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KVS-Mitteilungen - Ausgabe 07-08/2007

Ausgabe 07-08/2007

zum Inhalt dieser Ausgabe

Verschiedenes



Aufnahme niedergelassener Ärzte in Förderprogramm: „Förderung von Investitionen kleinerer Unternehmen in strukturschwachen Räumen“

Dem Sächsischen Sozialministerium ist es gelungen, einzelne Fachgruppen niedergelassener Ärzte in ein Landesförderprogramm des Sächsischen Wirtschaftsministeriums (1) aufzunehmen, mit dem nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Über dieses Förderprogramm können Hausärzte (hausärztliche Internisten, Allgemein-

mediziner, Kinderärzte) und Nervenärzte mit bis zu 35 % der förderfähigen Kosten unterstützt werden, wenn sie sich in einer Region niederlassen, die von Unterversorgung bedroht (2) ist. Dieser Prozentsatz kann sich bis auf 45 % erhöhen, wenn das Unternehmen mit dem Investitionsvorhaben einen deutlichen (3) Arbeits-

platzzuwachs erzielt. Der Investitionszuschuss kann maximal 200.000 Euro betragen.

Mit den Zuwendungen sollen Investitionsanreize zur Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen in strukturschwachen Regionen gegeben werden. Die Schaffung von mindestens einem neuen Dauerarbeitsplatz ist zwingend erforderlich. Gefördert werden Investitionsvorhaben zur Erweiterung bestehender Betriebsstätten oder die notwendige Errichtung an einem anderen Standort. Die Richtlinie tritt mit Wirkung vom 01.01.07 in Kraft und am 30.06.08 außer Kraft.

Der Antrag ist unter Verwendung des Formulars „Antrag auf Gewährung öffentlicher Finanzierungshilfen zur Förderung von Investitionen kleinerer Unternehmen in strukturschwachen Räumen“ bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) zu stellen.

(nach einer Information des SMS vom 11.06.07)

(1) Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit zur Förderung von Investitionen kleinerer Unternehmen in strukturschwachen Räumen, Sächsisches Amtsblatt Nr. 17 vom 26.04.2007

(2) drohende Unterversorgung nach §100 Abs. 1 SBG V liegt vor, wenn der durch den Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen festgestellte Versorgungsgrad ohne Ärzte 60 Jahre und älter

– bei Hausärzten kleiner als 75 %, (Berechnung inkl. der Einbeziehung des Nachbesetzungsgrades)

– bei Fachärzten kleiner als 50 % ist.

(3) wenn die Zahl der bei Investitionsbeginn in der zu fördernden Betriebsstätte bestehenden Dauerarbeitsplätze um mindestens 15% erhöht wird.