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KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 11/2008

Erpressungsversuch durch Drohbriefe

Seit kurzem gehen nicht nur in sächsischen Praxen Schreiben ein, mit denen der Verfasser Geld für die Zurückhaltung angeblicher Informationen über Abrechnungsbetrug fordert. Uns liegen Schriftstücke folgender Art vor:

Betreff: Abrechnungsbetrug

Auf Grund unserer Ermittlungen haben wir eindeutige und ausreichende Informationen darüber, dass Sie sich wegen Rezeptbetrug nach § 263 StGB strafbar gemacht haben. Wir geben Ihnen aber die einmalige Chance ihre berufliche und private Existenz zu retten, in dem Sie uns unter der folgenden Emailadresse alfred.heibe@yahoo.com mitteilen, was Ihnen diese Informationen wert sind. Wir setzen Ihnen eine unwiderrufliche Frist von 3 Tagen bis zur Bezahlung, weil länger können wir diese Informationen nicht zurück halten.

Mit den besten Empfehlungen

P.S. Wir wünschen keine Widerrede. Zahlen Sie oder Sie haben garantiert ein großes Problem!!!

Trotz der bemerkenswerten Plumpheit dieses Erpressungsversuchs, empfehlen wir im Falle einer derartigen Belästigung die Erstattung einer Anzeige. Hierzu stehen Ihnen jede Polizeidienststelle und die Staatsanwaltschaften zur Verfügung. Die Erstattung einer Anzeige ist kostenfrei und kann auch auf dem Postweg erfolgen. Von Reaktionen gegenüber dem Verfasser unter Nutzung dessen E-Mail-Adresse sollte Abstand genommen werden.

– fk –