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KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 10/2012

Arthur-Schlossmann-Preis und Stipendien 2013 der Sächsisch-Thüringischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie

Die Sächsisch-Thüringische Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie wird auf ihrer Jahrestagung 2013 in Magdeburg erneut den Arthur-Schlossmann-Preis vergeben.

Mit dem Preis sollen besonders wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendmedizin ausgezeichnet werden.

Die Arbeit braucht noch nicht veröffentlicht zu sein, doch soll ihre Veröffentlichung möglichst bevorstehen.

Die Ausschreibung finden Sie auf www.stgkjm.de. Bewerber müssen bis zum 31. Januar 2013 fünf Exemplare ihrer Arbeit an den 1. Vorsitzenden der Gesellschaft, Herrn PD Dr. Ludwig Patzer, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, Mauerstraße 5, 06110 Halle (Saale), einreichen. Die Sächsisch-Thüringische Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie schreibt fortlaufend bis zu drei Reisestipendien pro Kalenderjahr in Höhe von jeweils bis zu 1.500,00 Euro aus.

Die Stipendien sollen die Weiterbildung von Assistenten und Fachärzten in den Gebieten und ihren Schwerpunkten sowie fakultativen Weiterbildungen der Kinder- und Jugendmedizin und der Kinderchirurgie in den Ländern der Gesellschaft fördern und werden als Beihilfe zu einer Fortbildungsreise gewährt.

Gefördert wird die Teilnahme an Kursen, Seminaren oder Tagungen. Die Veranstaltung soll intensiv Inhalte der Weiterbildungskataloge für Kinder- und Jugendmedizin bzw. Kinderchirurgie und deren Subspezialisierungen vermitteln. Hospitationen werden nicht gefördert. Der Stipendiat muss Mitglied der STGKJM sein. Die Stipendien werden auf Antrag gewährt. Anträge können jederzeit gestellt werden.

Die Antragsmodalitäten sind im Internetauftritt der Gesellschaft www.stgkjm.de abzurufen.

– Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 10/2012 –
 

Sozialministerin will an der Apothekerausbildung festhalten

Pharmazeutischem Institut der Uni Leipzig droht das Aus – Hochschule soll 72 Stellen abbauen

Leipzig (dapb-Isc.) Sachsens Sozialministerin Christine Clauß (CDU) hat die Schließung des Pharmazeutischen Instituts der Universität Leipzig abgelehnt.

Damit könnte entgegen anders lautender Pläne die Ausbildung von Apothekern in Sachsen erhalten bleiben, wie ein Ministeriumssprecher am Mittwoch in Dresden bestätigte. Allerdings sei nun die Universität Leipzig am Zug, die einen neuen Vorschlag machen müsse, wie dort Stellen eingespart werden sollen. SPD und Landesärztekammer begrüßten den Vorstoß der Sozialministerin.

Die Abwicklung des Pharmazeutischen Instituts mit mehr als 20 Mitarbeitern war von Leipzigs Rektorin Beate Schücking ins Gespräch gebracht worden, um den Vorgaben des Wissenschaftsministeriums zum Stellenabbau zu entsprechen. Dem Wissenschaftsministerium zufolge sollen bis zum Jahresende 2015 ins-gesamt 72 Posten an der Hochschule abgebaut werden. „Wo die Stellen eingespart werden, das obliegt der Universität“, bestätigte ein Ministeriumssprecher auf dapd-Anfrage.

– Freie Presse, 12. September 2012, gekürzt –

Eltern-Ratgeber für das Wartezimmer: Broschüre informiert über seltene Krankheit Neurofibromatose

Hilfestellung im Umgang mit der seltenen Krankheit Neurofibromatose bietet ein neuer Ratgeber, den der Bundesverband Neurofibromatose herausgegeben hat. Eltern betroffener Kinder finden darin detaillierte Informationen zur Neurofibromatose Typ 1 (NF1), der häufigsten Form dieser Erkrankung.

Dargestellt werden unter anderem Symptome, Diagnosemerkmale sowie der Krankheitsverlauf und mögliche Komplikationen. Ein Glossar, das wichtige medizinische Fachbegriffe erklärt, rundet das Serviceangebot ab. Neurofibromatose ist eine Krankheit, die zu ganz unterschiedlichen Symptomen und Veränderungen führen kann. Typische Merkmale des Typs 1 sind knotige Hautveränderungen und Lernstörungen.

Bei dem selteneren Typ 2 kommt es vor allem zu Tumorbildungen in Gehirn und Wirbelsäule. In Deutschland sind nach Angaben des Selbsthilfeverbandes rund 40.000 Menschen betroffen.

Für Eltern sei es eine besonders belastende Erfahrung zu erkennen, dass das eigene Kind Neurofibromatose hat. Der Ratgeber soll ihnen helfen, mit der Erkrankung umzugehen und wichtige Fragen zu beantworten, betonte der Verband. Die Broschüre „Neurofibromatose im Kindesalter“ ist kostenlos erhältlich. Sie kann bestellt werden beim Bundesverband Neurofibromatose telefonisch unter 040 46092414 oder per E-Mail unter info@bv-nf.de.

Die Broschüre als Download finden Sie auf der Webseite des Bundesverbands Neurofibromatose unter www.bv-nf.de > Startseite > Der Verein/Informationen > Broschüren.

– KBV/Grosse –