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Anordnung von Zulassungsbeschränkungen
nach § 103 Abs. 1 SGB V

Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen prüft in regelmäßigen Zeitabständen den Stand der vertragsärztlichen Versorgung. Dieser Prüfung liegen Berechnungen der KVS zugrunde, die auf Basis des aktuellen Bedarfsplanes erstellt werden.

Stellt der Landesausschuss fest, dass eine Überversorgung vorliegt, so hat er Zulassungsbeschränkungen anzuordnen. Überversorgung ist anzunehmen, wenn der allgemeine bedarfsgerechte Versorgungsgrad um 10 % überschritten ist.

Die Zulassungsbeschränkungen sind aufzuheben, wenn die Voraussetzungen für eine Überversorgung entfallen sind. Der Aufhebungsbeschluss ist dabei mit der Auflage zu versehen, dass Zulassungen nur in einem solchen Umfang erfolgen dürfen, bis für die Arztgruppe erneut Überversorgung eingetreten ist.

Die aktuelle Anordnung des Landesausschusses sowie Karten mit den dargestellten Zulassungsmöglichkeiten finden Sie unter „Dokumente“.

Die Anordnung des Landesausschusses vom 01.08.2018 wurde mit Veröffentlichung im Internet am 02.08.2018 wirksam. Die Frist zur Bewerbung auf offene Stellen endet somit am 27.09.2018.

Aktualisierung der Anordnung vom 1. August 2018

In der Anordnung vom 1. August 2018 besteht gemäß Anlage 3 eine Zulassungsmöglichkeit im Umfang von 6 freien Arztstellen (davon 2 Stellen nach Demografiefaktor) für die Arztgruppe der Hausärzte im Planungsbereich Leipzig. Veröffentlicht als „3 / a:1 / da:2"“.
Es erfolgte aufgrund von Rundungsfehlern eine falsche Ausweisung der Zulassungsmöglichkeiten. Anlage 3 der Anordnung des Landesausschusses vom 1. August 2018 wird dahingehend aktualisiert, dass die Zulassungsmöglichkeiten im Planungsbereich Leipzig wie folgt korrigiert werden: „4 /da:1,5/d:0,5".

In der Anordnung vom 1. August 2018 besteht gemäß Anlage 3 eine Zulassungsmöglichkeit im Umfang von 7 freien Arztstellen (davon 2 Stellen nach Demografiefaktor) für die Arztgruppe der Hausärzte im Planungsbereich Torgau. Veröffentlicht als „5 / d: 2“.
Aufgrund einer früheren Anordnung liegt bereits ein Zulassungsantrag auf eine freie Stelle zum Arztstand 01.04.2018 vor. Folglich fehlt in der Ausweisung die Kennzeichnung „b“. Anlage 3 der Anordnung des Landesausschusses vom 1. August 2018 wird dahingehend aktualisiert, dass die Zulassungsmöglichkeiten im Planungsbereich Torgau um die Kennzeichnung „b“ wie folgt ergänzt wird: „4 / b:1 / d: 2“.

In der Anordnung vom 1. August 2018 besteht gemäß Anlage 3a eine Zulassungsmöglichkeit im Umfang von 0,5 für ausschließlich Kinder- und Jugendliche betreuende Psychotherapeuten für den Planungsbereich Delitzsch. Aufgrund einer früheren Anordnung liegen bereits Zulassungsanträge auf die freie halbe Stelle zum Arztstand 01.04.2018 vor. Folglich fehlt in der Ausweisung die Kennzeichnung mit *. Anlage 3a der Anordnung des Landesausschusses vom 1. August 2018 wird dahingehend aktualisiert, dass die zusätzliche Zulassungsmöglichkeit für ausschließlich Kinder- und Jugendliche betreuende Psychotherapeuten im Planungsbereich Delitzsch um die Kennzeichnung * ergänzt wird.

Die Aktualisierung erfolgte am 08.08.2018.

Veröffentlichung früherer Anordnungen des Landesausschusses:

  • Anordnung des Landesausschusses vom 02.05.2018, veröffentlicht am 03.05.2018
  • Anordnung des Landesausschusses vom 31.01.2018, veröffentlicht am 01.02.2018
  • Anordnung des Landesausschusses vom 25.10.2017, veröffentlicht am 26.10.2017
  • Anordnung des Landesausschusses vom 26.07.2017, veröffentlicht am 27.07.2017
  • Anordnung des Landesausschusses vom 28.04.2017, veröffentlicht am 03.05.2017
  • Anordnung des Landesausschusses vom 01.02.2017, veröffentlicht am 02.02.2017
  • Anordnung des Landesausschusses vom 26.10.2016, veröffentlicht am 27.10.2016
  • Anordnung des Landesausschusses vom 27.07.2016, veröffentlicht am 28.07.2016
  • Anordnung des Landesausschusses vom 04.05.2016, veröffentlicht am 06.05.2016
  • Anordnung des Landesausschusses vom 27.01.2016, veröffentlicht am 28.01.2016/Korrekturbeschluss vom 17.02.2016, veröffentlicht am 18.02.2016
Schlagworte:

Anordnung von Zulassungsbeschränkungen