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KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 10/2008

Ausgabe 10/2008

zum Inhalt dieser Ausgabe

Zur Lektüre empfohlen



Hubert Wolf

Papst und Teufel

Die Archive des Vatikans

und das Dritte Reich

2008.

360 Seiten mit 28 Abbildungen und

einer Karte.

Format 14 x 22 cm.

Gebunden mit Schutzumschlag.

Euro 24,90

Verlag C. H. Beck, München

ISBN 978-3-406-57742-0

Zum Umgang des Heiligen Stuhls mit Weimarer Republik und „Drittem Reich“ wurden nach fast siebzig Jahren endlich die entscheidenden Akten für die Zeit bis 1939 freigegeben. Damit werden erstmals die harten Kämpfe hinter den Mauern des Vatikans sichtbar. Philosemiten und Antisemiten, geschmeidige Diplomaten und dogmatische Fundamentalisten, selbstbewusste Bischöfe vor Ort und mächtige Kardinäle in Rom rangen im Umgang mit den Mächten der Moderne: Liberalismus, Kommunismus, Faschismus und Nationalsozialismus.

Hubert Wolf präsentiert in seinem neuen, meisterhaft geschriebenen Buch überraschende Erkenntnisse, u.a. warum eine philosemitische Vereinigung aufgelöst, gleichzeitig aber der Antisemitismus verurteilt wurde, wie es 1933 zum Konkordat kam, warum Hitlers „Mein Kampf“ nicht verboten wurde oder wie es sich mit dem päpstlichen „Schweigen“ zur Judenverfolgung verhält.

Dieses Buch des bekannten Kirchenhistorikers setzt Maßstäbe!

– mpb –

 

Karl-Wilhelm Weeber

Musen am Telefon

Warum wir alle wie die alten Griechen sprechen, ohne es zu wissen

2008.

236 Seiten.

Format 14,5 x 22 cm.

Gebunden mit Schutzumschlag.

Euro 24,90

Primus Verlag, Darmstadt

ISBN 978-3-89678-359-2

Wir sprechen wie die alten Griechen, meist ohne es zu wissen. Oder wer hätte gedacht, dass sich hinter der sächsischen „Semmel“ das griechische semídalis, feines Mehl, verbirgt?

Unterhaltsam und außerordentlich kenntnisreich spürt der Autor griechische Lehnwörter und Bezüge in der deutschen Sprache auf. Seine „Entdeckungen“ reichen von Namen und Mythen bis Politik, Philosophie, Psychologie oder Medizin. Aus griechischer Sprachküche kommen Pumpernickel, Buttercreme, Plätzchen und, man höre: das Eisbein. Wir erfahren die wahre Identität des „Banausen“ und was das Zauberwort „logisch!“ eigentlich bedeutet.

Weeber geht den griechischen Wurzeln des Deutschen auf den Grund und unternimmt nebenbei viele aufschlussreiche Ausflüge in die Kultur der alten Griechen. Und alles gelingt ihm in einer gegenwartsnahen Sprache mit sehr viel Humor. Der Autor muss beneidenswerte Schüler haben, denn Weeber ist Direktor eines Gymnasiums!

– mpb –

 

Alois Uhl

Lucrezia Borgia

Biographie

2008.

249 Seiten mit zahlreichen Abbildungen.

Format 14 x 21 cm.

Gebunden mit Schutzumschlag.

Euro 19,90

Artemis & Winkler, Düsseldorf

ISBN 978-3-491-35021-2

Die berühmteste Frau der Renaissance – war sie eine skrupellose Giftmischerin und skandalumwitterte Liebhaberin vieler Männer, wie sie von den einen bezeichnet wird, oder war sie die hochgebildete Frau und kunstsinnige Fürstin, die in Ferrara einen erlesenen Kreis von Künstlern und Gelehrten um sich scharte, wie sie von den anderen als bezauberndste Frauengestalt ihrer Zeit gefeiert wird?

In ihrem kurzen, ereignisreichen Leben (1480 – 1519) hatte Lucrezia vier Ehemänner, von denen einer unter höchst rätselhaften Umständen erwürgt wurde. Ein anderer bezichtigte sie der Blutschande mit ihrem Vater, dem berühmt- berüchtigten Papst Alexander VI. Die letzten achtzehn Lebensjahre herrschte Lucrezia als Gemahlin des mächtigen Herzogs Alfonso am glänzenden Renaissancehof von Ferrara.

Alois Uhl hat alle Erzählungen und Mythen durch eingehendes Quellenstudium überprüft. In seiner spannenden Biographie enthüllt er die ganze Wahrheit über Lucrezia.

– mpb –