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Meldepflicht


Das Bundesgesundheitsministerium hat per Eilverordnung eine ab dem 1. Februar 2020 geltende Meldepflicht  zum Corona-Virus erlassen.

Die neue namentliche Meldepflicht an das zuständige Gesundheitsamt umfasst den Verdacht, die Erkrankung sowie den Tod in Bezug auf eine Corona-Virus-Infektion. Sie gilt auch dann noch, wenn die Meldung bereits erfolgt war oder wenn ein Verdacht ausgeschlossen werden konnte.

Gemeldet werden müssen und sollen jedoch nur Fälle, die der Falldefinition des Robert-Koch-Instituts entsprechen.

Meldung unter folgenden Link:

https://tools.rki.de/PLZTool/  

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Wichtige Angaben bei der Arztmeldung gemäß Infektionsschutzgesetz


Um die Arbeitsabläufe bei der Ermittlung SARS-CoV-2-positiver Fälle in den Gesundheitsämtern effizient zu gestalten, werden die behandelnden Ärzte bzw. Abstrichzentren dringend um folgende vollständige Angaben gebeten:

  • Bereits auf den Laboreinsendescheinen bzw. spätestens auf den Meldebögen sollen neben Name, Anschrift und Geburtsdatum der betroffenen Personen unter weiteren Kontaktdaten auch Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse der Patienten sowie das Abstrichdatum angegeben werden.

Die Gesundheitsämter müssen nach Bekanntwerden eines positiven SARS-CoV-2-Testergebnisses unverzüglich mit den Betreffenden Kontakt aufnehmen, um über die notwendigen Isolationsmaßnahmen zu informieren und die engeren Kontaktpersonen für weitere Maßnahmen (Quarantäne) zu erreichen. Dafür benötigen sie unbedingt diese Kontaktdaten wie Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse sowie das genaue Abstrichdatum.

Dies erleichtert und beschleunigt die Kontaktaufnahme und erübrigt obendrein Nachfragen beim meldenden Arzt. Die Herausgabe dieser Daten ist also durch das Infektionsschutzgesetz legitimiert und gewollt und unterliegt nicht dem Datenschutz.

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