zu verstellen. Ein gutes Jahrzehnt nach dem Tod der weltberühmten Autorin legt die Kinderbuch-Expertin Birgit Dankert eine aktuelle Biographie vor. Sie zeigt ein differenziertes Bild Astrid Lindgrens, die Trost und Zuversicht in ihren literarischen Entwürfen einer glücklichen Kindheit suchte und lebenslang für Kinderrechte, Frieden und Gerechtigkeit eintrat. Die Darstellung erlaubt eine Neubewertung Lindgrens, lässt aber auch den Siegeszug der genialen Kinderbücher in neuem Licht erscheinen. Mit Empfehlungen für Eltern und Pädagogen, einer Werkübersicht und einer Bibliographie.

Gesichter einer Epoche

Hrsg. Marc Feldmann, Birgit Verwiebe

Anton Graff
Gesichter einer Epoche

2013.
336 Seiten, 121 Farbtafeln,
98 Abbildungen in Farbe
Format 23,0 x 28,5 cm
Gebunden, Euro 39,90

Hirmer Verlag, München

Anton Graff war der führende Bildnismaler der deutschen Aufklärung. Zeitgenossen bewunderten seine Fähigkeit, über die äußere Ähnlichkeit der Modelle „bis in das Innere der Seele“ zu schauen, doch war sein größter Verdienst, dass er die führenden Persönlichkeiten seiner Epoche porträtierte und so ein Panorama der bedeutendsten Dichter, Denker und Monarchen hinterließ.

Anton Graff (1736 bis 1813) verfolgte seine künstlerische Laufbahn vornehmlich in Dresden, Leipzig und Berlin und wurde zu einer Symbolfigur für junge Romantiker. Im Buch werden sein Leben und Werk, seine Bedeutung in der deutschen Porträtkunst im 18. Jahrhundert, ebenso wie im europäischen Kontext, ausführlich behandelt. Der Hirmer Verlag veröffentlicht diesen Katalog zur ersten umfassenden Retrospektive des Künstlers seit über 50 Jahren, die 2013 im Museum Oskar Reinhart in Winterthur und in der Alten Nationalgalerie Berlin gezeigt wird. Die Ausstellungen umfassen 90 Gemälde und ca. 135 Zeichnungen. Dabei ist das begleitende Buch weit mehr als nur eine Reminiszenz, sondern auch eine Verbeugung vor einem großen Maler der Kunstgeschichte.

Die Bibel in Bildern

Julius Schnorr von Carolsfeld

Auf der Suche nach König Artus
Die Bibel in Bildern

2013.
264 Seiten, mit 240 Abbildungen
Format 22,0 x 29,0 cm
Gebunden, E 49,90
Reprint Verlag, Leipzig
ISBN 978-3-89678-657-9

Die repräsentative Ausgabe vereint alle 240 Holzstiche des zwischen 1851 und 1860 entstandenen Zyklus von Bibelillustrationen. Mit ihnen festigte Julius Schnorr von Carolsfeld seinen Rang als Grafiker in der Tradition der Nazarener und avancierte zum wichtigsten Bibelillustrator des 19. Jahrhunderts neben Gustave Doré.

Ludwig Schnorr von Carolsfelds filigran gezeichnete Bibelillustrationen haben im 19. Jahrhundert die Bibelfrömmigkeit in Deutschland nachhaltig beeinflusst – auch über die Konfessionsgrenzen hinaus. Er gilt nicht nur als namhafter Vertreter der Kunstrichtung der Nazarener, sondern auch als herausragender Bibelillustrator des 19. Jahrhunderts. Seit 1817 in Italien lebend, schloss er sich in Rom der Künstlergruppe der Nazarener an, deren bedeutendster Landschaftsmaler er war. Früh schon widmete er sich religiösen Motiven. Allen Abbildungen dieser Ausgabe sind Textausschnitte aus dem jeweiligen Bibelkapitel beigestellt. Dadurch gelingt eine ideale Synthese von dargestellten Personen, Ereignissen und Landschaften mit dem bildkünstlerisch interpretierten Bibeltext.