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KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 07-08/2007

Ausgabe 07-08/2007

zum Inhalt dieser Ausgabe

Vertragswesen



Hausarztzentrierte Versorgung

Mit Wirkung vom 1. April 2006 wurde zwischen dem Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e. V. – Landesvertretung Sachsen –und der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen ein Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung abgeschlossen.

Ausschlaggebend für diesen Vertragsabschluss war, dass der Arbeiter-Ersatzkassen-Verband Leistungen der hausarztzentrierten Versorgung gemeinsam mit der KV Sachsen vereinbaren, gestalten und umsetzen wollte.

In vertragspartnerschaftlicher Zusammenarbeit wurden die vertraglichen Regelungen getroffen und der Vertrag zielstrebig entwickelt.

Der gegenseitige Nutzen für die Vertragspartner – Versicherte des Arbeiter-Ersatzkassen- Verbandes sowie für die am Vertrag teilnehmenden Ärzte – ist offensichtlich.

Dies spiegelt sich auch darin wieder, dass die Anzahl der teilnehmenden Ärzte gegenwärtig bei ca. 800 und die der Versicherten bei ca. 4.800 liegt. Dabei ist anzumerken, dass immer mehr Ärzte sowie Versicherte am Vertrag teilnehmen.

Die sich in diesem Vertrag abzeichnende gute Zusammenarbeit zwischen Krankenkassen und Kassenärztlicher Vereinigung wird durch das in Kraft getretene GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz verstärkt und gefördert, da die Ärzte, d. h. Gemeinschaften der Ärzte die KVen zu entsprechenden Vertragsverhandlungen und -abschlüssen ermächtigen können.

Hierbei ist anzumerken, dass sich im Freistaat Sachsen eine Mehrheit der Hausärzte für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung entschieden und ihr das Mandat erteilt hat, Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung zu verhandeln.

Diese Tatsache ist zukunftsweisend – und so ist die KV Sachsen bereit, im Interesse ihrer Ärzte entsprechende Verträge mit weiteren Krankenkassen abzuschließen.

Ganz aktuell können wir in diesem Zusammenhang informieren, dass gegenwärtig Verhandlungen zu Verträgen der Hausarztzentrierten Versorgung mit dem BKK LV-Ost und der GEK geführt werden.

– Vertragswesen/ihl –

HPV-Impfung gegen Cervixkarzinom in die Impfvereinbarung Sachsen aufgenommen

Zur HPV-Impfung als Standardimpfung für alle Mädchen/weiblichen Jugendlichen zwischen dem 13. – 18. Lebensjahr berichteten wir bereits in den KVS-Mitteilungen 4/2007.

Die Anlage 1 (Aufnahme der HPV-Impfung GOP 99701) zur Impfvereinbarung Primärkassen und Ersatzkassen wurde inzwischen von den Krankenkassen unterzeichnet und liegt diesem Heft bei.

– Sicherstellung/ba –