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KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 07-08/2008

Glückwünsche an Dr. Baumann, Dr. Verlohren und Dipl.-Med. Ralf-Rainer Schmidt

Traditionsgemäß wurde auch in diesem Jahr anlässlich des Sächsischen Ärztetages wieder die „Hermann-Eberhard-Friedrich- Richter-Medaille“ an verdienstvolle Ärzte verliehen. Mit Herrn Dr. med. Johannes Baumann (FA für Allgemeinmedizin, Coswig), Herrn Dipl.-Med. Ralf-Rainer Schmidt (FA für Allgemeinmedizin, Leipzig) und Herrn Dr. med. habil. Hans-Joachim Verlohren (FA für Innere Medizin, Leipzig) erhielten am 27. Juni drei Niedergelassene diese hohe Auszeichnung.

Im Ärzteblatt Sachsen 7/2008 wurden die Verdienste der drei Mediziner bereits ausführlich gewürdigt. Die Redaktion der KVS-Mitteilungen gratuliert ebenfalls auf das Herzlichste.

– Öffentlichkeitsarbeit/ks –

Neues Buch: Ein Hausarzt widerspricht Karl Lauterbachs „Zweiklassenstaat”

Die Politik scheint sich darauf verständigt zu haben, überwiegend den Ärzten die Schuld an einer scheiternden Gesundheitspolitik zuzuschreiben. Ein Höhepunkt dabei sei Lauterbachs Buch „Der Zweiklassenstaat“, heißt es auf dem Klappentext eines neuen Buches:

Der Hausarzt Martin Gattermann stellt sich dem allseits bekannten Professor mit der Fliege entgegen.

Gattermann versucht, dem Leser positive Alternativen aufzuzeigen und ermuntert zum Widerstand. Sein Buch richtet sich sowohl an Ärzte als auch an Patienten.

Martin Gattermann
Medizin mit Menschlichkeit,
Verlag infolab GmbH Erlangen 2008
199 Seiten,
Preis: 10 Euro 

(Meldung änd vom 15.07.2008)

EU nimmt Kampf gegen gefälschte Arzneien auf

EU-Kommissar Günter Verheugen (SPD) will nach Informationen des „Handelsblatt“ den legalen Arzneimittelvertrieb effektiver als bislang vor Arzneimittelfälschungen schützen. Entsprechende gesetzgeberische Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr auf den Weg gebracht werden. Geplant ist, Packungen zu versiegeln und die Umverpackung von Medikamenten zu verbieten. Zudem sind eine individuelle Kennzeichnung der Produktverpackung sowie eine lückenlose Dokumentation des Vertriebsweges vorgesehen. Hintergrund der geplanten Gesetzesänderung ist der seit Jahren steigende weltweite Handel mit gefälschten Arzneimitteln.

(Handelsblatt, 10. Juli)

Gesamtschaden rund acht Millionen Euro
Studie: 8.000 Arzthomepages abgemahnt

Hamburg – Den Ärzten in Deutschland entsteht durch Abmahnungen ihrer Homepages in der Summe ein Schaden in Millionenhöhe. Laut der noch nicht veröffentlichten Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2008“ der Stiftung Gesundheit wurden bislang 7,2 Prozent der Praxiswebsites abgemahnt, weitere 0,2 Prozent sogar mehrmals.

Von den rund 201.000 niedergelassenen Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten verfügen gemäß der Studie 53,6 Prozent über einen Internetauftritt. Das entspricht rund 107.000 Homepages. Hochgerechnet rund 8.000 davon wurden demnach erfolgreich juristisch angegriffen.

Bei durchschnittlichen Mahngebühren von 1.000 Euro beträgt der Gesamtschaden rund acht Millionen Euro.

„Das Gros dieser Streitereien wäre leicht vermeidbar, wenn Ärzte oder Agenturen nur ein paar grundlegende Regeln einhalten würden; ein seriöses Impressum beispielsweise kostet nichts“, sagt Dr. Peter Müller, Vorstand der Stiftung Gesundheit.

Im Februar 2008 hatte die Stiftung Gesundheit bei einer Stichprobe von 500 Arzthomepages festgestellt, dass etwa die Hälfte davon kein oder kein hinreichendes Impressum hatte.

Auf dem 9. Deutschen Medizinrechtstag am 19. und 20. September 2008 in Erfurt berichten Rechtsanwältin Dr. Wiebke Baars und Dr. Peter Müller über rechtliche und tatsächliche Probleme bei der Homepagegestaltung.

Das gesamte Programm und die Anmeldung sind online abrufbar unter

http://www.stiftung- gesundheit.de/ PDF/medizinrecht/mrt2008_programm.pdf

Stiftung Gesundheit, 22. Juli 2008

Poster für Hautkrebs-Screening

Seit dem 01.07.2008 ist die qualitätsgesicherte Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs (Hautkrebs-Screening) Bestand teil der GKV-Versorgung. Hausärzte sowie Dermatologen, die sich hierfür qualifiziert haben, können das Hautkrebs-Screening jetzt durchführen und abrechnen.

Die Deutsche Krebshilfe e. V. und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V. haben im Rahmen ihrer Aufklärungskampagne ein Praxis-Poster zur neuen Präventionsleistung Hautkrebs-Screenings in der Praxis entwickelt. Dieses Poster im Format DIN A2 macht in der Praxis auf die Leistung aufmerksam und lädt zur Teilnahme am Screening ein. Wir möchten es interessierten Praxen gern zur Verfügung stellen.

Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V.
20457 Hamburg, Cremon 11
Tel.: 040 20913-182
Fax: 040 20913-161
E-Mail: info@hautkrebs-screening.de
Website: hautkrebs-screening.de

IGES Institut mit erweitertem Aufgabengebiet

Mit dem Umzug nach Berlin-Mitte in die Friedrichstraße hat das unabhängige Forschungs- und Beratungsinstitut IGES sein Aufgabengebiet vergrößert. Wie Prof. Dr. Bertram Häussler, Leiter des IGES Instituts, ausführte, beschäftigt sich die Forschungseinrichtung neben seinen Untersuchungen in allen Sektoren des Gesundheitswesens zukünftig auch mit Aufgabenstellungen aus den Bereichen Infrastruktur und Entwicklungspolitik. Das IGES forscht seit 1980 am Standort Berlin, seit 1998 in Zusammenarbeit mit der Clinischen Studiengesellschaft. Zu seinen wichtigsten Arbeitsfeldern zählen die Versorgungsforschung und die Gesundheitsberichterstattung.

(Pressemitteilung des IGES, 11. Juli)