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KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 11/2008

Hinweise für die Abrechnung

Anpassung der Dokumentation der Früherkennungsuntersuchungen

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner Sitzung am 19.06.2008 einen Beschluss zur Anpassung der Dokumentation der Früherkennungsuntersuchungen getroffen. Dieser ist mit Bekanntgabe im Bundesanzeiger vom 03.09.2008 in Kraft getreten.

Mit den Änderungen werden die bisherigen Dokumentationsvorschriften der Früherkennungsuntersuchungen reduziert. Es entfallen die an die KV einzureichenden Durchschläge zu den Jugendgesundheits- und Gesundheitsuntersuchungen sowie für die Krebsfrüherkennung Männer und Frauen. Die Dokumentation als solche bleibt von der Abschaffung dieser Durchschläge unberührt.

Wirtschaftlichkeitsbonus Labor (GO-Nr 32001) ab 01.07.2008

Die Leistung nach der GO-Nr. 32001 wird ab dem 01.07.2008 je kurativ- ambulanten Arztfall gewährt. Damit die Leistung von der KV Sachsen je Arzt korrekt zugesetzt werden kann, möchten wir darauf hinweisen, dass in allen Arzt-Patienten-Kontakten, in denen keine Leistung abgerechnet werden kann, die Pseudo-Ziffer 99990 (Arzt-Patienten-Kontakt ohne abrechenbare Leistung) angesetzt werden muss.

Psychotherapievereinbarung

Wir weisen Sie darauf hin, dass Testverfahren nach den GO-Nrn. 35300 bis 35302 während einer laufenden Psychotherapie ab dem 01.01.2008 für den Bereich der Primär- als auch der Ersatzkassen mit besonderer Begründung bis zu dreimal zusätzlich berechnungsfähig sind. Die Begründung ist dabei in der Feldkennung FK5009 anzugeben. Wir bitten dies zu beachten.

Vertrag Zivildienst

Die KBV hat die Kassenärztlichen Vereinigungen über eine Änderung des Vertrages Zivildienst zum 01.10.2008 informiert:

Mit Wirkung zum 01.01.2008 ist der § 6 Absatz 3 im Zusammenhang mit Auftragsleistungen zu Untersuchungen und/oder Begutachtungen nach § 1 Absatz 3 Satz 2 (Einstellungs-, Nach- und Tauglichkeitsuntersuchungen) dahingehend geändert worden, dass eine Versicherten- oder Grundpauschale dann abgerechnet werden kann, wenn Leistungen erbracht werden sollen, die nicht als Einzelleistungen berechnungsfähig sind.

Mit Wirkung zum 01.10.2008 kann bei Auftragsleistungen für Untersuchungen nach § 1 Absatz 3 Satz 2 nunmehr generell eine Versicherten- oder Grundpauschale einmal im Behandlungsfall berechnet werden.

Zusätzlich können die berechnungsfähigen Gebührenordnungspositionen berechnet werden. Die Anwendung der allgemeinen Bestimmung nach I.2.1.6 des EBM (Beauftragung zur Erbringung von in berechnungsfähigen Pauschalen enthaltenen Teilleistungen) kommt hier nicht zum Tragen.

(Information der KBV vom 03.09.2008)

– Abrechnung/silb –