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Vertretung

Allgemeine Informationen zur Vertretung

Wenn Sie Ihre vertragsärztliche Tätigkeit aufgrund von Urlaub, Krankheit, Fortbildung oder Teilnahme an einer Wehrübung nicht persönlich ausüben können, müssen Sie eine Vertretung organisieren. Die Vertretung darf nur ein Arzt desselben Fachgebietes übernehmen. Auch der Bereitschaftsdienst muss durch eine Vertretung abgesichert werden.

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Meldung der Abwesenheit und Vertretung


Dauert die Abwesenheit von der Praxis länger als eine Woche, so ist dies der KV Sachsen zu melden. Auch bei kürzeren Abwesenheiten - besonders zwischen Feiertagen - ist eine Meldung anzuraten. Jegliche Meldung der Abwesenheit sollte per elektronischer Abwesenheits- und Vertretungsmeldung im Mitgliederportal erfolgen. Bitte klicken Sie hierfür auf der Startseite des Mitgliederportals links auf „Mitteilung der Abwesenheit“, um zur elektronischen Abwesenheits- und Vertretungsmeldung (eAV-Bereich) zu gelangen, und folgen Sie der Benutzerführung.

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(Vergrößerung der Grafik durch Anklicken)

Für Psychotherapeuten genügt die Erstellung und Absendung einer Abwesenheitsmitteilung. Für Ärzte ist zusätzlich eine Vertretungsmeldung erforderlich. Dabei wird automatisch geprüft, ob Ihr Vertreter demselben Fachgebiet angehört wie Sie. Neben der Vereinfachung des Verfahrens haben Sie weitere Vorteile: Sie können sich Ihre Abwesenheiten und Vertretungen im Überblick ansehen und Meldungen auch noch nach der Absendung verändern (bspw. wenn sich Ihr Urlaubstermin verschiebt oder Sie schneller wieder gesund werden als zunächst erwartet).

Übrigens können Abwesenheits- und Vertretungsmeldungen auch durch das nichtärztliche Personal der Arztpraxis (über einen Mitarbeiter-Zugang) problemlos erstellt werden.

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Vertretung durch einen in Sachsen tätigen Kollegen

Wenn Sie sich durch einen Kollegen vertreten lassen, der selbst in Sachsen vertragsärztlich tätig ist, so können Sie beim Anlegen der Vertretungsmeldung per Suchfunktion auf die zu diesem Arzt benötigten Daten zurückgreifen. Damit ist eine eindeutige Zuordnung gegeben und es kann überprüft werden, ob Ihr Vertreter im gemeldeten Zeitraum bereits anderweitig vertretend tätig oder gar selbst als abwesend gemeldet ist.

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Weitere Vertretungsmöglichkeiten

Erfolgt die Vertretung durch einen Kollegen, der nicht bzw. nicht in Sachsen vertragsärztlich tätig ist, müssen Sie die benötigten Daten dieses Arztes selbst im eAV-Bereich eintragen, bevor Sie Vertretungen durch ihn melden. Bitte beachten Sie, dass in diesem Fall die Verantwortung dafür, dass Ihr Vertreter über die notwendigen Qualifikationen – insbesondere Approbation und Facharztqualifikation – verfügt, bei Ihnen liegt. Die KV Sachsen ist berechtigt, gegebenenfalls die Vorlage beglaubigter Kopien der entsprechenden Urkunden zu verlangen.

Zudem können Leistungen, die einem Genehmigungsvorbehalt unterliegen, nur durch Vertreter, die über eine entsprechende besondere Genehmigung oder fachliche Befähigung verfügen, erbracht werden. Ist der Vertreter nicht in Besitz eines solchen Nachweises, können diese Leistungen nicht ausgeführt und abgerechnet werden. Über das Vorliegen hat sich der zu vertretende Arzt zu vergewissern.

Das Anlegen eines nicht bzw. nicht in Sachsen vertragsärztlich tätigen Vertreters ist nur durch den zu vertretenden Arzt selbst möglich.

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Hilfe bei Problemen

Sollten Sie technische Fragen oder Probleme beim Anlegen von Abwesenheits- und Vertretungsmeldungen bzw. zum eAV-Bereich allgemein haben, können Sie sich gern an unseren EDV-Support für Mitglieder wenden. Bei inhaltlichen Fragen zum Thema Vertretung wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Bezirksgeschäftsstelle.

Hilfsweise können Sie Ihre Abwesenheitsmeldung auch noch konventionell durch das entsprechende Formular, welches Sie im rechten Seitenbereich finden, einreichen.

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Hinweise zu Vertretungszeiten

Die Vertretungszeiten dürfen grundsätzlich eine Dauer von drei Monaten innerhalb von zwölf Monaten nicht überschreiten. Vertragsärztinnen können sich in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit einer Entbindung bis zu zwölf Monate vertreten lassen.

Vertretungen, welche die genannten Zeiträume überschreiten, müssen vorher genehmigt werden. Stellen Sie im Bedarfsfall frühzeitig einen entsprechenden Antrag.

Die Beschäftigung eines Vertreters aus den o. g. Gründen ist auch für einen angestellten Arzt bzw. nach Beendigung des Anstellungsverhältnisses für sechs Monate innerhalb der Nachbesetzungsfrist möglich.

Qualifikationsvoraussetzungen beim Tätigwerden von Praxisvertretern

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Arten der Vertretung

Es gibt zwei Arten der Vertretung:

  • Vertretung durch einen anderen Vertragsarzt : Schließung der eigenen Praxis
  • Vertretung durch einen anderen Arzt in der eigenen Praxis: Praxis bleibt geöffnet

Hinweis:

Bitte informieren Sie Ihre Patienten!

Es ist unbedingt darauf zu achten, dass auch während des Urlaubs bzw. anderer Abwesenheiten der auf die Praxis entfallende Bereitschaftsdienst abgesichert wird. Der Bereitschaftsdienst muss auch für Zeiten der Nachbesetzungsfristen von Angestelltenstellen abgesichert werden.

Beachten Sie bei der Suche nach einem geeigneten Vertreter auch unser Angebot innerhalb der

Praxis- und Stellenbörse.

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