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Labordiagnostische Abklärung

Vorgehen bei der Probengewinnung:

Naso-/Oropharynx-Abstrich sowie, falls möglich, Sputum sind ausreichend. Bei Abstrichen ist zu beachten, dass für den Virusnachweis geeignete Tupfer verwendet werden („Virustupfer“ mit entsprechendem Transport-Medium oder notfalls trockene Tupfer mit kleiner Menge NaCl-Lösung; kein Agar-Tupfer).

Werden Oro- und Nasopharynx abgestrichen, sollten die Tupfer in einem Medium-Röhrchen vereinigt werden, um die Nachweiswahrscheinlichkeit zu erhöhen.

Verpackung und Versand:

Klinische Proben von Verdachtsfällen zum Nachweis vom Corona-Virus sind als „Biologischer Stoff - Kategorie B“ der UN-Nr. 3373 zuzuordnen und nach Maßgabe der Verpackungsanweisung P650 zu verpacken. Der Versand sollte - wenn möglich - gekühlt erfolgen.

Die Verpackung besteht aus 3 Komponenten und ist kommerziell erwerblich:

  • Primärverpackung: Probengefäß (z.B. Tupferröhrchen oder Monovette)
  • Sekundärverpackung: Schutzgefäß (flüssigkeitsdicht verschraubtes Plastikröhrchen, darin saugfähiges Material)
  • Umverpackung: kistenförmige Verpackung

Die verschlossenen Versandstücke sind als „Biologischer Stoff - Kategorie B“ und „UN 3373“ in Raute (Seitenlänge mind. 50 x 50 mm) sowie mit der Telefonnummer einer verantwortlichen Person zu kennzeichnen. Der Versand sollte über einen Paketdienst erfolgen.

Den Rachenabstrich nimmt grundsätzlich jedes Labor entgegen. Es sollte vorab mit dem Labor geklärt werden, nach welcher Zeit das Ergebnis vorliegt. Mehr als zwei Tage sind hierbei nicht akzeptabel.

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