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KVS-Mitteilungen - Ausgabe 05/2011

Ausgabe 05/2011

zum Inhalt dieser Ausgabe

Zur Lektüre empfohlen



„Ich habe mich vor nichts im Leben gefürchtet“

 

Hadumod Bußmann

Die ungewöhnliche Geschichte der Therese Prinzessin von Bayern 1850 – 1925

2011.

346 Seiten mit 51 Abbildungen, 4 Karten und 2 Stammtafeln im Text.

Format 14 x 22 cm.

Gebunden mit Schutzumschlag. E 24,95

Verlag C. H. Beck, München

ISBN 978-3-406-61353-1

Niemand hat es Therese von Bayern an der Wiege gesungen, dass sie als Naturforscherin und Weltreisende, als kritische Zeitzeugin der untergehenden Monarchie und dekoriert mit hohen akademischen Auszeichnungen in die Geschichte eingehen würde.

Die Autorin hat in jahrelanger Forschung viele unbekannte Quellen ausgewertet und die spannende Biographie einer außergewöhnlichen Frau geschrieben. Hier wird eine Prinzessin lebendig, die nicht bereit war, ihre Gefühle und Geistesgaben gesellschaftlichen Konventionen zu opfern. Sie wählte gegen massive Widerstände einen Weg, der sie als Naturwissenschaftlerin zu fremden Kulturen, in entlegene Weltgegenden und zu ganz unzeitgemäßen Erkenntnissen und Ehrungen führte.

Hadumod Bußmann hat Therese von Bayern mit dieser großartigen, inspirierenden Biographie ein Denkmal gesetzt.

– mpb –

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Der Ursprung der Schönheit

 

Darwins größtes Dilemma

Josef H. Reichholf

2011.

318 Seiten mit 23 Abbildungen und 16 Farbtafeln.

Format 14 x 22 cm.

Gebunden mit Schutzumschlag. E 19,95

Verlag C. H. Beck, München

ISBN 978-3-406-58713-9

Nach Darwin überleben die Geeignetsten. Kann aber ein Pfauenhahn mit seiner körperlangen Schleppe von prächtigen Federn, die er mit sich herumschleppt zu den „Fittesten“ gehören? Seinen Albtraum nannte Darwin den Argusfasan, aber auch die Paradiesvögel gehörten für ihn in die Kategorie des unverständlichen Luxus. So sicher, wie er auch sein konnte, dass die Schönheit des Gefieders der Weibchenwahl zuzuschreiben ist, so ratlos blieb er, wenn er sich fragte, warum nur all dies und so viel mehr als überlebensnotwendig erschien. – Bis heute sind die Begründungen umstritten, weshalb Schönheit zulässig ist.

Schönheit ist kein bloßer Luxus, sondern ein fundamentales Lebensprinzip. An der Tatsache der Weibchenwahl ist nicht zu rütteln. Die sexuelle Selektion gibt es. Sie wirkt. Doch warum kann und darf sie wirken? – Der Evolutionsbiologe Reichholf, der gemäß Cicero-Ranking von 2009 zu den 40 wichtigsten Naturwissenschaftlern Deutschlands gehört, ging dieser großen Frage nach und schrieb dieses spannende Buch!

– mpb –

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Xanthippe und Sokrates

 

Frauen und Männer im alten Athen

Michael Weithmann

2010.

203 Seiten.

Format 14,5 x 22 cm.

Gebunden. E 19,90

Primus Verlag, Darmstadt

ISBN 978-3-89678-707-1

Xanthippe – dieser Name ist der Inbegriff eines zänkischen Weibes. Doch über die historische Xanthippe, wie auch über die Frau im antiken Griechenland im Allgemeinen, war bisher recht wenig bekannt. Der Autor, Wissenschaftlicher Bibliothekar an der Universität Passau, entwirft deshalb ein Bild vom Leben der Frauen in der männerdominierten Gesellschaft im alten Athen und zeigt, wie das Leben des Paares Xanthippe/Sokrates ausgesehen haben könnte, das immerhin in einem zwölfjährigen gemeinsamen Ehestand lebte.

Die Entmythologisierung und damit die Ehrenrettung der bereits in der Antike schwer verleumdeten Gattin des Sokrates war längst überfällig. Nicht, dass in diesem Buch der allererste Versuch dazu gestartet worden wäre, aber das Klischee hat sich bis heute als hartnäckig haltbar erwiesen. Daher erschien es verlockend, die erste Biographie Xanthippes im Kontext der attischen Demokratie und der antiken Nachwelt zu schreiben.

– mpb –

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