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KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 10/2012

Schutzimpfungen: Befristete Vereinbarung mit der Knappschaft

Befristete Vereinbarung auf der Grundlage von § 132e SGB V zwischen der KV Sachsen und der Knappschaft über die Durchführung von Schutzimpfungen nach § 20d Abs. 2 SGB V für die Zeit vom 1. Dezember 2012 bis 31. Dezember 2012
 
Die Knappschaft übernimmt nach dieser Vereinbarung im 4. Quartal 2012 für alle Versicherten der Knappschaft, unabhängig von ihrem Wohnort in der Bundesrepublik Deutschland, die Kosten für die Durchführung von Schutzimpfungen gegen übertragbare Krankheiten im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung auf der Grundlage des
§ 20d Abs. 2 SGB V. Hierzu gehören nach § 1 Abs. 1 und 2 dieser Vereinbarung:

(1) Schutzimpfungen auf Grund von Reisen – mit Ausnahme von beruflich bedingten Auslandsaufenthalten –, sofern diese von der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) in Verbindung mit den aktuellen Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes und den Empfehlungen der Sächsischen Impfkommission (SIKO) zur Durchführung von Schutzimpfungen im Freistaat Sachsen empfohlen sind:

  • Cholera
  • FSME
  • Gelbfieber (Genehmigung der KV Sachsen notwendig)
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B
  • Hepatitis A und B (Kombinationsimpfstoff)
  • Meningokokken-Infektionen
  • Tollwut
  • Typhus
  • Typhus und Hepatitis A (Kombinationsimpfstoff)

Von der Möglichkeit der Impfung mit Mehrfachimpfstoffen soll - soweit indiziert - Gebrauch gemacht werden (z. B. Hepatitis A und B, Hepatitis A und Typhus).

(2) Impfungen gegen Rotaviren für Säuglinge ab der 7. Lebenswoche (orale Impfung für alle Säuglinge im 1. Lebenshalbjahr). Die Empfehlungen der SIKO und das Impfschema des Herstellers sind zu beachten.

Die Modalitäten der Abrechnung und Vergütung sind in § 5 geregelt. § 6 regelt das Verordnungsverfahren. Das Nähere dazu und weitere Detailinformationen sind der Vereinbarung, die in der Internetpräsentation der KV Sachsen veröffentlicht wurde, zu entnehmen (www.kvs-sachsen.de > Rubrik „Mitglieder“ > „Verträge“).

Die KV Sachsen hat die zunächst unbefristete Vereinbarung vorsorglich zum 31. Dezember 2012 gekündigt, um für den Folgezeitraum eine Anschlussvereinbarung mit neuen Vergütungspauschalen verhandeln zu können.


– Vertragspartner und Honorarverteilung/m.mey –

Vertrag „Klassische Homöopathie“ mit der AOK PLUS

Die tabellarische Übersicht können Sie im PDF oben auf dieser Seite "Download des Artikels" einsehen.

AOK PLUS und KV Sachsen haben mit Wirkung zum 1. Oktober 2012 einen Vertrag zur Versorgung mit klassischer Homöopathie gemäß
§ 73a SGB V abgeschlossen.

Den Vertragstext einschließlich Anlagen finden Sie auf der Internetpräsenz der
KV Sachsen (www.kvs-sachsen.de) sowie unter www.aok-gesundheitspartner.de/sac unter Arzt und Praxis > Verträge/Vereinbarungen > Versorgungsmanagement-Verträge > Homöopathievertrag Sachsen > Vollständige und ausführliche Vertragsunterlagen. Hier können Sie sich mit den Zugangsdaten Benutzer „AOK_PLUS“ und Passwort „Vertrag“ einloggen.

Der Vertrag umfasst die in der Tabelle veröffentlichten Leistungen; die Vergütung erfolgt außerbudgetär. Teilnehmen können Vertragsärzte, die die Zusatzbezeichnung „Homöopathie“ nach dem Weiterbildungsrecht führen oder ein Homöopathie-Diplom des DZVhÄ erworben haben, ihre Teilnahme gegenüber der KV Sachsen erklärt und die Teilnahmegenehmigung gemäß § 6 erhalten haben.

Zur Aufrechterhaltung der Teilnahmeberechtigung wird die regelmäßige Teilnahme an anerkannten homöopathischen Fortbildungen oder Qualitätszirkeln im Rahmen von mind. 100 CME-Punkten in fünf Jahren gefordert, wobei mit der Teilnahme an Qualitätszirkeln maximal 75 Punkte der geforderten Fortbildung erworben werden dürfen. Der Nachweis ist spätestens bis zum 15. Februar nach Ablauf eines Fünfjahreszeitraumes zu erbringen. Die Vorlage des gültigen DZVhÄ-Diploms gilt als Nachweis bis zum Ablaufdatum des Diploms.
 

Die Teilnahmeerklärung des homöopathisch tätigen Arztes ist bei der jeweils zuständigen Bezirksgeschäftsstelle der KV Sachsen einzureichen. Die Teilnahmeerklärungen der Versicherten sind innerhalb von zehn Arbeitstagen an die auf der Teilnahmeerklärung angegebene Adresse der AOK PLUS zu senden.

Für eingeschriebene Versicherte der AOK PLUS ist die Praxisgebühr zu erheben, sofern der Versicherte diese im entsprechenden Quartal noch nicht entrichtet hat.

– Vertragspartner und Honorarverteilung/is –