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KVS-Mitteilungen - Ausgabe 05/2008

Ausgabe 05/2008

zum Inhalt dieser Ausgabe

Zur Lektüre empfohlen



Georg Stefan Troller

Paris geheim

Die unbekanntesten, aufregendsten und verlockendsten Orte und Adressen von Paris

2008.

299 Seiten mit zahlreichen Fotos.

Format 11,5 x 19 cm.

Gebunden mit Schutzumschlag.

Euro 19,90

Artemis & Winkler, Düsseldorf

ISBN 978-3-538-07262-6




Der in Wien geborene, 1938 in die USA emigrierte Autor, lebt seit 1949 in Paris. Berühmt wurde er mit seinen Fernsehserien Pariser Journal und Personenbeschreibung, und er drehte bis heute 150 Porträtfilme.

Troller benennt und beschreibt in seinem neuesten Buch rund 500 der interessantesten alten und neuen Orte von Paris: Passagen, Hinterhöfe, verborgene Parks, Kapellen, alte Gemäuer, geheime Durchgänge. Andererseits neue Lokale, Museen, Bühnen, Cabarets und Clubs, die von den modernen Parisern besucht werden.

Eingeteilt ist das Buch in zwanzig Spaziergänge durch die zwanzig Arrondissements: so wie sie der Autor – Pariser Flaneur seit sechzig Jahren! – seit langem kennt und liebt, oder aber jetzt für sich und seine Leser neu entdeckt hat.

Ein „Paris für Fortgeschrittene“ ist dieser Stadtführer der besonderen Art. Troller nimmt den heutigen Stadtforscher mit auf Entdeckungsreise, der von ihm Geschichten erfährt, die er sicher noch nicht gehört hat.

– mpb –


Johannes Willms

NAPOLEON III.

Frankreichs letzter Kaiser

2008.

311 Seiten mit 12 Abbildungen.

Format 14,5 x 21,5 cm.

Gebunden mit Schutzumschlag.

Euro 24,90

Verlag C. H. Beck, München

ISBN 978-3-406-57151-0

200. Geburtstag von Napoleon III.


Der Autor entwirft in seiner Biographie Napoleons III., der am 22. April 1808 geboren wurde, ein historisch ausgewogenes Bild dieser sowohl für die französische als auch deutsche und europäische Geschichte bedeutenden Persönlichkeit.

Für seine Zeitgenossen war er die „Sphinx an der Seine“. Er war in seinen Gewohnheiten Abenteurer und Verschwörer, er war Träumer und Realist, naiv und verschlagen und eine außergewöhnlich komplexe Herrscherpersönlichkeit. Er hegte große politische Entwürfe, mit denen er in vieler Hinsicht seiner Zeit weit voraus war, deren Verfolgung ihn aber gleichzeitig auch blind machte für die sehr realen Gefahren, die vor allem auf dem Gebiet der Außenpolitik Frankreich wie seiner Herrschaft daraus erwuchsen. Das wurde ihm schließlich zum Verderben, als ihm mit Bismarck ab September 1862 ein überlegener Gegenspieler gegenübertrat. Am 9. Januar 1873 starb er im Exil in England.

– mpb –


Erhard Oeser

Die Jagd zum Nordpol

Tragik und Wahnsinn der Polarforscher

2008.

244 Seiten mit 34 Abbildungen.

Format 14,5 x 21,5 cm.

Festeinband. Euro 29,90

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt

ISBN 978-3-534-20790-9




Die hundertjährige Wiederkehr der umstrittenen Entdeckung des Nordpols im Jahre 1908 oder 1909 durch Cook oder Peary und das Internationale Polarjahr 2007/2008 liefern einen Anlass, sich auf ganz besondere Art und Weise mit der abenteuerlichen Nordpoljagd zu befassen: Was treibt Menschen dazu, unter unglaublichen Entbehrungen und Qualen einen kaum bestimmbaren Punkt in einer trostlosen und gefährlichen Umgebung voller Eis und Stürme zu erreichen?

Der Wiener Wissenschaftstheoretiker Oeser zeigt, dass die Abenteurer manchmal einem Hirngespinst nachgelaufen sind und ihre Berichte oft sehr subjektive Erlebnisschilderungen waren, die mit der Realität nicht immer in Einklang gebracht werden können. Der Leser kann sich durch zitierte Tagebucheintragungen und Aufzeichnungen der Polarforscher ein Bild machen, was sich in den Gehirnen dieser Entdecker abspielte.

Ein Buch, das einen weiteren Mosaikstein zur Ergründung der „menschlichen Seele“ hinzufügt. Es liest sich streckenweise wie ein Kriminalroman.

– mpb –