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Vertretung/Bereitschaftsdienst


Der Vertragsarzt hat - wie bei anderen Abwesenheiten von seiner Praxis - selbst eine geeignete Vertretung zu organisieren (§ 32 Ärzte-ZV). Es reicht nicht aus, auf den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu verweisen. Dauert die Abwesenheit von der Praxis länger als eine Woche, so ist dies der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen zu melden. Darüber hinaus soll der Vertragsarzt - auch bei Verhinderung von weniger als einer Woche - dies in geeigneter Weise (z. B. durch Aushang) den Patienten bekanntgeben. Die Vertretung ist jeweils mit dem vertretenden Arzt abzusprechen.

Nähere Informationen finden Sie unter:
www.kvsachsen.de > Mitglieder > Arbeiten als Arzt > Vertretung 

Wenn Sie Ihren Bereitschaftsdienst aufgrund von Verhinderungsfällen (wie Quarantäne zur Corona-Prophylaxe) nicht wahrnehmen können, dann müssen Sie nach § 9 Absatz 1 und 2 der Bereitschaftsdienstordnung i. d. F. vom 29.11.2019 als dienstinhabender Arzt bei Verhinderung eigenständig eine Vertretung organisieren und dies dem Dienstplangestalter bzw. der Bezirksgeschäftsstelle mitteilen, auch ein eigenständiger Tausch in der Diensttauschbörse in BD-online ist möglich.

Auch bei kurzfristiger Verhinderung kann der Arzt nicht von der Verpflichtung befreit werden, eigenständig eine Vertretung zu suchen. In diesem Fall ist direkt die ärztliche Vermittlungszentrale über die Vertretung zu informieren. Handelt es sich bei dem dienstinhabenden Arzt um einen angestellten Arzt oder nicht selbst abrechenden Vertreter, so ist der anstellende Arzt/das anstellende MVZ in der Pflicht eine Vertretung zu organisieren.

Nähere Informationen finden Sie unter:
www.kvsachsen.de > Aktuell > Der Weg in die Praxis > Bereitschaftsdienst 

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Versicherungsschutz für Ärzte und Mitarbeiter (MFA)


Im Zuge des ärztlichen Bereitschaftsdienstes der KV Sachsen und im Zusammenhang mit möglichen Corona-Virus-Diagnosezentren sowie entsprechenden Hausbesuchsdiensten finden die Versicherungsbedingungen des NFD grundsätzlich auch für diese Strukturen Anwendung:

Jeder Arzt, der in einem Corona-Virus-Diagnosezentrum arbeitet oder entsprechende Hausbesuchsdienste absolviert, muss über seine Berufshaftpflichtversicherung einen entsprechenden Versicherungsschutz haben. Die Arzthelfer/-innen sind - soweit ihre Tätigkeit direkt auf Weisung des Arztes erfolgt grundsätzlich über dessen Berufshaftpflichtversicherung abgesichert.

Über die KV Sachsen steht ein subsidiärer Versicherungsschutz für alle im ärztlichen Bereitschaftsdienst tätigen Ärzte zur Verfügung. D.h. sofern die Berufshaftpflichtversicherung des im ärztlichen Bereitschaftsdienst tätigen Arztes eine Zahlung verweigert oder der Höhe nach, kein ausreichender Versicherungsschutz besteht, springt dieser Schutz ein (Diese Subsidiär Deckung zur Berufshaftpflicht der Ärzte übernimmt zwar ggf. die Ersatzleistungen gegenüber den Patienten, fordert aber vollumfänglichen Regress beim entsprechenden Behandler im Falle einer gänzlich fehlenden Deckung).

Infektionsrisiken sind über die jeweilige persönliche Krankenversicherung des Arztes und
der MFA bzw. die berufsgenossenschaftliche Absicherung der Arztpraxen abgedeckt.

Das Risiko der Berufsunfähigkeit ist von jedem individuell abzusichern. Hier besteht kein zusätzlicher Versicherungsschutz über mögliche Leistungen der Berufsgenossenschaft hinaus.

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