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KVS-Mitteilungen

KVS-Mitteilungen - Ausgabe 03/2007

Sachsens Gesundheitsziele gehen online

„Die Sächsischen Gesundheitsziele haben ein Gesicht bekommen“, verkündete Sachsens Gesundheitsministerin Helma Orosz. Damit präsentierte sie die Wort-Bild-Marke, mit der ab sofort die Sächsischen Gesundheitsziele bekannt gemacht werden. „Unser Ziel ist es, die Gesundheit der sächsischen Bevölkerung nachhaltig zu verbessern“, sagte Orosz. Gleichzeitig stellte die Ministerin das neue Themenportal des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales vor.

Unter www.gesunde.sachsen.de sind ab sofort Informationen zu den Sächsischen Gesundheitszielen und zum Thema Gesundheit in Sachsen generell zu finden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten beispielsweise Auskünfte über das sächsische Gesundheitswesen, die Arzneimittelversorgung, die medizinische Versorgung, zum gesundheitlichen Verbraucherschutz oder zum Veterinärwesen.

Prävention von Erkrankungen und die Gesundheitsförderung sind entscheidende Ansätze sächsischer Politik, die gesundheitliche Situation der Menschen im Freistaat zu verbessern. Entwicklung und Umsetzung von Gesundheitszielen stellen dabei einen Schwerpunkt der Arbeit des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales dar. Im Koalitionsvertrag der Sächsischen Staatsregierung sind folgende Gesundheitsziele vereinbart worden: „Gesund Aufwachsen“, „Verringerung des Tabakkonsums in öffentlichen Einrichtungen“, „Gesundheitsförderung von Arbeitslosen mit dem Ziel des Erhalts der Erwerbsfähigkeit“, „Brustkrebs – Mortalität vermindern, Lebensqualität erhöhen“ und „Diabetes mellitus – Erkrankungsrisiko senken, Erkrankte früh behandeln“.

(Presseinfo des SMS vom 26.02.07)

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Sächsische Landesärztekammer verabschiedet langjährige Geschäftsführerin

Nach 17 Jahren Tätigkeit als Hauptgeschäftsführerin wurde Frau

Dr. jur. Verena Diefenbach in den Ruhestand verabschiedet. Dabei würdigten Landes- und Bundesärztekammer Diefenbach für ihre Verdienste um die sächsische Ärzteschaft und ihren Einsatz für die ärztliche Berufspolitik. Sie erhielt das Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft und die Hermann-Eberhard-Friedrich-Richter-Medaille der sächsischen Ärzte.

Diefenbach war nach der Wende mit einigen ehrenamtlich tätigen Ärzten wesentlich an der Vorbereitung der Kammergründung beteiligt. In sehr kurzer Zeit wurden – von ihr federführend begleitet – Geschäftsordnung und erstes Kammergesetz entworfen, Räume angemietet, die Beitragsordnung konzipiert, das Personal aufgestockt, Mitarbeiter geschult und das sächsische Arztregister aufgebaut. Ein 16-Stunden-Tag und Wochenendarbeit waren in dieser Zeit normal, erläuterte der damalige erste sächsischen Kammerpräsidenten Professor Heinz Diettrich rückblickend.

Diefenbachs Nachfolger ist seit Anfang des Jahres Privatdozent Dr. Dietmar Boerner (45). Der Jurist kommt aus Bayern und war seit 2004 Justiziar des Gemeinsamen Bundesausschusses.

(nach Ärzte Zeitung vom 13.02.07)

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Infobroschüre zu Orphan Drugs

Über Arzneimittel zur Therapie von Menschen mit seltenen Erkrankungen informiert die kostenlose Broschüre „Orphan Drugs”. Erklärt werden die unterschiedlichen Regelungen für die Zulassung von Orphan Drugs in der EU, den USA und Japan. Exemplarisch werden einige Erkrankungen beschrieben, etwa M. Gaucher, Mukoviszidose oder Tyrosinose. Eine Tabelle enthält die in der EU zugelassenen Orphan Drugs. Herausgeber der Broschüre ist der Verband forschender Arzneimittelhersteller (VFA).

Bestellung und Download unter: www.vfa.de/publikationen

(Ärzte Zeitung vom 12.02.07)

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