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KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 07-08/2008

Ausgabe 07-08/2008

zum Inhalt dieser Ausgabe

Berufs- und Gesundheitspolitik



STEX in der Tasche – wie weiter? Infoveranstaltung für Medizinstudenten

Welche Möglichkeiten habe ich nach dem Medizinstudium? Antworten auf diese Frage versuchte am 25. Juni ein Infonachmittag im Medizinisch-Theoretischen Zentrum der TU Dresden zu geben, der unter dem Motto stand: „Chancen und Perspektiven im sächsischen Gesundheitswesen“. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales, der Sächsischen Landesärztekammer, der Krankenhausgesellschaft Sachsen, der Deutsche Apotheker- und Ärztebank und natürlich auch von der KV Sachsen.

Erfahrene Ärzte, sowohl aus dem ambulanten wie auch aus dem stationären Bereich und dem öffentlichen Gesundheitsdienst, berichteten den angehenden Medizinern bei Kaffee und Kuchen aus ihrem Berufsalltag und gaben praktische Tipps zur Karriereplanung in der Medizin. Die Vertreter der Sächsischen Standesorganisationen und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank gaben den Medizinstudenten einen Überblick zu aktuellen Entwicklungen in der Berufs- und Gesundheitspolitik.

Am Infostand der KV Sachsen konnten sich die Studenten zur neu beschlossenen Förderung von Medizinstudenten in Sachsen informieren.

Außerdem hatten die Studierenden die Möglichkeit, sich mehrere Vorträge zum Gesundheitswesen in Sachsen, zur ärztlichen Weiterbildung, den verschiedenen Möglichkeiten der ärztlichen Tätigkeit und der Finanzierung einer eigenen Praxis anzuhören.

– Öffentlichkeitsarbeit/ms –

Telefonforum zum Mammographie-Screening

Zum Tagesgeschäft der Zentralen Stelle für das Mammographie-Screening in Sachsen gehört die Beantwortung von Fragen an der Hotline 03 71 91 85 09 99.

Die Leiterin dieser bei der Bezirksgeschäftsstelle Chemnitz der KV Sachsen angesiedelten Einrichtung, Monika Majewski (Foto), berichtete schon mehrfach an dieser Stelle über die Erfahrungen dieser Serviceeinrichtung.

Zusätzlich bot die AOK PLUS mit ihren Servicecentern und den Zentralen Stellen in Sachsen und Thüringen am 16. Juni von 17.00 bis 19.00 Uhr ein Telefonforum zum Mammographie- Screening an.

Die zwei programmverantwortlichen Ärzte und ihre Mitarbeiterinnen erhielten in diesen zwei Stunden 194 Anrufe nicht nur von AOK-Versicherten. Dieser Umfang konnte nur durch zusätzliche Rückrufe am nächsten Tag bewältigt werden.

Das zeigt die hohe Erwartung vieler Frauen an das Mammographie-Screening. Dabei standen zunächst ganz einfache Dinge im Mittelpunkt: Wann und wo geht es in meiner Region los? Wann werde ich eingeladen? Wie lange muss ich warten? Kann ich mich selbst melden?

Auch die Zugangskriterien wurden hinterfragt und Frauen über 70 beschwerten sich, dass sie nicht mehr (kostenlos) über das Screening versorgt werden. Bei Fragen zum Befund wurde an den Frauen- oder Hausarzt des Vertrauens verwiesen.

– Öffentlichkeitsarbeit/im –