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Corona-Impfung - Abrechnung


Ab dem 7. April 2021 startet bundesweit die COVID-19-Schutzimpfung in den Arztpraxen. Da anfangs nur eine begrenzte Liefermenge von etwa einer Million Dosen pro Woche an Impfstoffen für die Praxen zur Verfügung steht, sollen zunächst die Hausärztinnen und Hausärzte impfen. In einem nächsten Schritt sollen – sofern genügend Impfstoff bereitgestellt werden kann – alle Vertragsärztinnen und Vertragsärzte einbezogen werden.

Abrechnung

Die Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) regelt die Vergütung der ärztlichen Leistungen der Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2. Die KBV hat hierzu die entsprechenden Abrechnungsvorgaben geregelt.

Am rechtenSeitenrand befindet sich zum Download eine Übersicht der KV Sachsen „KV Sachsen – Abrechnungshinweise Corona-Impfung Arztpraxen“ zu den möglichen Abrechnungsnummern, den Abrechnungsregelungen, zur Kodierung sowie Informationen zur Impfdokumentation.

Bei der Abrechnung der Leistungen gemäß CoronaImpfV kann die elektronische Gesundheitskarte eingelesen werden. Die KV Sachsen wird die Leistungen der CoronaImpfV auf den Kostenträger 98999 umsetzen. Für Versicherte ohne elektronische Gesundheitskarte ist ein Abrechnungsschein unter dem Kostenträger 98999 anzulegen.

Eine Praxisinformation der KBV zur Abrechnung und Dokumentation der Coronaschutzimpfung befindet sich ebenfalls am rechten Seitenrand zum Download.

 

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Kodierung nach ICD-10-GM


Für die Kodierung von Schutzimpfungen gegen SARS-CoV-2 und die dadurch ausgelöste Erkrankung COVID-19 gibt es neue Diagnoseschlüssel (U11.9, U12.9!). Die neuen Kodes sollen ab dem 1. April 2021 im Praxisverwaltungssystem (PVS) zur Verfügung stehen.

  • U11.9 - Notwendigkeit der Impfung gegen COVID-19

(für Fälle, bei denen das Gesundheitswesen zum Zweck einer Corona-Schutzimpfung in Anspruch genommen wird)

  • U12.9 - Unerwünschte Nebenwirkungen bei der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen, nicht näher bezeichnet

(für Fälle, bei denen der Zusammenhang eines aktuellen, anderenorts kodierten Zustandes mit einer Nebenwirkung durch einen sachgerecht verabreichten CoronaImpfstoff kodiert werden soll)


Hinweise zur Verschlüssung: Nur Zusatzkennzeichen „G“

Der Kode U11.9 ist ausschließlich mit dem Zusatzkennzeichen „G“ (gesichert) für die Diagnosesicherheit zu versehen. Der Kode ist nicht zu verwenden, wenn ein Verdacht („V“) besteht, ohne dass die RKI-Kriterien sicher erfüllt sind (z. B. ausschließlich vermuteter Kontakt mit einem Corona-Virus-Infizierten) oder um den Ausschluss („A“) oder den Zustand („Z“) nach einer Corona-Virus-Infektion zu verschlüsseln.


Eine Praxisinformation der KBV „Empfehlungen zum Kodieren“ befindet sich am rechten Seitenrand zum Download.

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Dokumentation


Gemäß der Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) sind dietäglich durchgeführten COVID-19-Schutzimpfungen zu dokumentieren. Hierfür hat die KBV eine Webapplikation im Sicheren Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen (SNK) entwickelt.

In der Anwendung „Impf-DokuPortal“ kann täglich die Anzahl der durchgeführten Erst- und Zweitimpfungen je Impfstoff dokumentiert werden. Die Angaben zu LANR/BSNR sowie Adresse und Postleitzahl sind nach dem ersten Login meist bereits hinterlegt und müssen nicht jeweils erneut eingegeben werden. Bei Berufsausübungsgemeinschaften und Medizinischen Versorgungszentren ist es nicht notwendig, dass jeder Arzt die von ihm durchgeführten Impfungen meldet. Eine gemeinsame Meldung für alle Ärzte ist dabei ausreichend.

Jede COVID-19-Schutzimpfung ist unverzüglich in einem Impfausweis zu dokumentieren. Sofern der Impfausweis vom Patienten nicht vorgelegt wird, ist eine Impfbescheinigung auszustellen.

Der Download am rechten Seitenrand „KV Sachsen – Abrechnungshinweise Corona-Impfung Arztpraxen“ enthält weitere Informationen zur Impfdokumentation.

Zudem befinden sich am rechten Seitenrand zum Download die KBV-Praxisinformationen „Anleitung Impf-DokuPortal“ sowie „FAQ zum Impf-DokuPortal“.

 

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