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Pressemitteilung: Können die Sachsen Hausärzte klonen?

„Klonen nicht – aber zusätzlich ausbilden“, weiß Dr. med. Claus Vogel. Der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen (KVS) verabschiedete am 19. August 2016 den nunmehr vierten Jahrgang des Projekts „Studieren in Europa - Zukunft in Sachsen" zum Studium.

Seit 2013/2014 übernimmt die KV Sachsen gemeinsam mit den Landesverbänden der Krankenkassen und Verbänden der Ersatzkassen in Sachsen (LVSK) die Studiengebühren für jährlich 20 Medizin-Studenten an der Universität Pécs in Ungarn.

Die Studenten verpflichten sich im Gegenzug, nach erfolgreichem Studienabschluss die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin in Sachsen zu absolvieren und mindestens fünf Jahre als Hausärzte in Sachsen außerhalb der Städte Dresden, Radebeul, Leipzig und Chemnitz zu praktizieren.

Insgesamt bewarben sich in diesem Jahr 75 Abiturienten für das Modellprojekt und damit um die Möglichkeit, ihren Traumberuf zu erlernen. 68 Bewerber wurden zum Auswahltest eingeladen, 40 davon zu den anschließenden Auswahlgesprächen. Aus den schließlich 30 von der KV Sachsen vorgeschlagenen Kandidaten wählte die Universität Pécs 20 Bewerber aus und erteilte ihnen die Zulassung für ein Studium der Humanmedizin im Rahmen des Modellprojektes.

Das Modellprojekt ist eine der Initiativen der KV Sachsen zur mittel- und langfristigen Bekämpfung des Hausärztemangels in Sachsen (weitere Informationen: www. kvsachsen.de -> Fördermaßnahmen).


V.i.S.d.P.: Dr. med. Klaus Heckemann
Vorstandsvorsitzender der KV Sachsen

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Aktuelle URL: https://www.kvs-sachsen.de/journalisten/pressemitteilungen/1112-pressemitteilung-koennen-die-sachsen-hausaerzte-klonen/
Datum: 04.08.2020