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KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 10/2007

Gemeinsame Presserklärung

Sächsisches Staatsministerium für Soziales

AOK Sachsen – Die Gesundheitskasse

BKK – Landesverband Ost – Landesrepräsentanz Sachsen

IKK Sachsen

VdAK/AEV e.V. – Landesvertretung Sachsen

Kassenärztliche Vereinigung Sachsen

Zwei weitere Mammographie-Screening-Zentren starten am 1. Oktober

Dresden, 28. September 2007: Nach sorgfältiger Vorbereitung starten am 1. Oktober die nächsten beiden Mammographie-Screening-Einheiten in Sachsen. Sie befinden sich in Leipzig und für Ostsachsen in Pirna. Bereits am 2. Juli hatten die Einheiten in Chemnitz und Dresden ihre Arbeit aufgenommen. Die Flächendeckung mit der Region Westsachsen soll bis zum Jahreswechsel erreicht sein.

Die Organisation der Einladungen für alle sächsischen Einheiten liegt in den Händen der „Zentralen Stelle Mammographie-Screening“. Die anspruchsberechtigten sächsischen Frauen werden von dieser in der Regie der KV Sachsen liegenden Einrichtung auf Grundlage der Melderegisterdaten alle zwei Jahre zur Mammographie (Röntgenaufnahme der Brust) eingeladen. Bislang wurden etwa 3.200 Einladungen verschickt. Die Zentrale Stelle steht auch für Fragen unter der unten angegebenen Hotline bzw. Email zur Verfügung. Sie zieht nach den ersten zwei Monaten eine positive Bilanz. Viele Frauen wünschen eine Beratung oder möchten einen konkreten Termin vereinbaren.

Das Mammographie-Screening ist ein zusätzliches Angebot. Es ergänzt die jährlichen Krebs-Früherkennungsuntersuchungen durch den Frauenarzt und der Selbstuntersuchung der Brust. Die Teilnahme ist freiwillig und für die anspruchsberechtigten Frauen kostenlos. Alle entstehenden Kosten werden im Rahmen des Krankenversicherungsschutzes übernommen, eine Praxisgebühr entfällt hierbei. Wir appellieren an die angeschriebenen sächsischen Frauen, das kostenlose Angebot wahrzunehmen. Frauen, die kurz von Vollendung des 70. Lebensjahres stehen, sollten sich bei der Zentralen Stelle melden, damit sie noch am Screening teilnehmen können.

Der hohe medizinische und technische Qualitätsstandard bietet den Frauen eine hohe Sicherheit. So dürfen nur dafür besonders qualifizierte Einrichtungen dieses Programm durchführen. Durch den Einsatz hochwertiger und regelmäßig überprüfter digitaler Röntgengeräte wird die Strahlenbelastung der Mammographie sehr gering gehalten.

Das Früherkennungsprogramm ist weder Ersatz noch Alternative zu den jährlichen Krebsvorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen, es ist eine wichtige Ergänzung. Die speziell geschulten und geprüften Radiologen arbeiten eng mit den Hausärzten und Gynäkologen zusammen. Wenn die Frau damit einverstanden ist, wird der Hausarzt bzw. Gynäkologe über das Ergebnis der Untersuchung informiert. Frauen, die nicht bei einem Gynäkologen in Behandlung sind, bekommen wohnortnahe Kollegen genannt.

Weitere Infos: www.ein-teil-von-mir.de

Hotline 0371 91 85 09 99 bzw. Email zentrale-stelle@zsmammo-sachsen.de

Nach Redaktionsschluss:

Unser Foto zeigt Frau Dr. Kerstin Große (re.) im Gespräch mit einer Besucherin zum Tag der offenen Tür am 06.10.2007 in der Mammographie-Screening-Einheit Pirna.

Demnächst werden wir in den KVS-Mitteilungen über den Einsatz der Mamma-Mobile in Ostsachsen und in der Chemnitzer Region berichten.

– Öffentlichkeitsarbeit –