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COVID-19-Zertifikate


Das digitale COVID-19-Zertifikat der EU umfasst die Bereiche Impfzertifikat, Genesenenzertifikat und Testzertifikat. Zentrales Element der Zertifikate ist ein QR-Code mit elektronischer Signatur, der in die Corona-Warn-App (CWA) oder die CovPass-App eingelesen werden kann als Nachweis dafür, dass eine Person geimpft, getestet oder genesen ist.

COVID-19-Impfzertifikat


Wer gegen COVID-19 geimpft ist, hat zusätzlich zum Nachweis im gelben Impfausweis einen Anspruch auf ein Impfzertifikat mit einem QR-Code. Das Impfzertifikat kann in einer Arztpraxis, durch Betriebsärzte, in Impfzentren oder nachträglich in einer Apotheke ausgestellt werden. Die Vergütung für das Ausstellen von Impfzertifikaten regelt die Corona-ImpfV.

Es ist auch möglich, Impfzertifikate für Personen auszustellen, die der Vertragsarzt nicht selbst in der Praxis geimpft hat.

Von COVID-19 genesene Patienten können ein digitales Impfzertifikat  nach einmaliger Impfung  auch dann erhalten, wenn die Erkrankung mehr als sechs Monate her ist und deswegen kein COVID-19-Genesenenzertifikat mehr ausgestellt werden kann. Als Nachweis genügt die Vorlage eines positiven PCR-Tests sowie der Eintrag im Impfausweis bzw. der Impfnachweis über die erfolgte Impfung gegen das Coronavirus.

Impfzertifikate können direkt aus dem Praxisverwaltungssystem (PVS)erstellt werden. Die dokumentierten Patientendaten im PVS können somit verwendet werden, um den Nachweis zu generieren.

Das Zertifikat-Modul wird für Arztpraxen kostenfrei in die Lizenz im Rahmen des PVS-Vertrages integriert. Die Finanzierung übernimmt der Bund. Die Software-Hersteller sind laut KBV dafür verantwortlich, die Praxen über die Anwendung zu informieren.

Alternativ kann der Impfzertifikatsservice des Robert Koch-Instituts genutzt werden, der über die Telematikinfrastruktur läuft. Die Eingabe der Daten wie Name der Person, Geburtsdatum, Impfstoff, Impfdosis und Impfdatum erfolgt manuell, bevor der QR-Code erstellt werden kann.

Nähere Informationen zur Abrechnung und Vergütung sind dem Download „KV Sachsen - Abrechnung und Vergütung COVID-19-Zertifikate“am rechten Seitenrand zu entnehmen.

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COVID-19-Genesenenzertifikat


Neben Impfzertifikaten können alle Ärzte auch nachträglich Zertifikate für COVID-19-Genesene ausstellen. Die Vergütung wurde mit der neugefassten Coronavirus-Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die zum 1. Juli 2021 in Kraft getreten ist.

Anspruch auf ein COVID-19-Genesenenzertifikat haben alle Personen, die eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durchgemacht haben. Voraussetzung ist ein positiver PCR-Test, der maximal sechs Monate alt sein darf und mindestens 28 Tage zurückliegen muss.

Die Ausstellung eines COVID-19-Genesenenzertifikats ist, wie auch beim COVID-19-Impfzertifikat, direkt aus dem PVS möglich. Alternativ kann für die Ausstellung auch der Impfzertifikatsservice des RKI genutzt werden.

Nähere Informationen zur Abrechnung und Vergütung sind auch hier dem Download „KV Sachsen - Abrechnung und Vergütung COVID-19-Zertifikate“ am rechten Seitenrand zu entnehmen.

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COVID-19-Testzertifikat


Das digitale COVID-19-Testzertifikat der EU kann überall dort ausgestellt werden, wo Tests durchgeführt werden, zum Beispiel in Teststationen, Apotheken und Arztpraxen, wenn das Testergebnis negativ ist.

Ein COVID-19-Testzertifikat der EU setzt die Anwendung eines Nukleinsäureamplifikationsverfahrens (PCR) oder einen Antigenschnelltest voraus.

Zur Erstellung von COVID-19-Testzertifikaten stellt T-Systems im Auftrag der Bundesregierung das CWA-Schnelltestportal bereit. Über das Portal ist auch eine Übermittlung in die Corona-Warn-App (CWA) möglich.

Für die Nutzung des Portals und die Anbindung an die Corona-Warn-App ist eine vorherige Registrierung erforderlich.

Das Ausstellen eines Testzertifikats ist Teil der Abstrichleistungund in der Vergütung enthalten. Die Abstrichleistung ist in der Coronavirus-Testverordnung mit 8 Euro festgelegt.

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Kodierung nach ICD-10-GM


Für die Ausstellung eines COVID-19-Impfzertifikates gibt es keinen spezifischen Diagnoseschlüssel. Sofern für die Abrechnung der alleinigen Ausstellung eines Impfzertifikates die Angabe eines ICD-10-GM-kodes erforderlich ist, kann folgender Kode verwendet werden.

  • Z02 – Untersuchung und Konsultation aus administrativen Gründen

Auch für die Ausstellung eines COVID-19-Genesenenzertifikates gibt es keinen spezifischen Diagnoseschlüssel. Hier kann ebenfalls der Kode

  • Z02 – Untersuchung und Konsultation aus administrativen Gründen

verwendet werden.

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