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Schutzausrüstung

Erstattung für selbst beschaffte Persönliche Schutzausrüstung


Die KV Sachsen konnte mit den Landesverbänden der sächsischen Krankenkassen und dem Verband der Ersatzkassen in Sachsen e. V. (LVSK) eine Erstattungsregelung für von Vertragsärzten selbst beschaffte Persönliche Schutzausrüstung vereinbaren.

Davon umfasst sind Beschaffungen im Zeitraum vom 9. März 2020 bis 9. April 2020 (Datum der Bestellung bzw. Lieferung, sofern das Bestelldatum nicht bekannt ist). Von der Erstattung ausgenommen sind Kosten für Desinfektionsmittel.

Die Einreichung der Rechnungen muss bis spätestens 31. Januar 2021 (Posteingang) bei der zuständigen Bezirksgeschäftsstelle der KV Sachsen erfolgen.

Nach dem 31. Januar 2021 eingehende Belege können nicht mehr berücksichtigt werden, da diese von den Krankenkassen laut Vertrag nicht mehr erstattet werden.

Bereits eingereichte Belege werden an die zuständige Stelle innerhalb der Verwaltung weitergeleitet.

Die vorgelegten Rechnungen müssen laut Vertrag hinsichtlich der Preise durch die KV Sachsen auf Angemessenheit geprüft und ggf. angepasst werden. Zur Berücksichtigung des Anteils, der auf Mitglieder einer privaten Krankenversicherung entfällt, werden 10% der Rechnungssumme pauschal gekürzt.

Die Auszahlung an den einreichenden Vertragsarzt erfolgt mit der nächsterreichbaren Honorarabrechnung nach Begleichung der Abrechnung gemäß § 105 Abs. 3 SGB V durch die Krankenkassen und ist auf die dabei von den Krankenkassen akzeptierten Kosten begrenzt.

Um eine reibungslose und zügige Abwicklung für alle betroffenen Vertragsärzte zu ermöglichen, bitten wir um Einreichung nur solcher Rechnungsbelege, die nach den vorgenannten Bedingungen von der Erstattungsregelung grundsätzlich erfasst sind.

Download der Information

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Hinweise zur PSA-Versandaktion

PSA-Versand mit kurzzeitigen Verzögerungen
08.01.2021

Am 15. Dezember 2020 informierten wir über eine bevorstehende erneute Versandaktion zu persönlicher Schutzausrüstung an knapp 6.000 sächsische Vertragsärzte. Bislang sind aufgrund von Lieferschwierigkeiten leider erst etwas mehr als 400 Vertragsärzte beliefert worden; teilweise auch nur mit einzelnen Produktgruppen.

Wir sind mit dem Lieferanten und dem Logistiker täglich im Gespräch, die Situation positiv zu beeinflussen. Als eine Maßnahme wurde nunmehr beschlossen, dass zu vorderst die in den Corona-Schwerpunktpraxen tätigen Ärztinnen und Ärzte beliefert werden, sobald neue Ware eintrifft. Mit einer Entspannung der Lage wird im Laufe der 3. Kalenderwoche gerechnet.

Aufgrund einiger Anrufe von Ärzten weisen wir noch einmal darauf hin, dass es sich bei der Lieferung um ein Standardpaket handelt, welches sich von dem im Herbst gemeldeten individuellen Bedarf unterscheiden dürfte. Auch hat die KV Sachsen bei manchen Produktgruppen nur bedingt Einfluss auf die Konfektionsgröße nehmen können. Wir sind dennoch froh, unseren Mitgliedern diese Materialen kostenfrei zur Verfügung stellen zu können und bitten bezüglich der ggf. nicht passgenauen Lieferung um Verständnis.
 

Erneute Versandaktion von Persönlicher Schutzausrüstung an sächsische Vertragsärzte ab Ende Dezember
15.12.2020

Die KV Sachsen hat nach sehr aufwändigen Kalkulationen und Abstimmungen eine erneute, von den gesetzlichen Krankenkassen finanzierte Versandaktion von persönlicher Schutzausrüstung auf den Weg gebracht.

Knapp 6.000 sächsische Vertragsärzte erhalten beginnend ab Ende Dezember innerhalb der darauffolgenden 6 Wochen ein Standardpaket, welches voraussichtlich auf zwei Kartons verteilt in die Praxen geliefert wird. Der darin enthaltenen Mund-Nasen-Schutz sowie die ebenfalls mitgelieferten FFP2-Masken, Schutzbrillen, Schutzkittel, Schutzanzüge und Einmalhandschuhe sollen den Bedarf für das erste Quartal 2021 abdecken.

Zu Beginn der Versandaktion werden die Hausärzte, Kinderärzte und HNO-Ärzte beliefert.
 

Achtung vor Rechnungsbetrug - Gefälschte Rechnungen im Umlauf

Nach Auskunft der KBV, wurden einige Praxen mit nicht bestellten Schutzmaterial beliefert und erhielten dafür entsprechende Rechnungen. In einem bekannten Fall, tritt die Firma als „BMG Partner" auf, die Rechnungen für angeblich bestellte Schutzausrüstung stellen.

Diese Forderungen haben nach Rücksprache mit dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) keinen realen Hintergrund und stehen in keinem Zusammenhang zum BMG.

Die KV Sachsen schließt sich den Auffassungen der KBV an, dass Praxen eine solche Rechnung nicht bezahlen müssen und auch nicht die Rücksendung der Lieferung zu verantworten haben.


Schnellwarnsystem RAPEX - Hinweise für Schutzausrüstung und Atemmasken

Das Schnellwarnsystem der EU für Verbraucherschutz (RAPEX) gibt für Schutzausrüstung u. a. Atemmasken Hinweise zu deren Eignung heraus:

Rapex Meldungen: Achtung – Behörde warnt vor unsicheren Atemschutzmasken

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Beschaffung

Nachdem es zu Beginn der Corona-Pandemie erhebliche Engpässe bei der Beschaffung an Schutzausrüstung gab, konnte die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen durch schnelles Handeln, große Umfänge an Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und Abstrich-Röhrchen akquirieren.

Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen hat mehrere Bestellungen zur Schutzausrüstung, Desinfektionsmitteln und Abstrich-Röhrchen zentral (Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Bundesministerium für Gesundheit, Beschaffungsstelle des Bundesministeriums des Inneren) sowie selbstständig ausgelöst. Die logistische Verteilung erfolgte abgestimmt über die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen.

Die Kosten für zentral beschaffene Schutzausrüstung werden nach der

„Vereinbarung über die Ausstattung der Vertragsärzte mit zentral beschaffter Schutzausrüstung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus“

von den Krankenkassen übernommen. Die Vereinbarung tritt am 10. März 2020 in Kraft und endet nach Verlängerung der Frist am 27. Juni 2020.

Grundsätzlich müssen die Arztpraxen als Freiberufler selbst ihre Bestände absichern. Beschaffen Sie bitte auch weiterhin ausreichend Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und Abstrich-Röhrchen für Ihre Praxis. Die Schutzausrüstung gilt als Praxisbedarf, die von den Vertragsärzten selbst zu organisieren und zu finanzieren ist.

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Wiederverwendung von Atemmasken

Das RKI hat Hinweise und Empfehlungen für die Wiederverwendung von Atemmasken veröffentlicht.

Mögliche Maßnahmen zum Ressourcen-schonenden Einsatz von Mund-
Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken

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