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KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 09/2007

Prof. Dr. Jan Schulze mit Bundesverdienstkreuz geehrt

Prof. Dr. med. habil. Jan Schulze, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, wurde am 20. August 2007 für seine hervorragenden Leistungen um den Freistaat Sachsen von Ministerpräsident Prof. Dr. Georg Milbradt mit dem Verdienstkreuz 1.Klasse des Verdienstordnes der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

Die vom Bundespräsidenten verliehene Auszeichnung geht an Menschen, die auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, sozialem oder ehrenamtlichem Gebiet herausragende Leistungen erbringen.

Herr Prof. Dr. Schulze erhielt die Auszeichnung in Würdigung seiner Verdienste um den Umbau des ostdeutschen Gesundheitswesens nach der Wiedervereinigung. Sein Einsatz als Mitbegründer und Präsident im „Unabhängigen Verband der Ärzte und Zahnärzte Sachsens“ und später in der Sächsischen Landesärztekammer zeugen davon. Als Gründungs- und Vorstandsmitglied der Sächsischen Landesärzte-

kammer half er seit 1990 vielen Ärzten auf dem Weg in die Selbstständigkeit und leistete damit eine der wichtigsten Aufbauhilfen.

Neben seinem organisatorischen Engagement legte Herr Prof. Dr. Schulze auch bei der Erforschung von Stoffwechselkrankheiten, vor allem des Diabetes, und als Hochschullehrer großen Einsatz an den Tag. Generationen von Facharztkandidaten haben von seinem Wissen und seinen Erfahrungen profitiert und sind unter seiner Anleitung zu verantwortungsvollen Medizinern gereift. Seine Mitgliedschaft in der Deutschen Diabetes-Gesellschaft und sein seit Jahrzehnten großes Engagement bei der Diabetes-Prävention, unterstreichen seinen stetigen Einsatz im Dienste der Menschen.

(Presseinfo der SLÄK vom 23.08.07)

Ärzte sollen mit dem Kauf neuer Terminals noch warten

Die endgültigen Kartenlesegeräte nach dem so genannten SICCT-Standard für die Karte gibt es noch gar nicht. Diese müssen für die Anwendung des elektronischen Rezepts mit Biometrie- oder Funkchip-Funktionen ausgestattet sein. Die technischen Details werden frühestens Ende des Jahres erwartet. Vor Anfang 2008 könnten solche Geräte also kaum produziert werden. Danach dauert es aber erfahrungsgemäß noch einmal ein Jahr, bis alle Zulassungen vorliegen. Ein neues Lesegerät sollte sich zum jetzigen Zeitpunkt daher noch niemand anschaffen. Denn bei einem Terminal, das zwar für die eGK zugelassen ist, aber nicht den neuen SICCT-Standard erfüllt, besteht die Gefahr, dass es wieder ausgetauscht werden muss, sobald die elektronischen Rezepte kommen.

(Ausschnitt aus „Zeitplan für Gesundheitskarte erzürnt Ärzteschaft“ der Ärzte-Zeitung vom 27.08.07)

AOK schreibt schwarze Zahlen

Die 16 AOKs haben das erste Halbjahr 2007 mit einem Plus von 410 Millionen Euro abgeschlossen. „Wir gehen davon aus, dass wir auch am Ende des Jahres schwarze Zahlen schreiben“, sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Hans Jürgen Ahrens, am 29. August in Bonn. „Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass unsere Beiträge stabil bleiben und das AOK-System planmäßig bis Ende 2008 entschuldet ist“, sagte Ahrens. Von Januar bis Ende Juni haben die 16 AOKs insgesamt 29,64 Milliarden Euro eingenommen und 29,23 Milliarden Euro ausgegeben. Zum Vergleich: Das erste Halbjahr 2006 hatte die AOK-Gemeinschaft mit einem Minus von rund 100 Millionen Euro abgeschlossen.

Die Leistungsausgaben der AOKs für ihre Versicherten sind im ersten Halbjahr um 3,4 Prozent gestiegen. Dabei schlugen insbesondere die Ausgaben für die ärztliche Versorgung (plus 4,6 Prozent) und höhere Mehrwertsteuer für Arzneimittel zu Buche. In den Einnahmen ist der Bundeszuschuss enthalten, den die gesetzlichen Krankenkassen als Ausgleich für versicherungsfremde Leistungen erhalten. Die gesetzliche Krankenversicherung erhält 2007 insgesamt 2,5 Milliarden Euro. Der Anteil der AOK für das erste Halbjahr beträgt 460 Millionen Euro. Die Zahlen zur Finanzentwicklung für die gesetzliche Krankenversicherung insgesamt wird das Bundes

gesundheitsministerium voraussichtlich am Monatsende veröffentlichen.

Die bundesweit 16 AOKs versichern zusammen mehr als 25 Millionen Menschen. Insgesamt sind in Deutschland rund 70,35 Millionen Menschen gesetzlich kranken-

versichert.

(AOK-Mediendienst vom 29.08.07)

NAV gibt Broschüre mit Steuertipps raus

Der NAV-Virchow-Bund hat eine Broschüre mit Steuertipps für Ärzte herausgegeben. „Jenseits der Gehaltszahlung ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, Leistung durch Zuwendungen und geldwerte Vorteile zu honorieren“, erklärt der Verband. Neben voll erstattungsfähigen Werbungskosten (wie Reise-, Umzugs- und Fortbildungskosten) könnten Ärzte ihrem Praxispersonal beispielsweise Annehmlichkeiten wie kostenlose Mahlzeiten und Getränke gewähren. „Auch Sachbezüge wie Gutscheine, die kostenfreie Telefon-, Internet- und Computernutzung sowie die Übernahme von Fitnesscenter- Gebühren sind möglich“, verrät der Verband. Die Broschüre informiere neben diesen und anderen Tipps auch über mögliche Fallen, die es für Praxisinhaber gibt.

Interessierte können die Broschüre für 5,– Euro (Mitglieder) beziehungsweise 10,– Euro (Nicht-Mitglieder) unter folgender Adresse bestellen:

NAV-Virchow-Bund, Abteilung Service

50466 Köln,

Postfach 10 26 61

Tel.: (02 21) 97 30 05-0

Fax: (02 21) 7 39 12 39

E-Mail: info@nav-virchowbund.de

(facharzt.de/NAV vom 01.08.2007)