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Abrechnung - Weitere Informationen

ICD-Verschlüsselung


Für die Kodierung von SARS-CoV-2 gibt es die eigenen Diagnoseschlüssel U07.1! , U07.2! und U99.0! .

  • U07.1 – Virus nachgewiesen
    (Virus durch Labortest nachgewiesen)
  • U07.2 – Virus nicht nachgewiesen
    (COVID-19 klinisch-epidemiologisch bestätigt, aber durch Labortest nicht nachgewiesen)
     
  • U99.0 – Spezielle Verfahren zur Untersuchung auf SARS-CoV-2
    (Für die Veranlassung des Tests)

Ab 1. Januar 2021: Neue Kodes für Post-COVID-19-Zustände

Zur Abbildung von Erkrankungen, die im Zusammenhang mit einer überstandenen Corona-Virus-Krankheit stehen, hat die WHO drei zusätzliche Kodes für SARS-CoV-2 eingeführt und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die ICD-10-GM entsprechend angepasst.

  • U08.9 - COVID-19 in der Eigenanamnese, nicht näher bezeichnet

(für Fälle, bei denen eine frühere, bestätigte Coronavirus-19-Krankheit zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führt. Die Person leidet nicht mehr an COVID-19)

übergangsweise bis 31. Dezember 2020: U07.3 G

  • U09.9! - Post-COVID-19-Zustand, nicht näher bezeichnet

(für Fälle, bei denen der Zusammenhang eines aktuellen, anderenorts klassifizierten Zustandes mit einer vorausgegangenen COVID-19-Krankheit kodiert werden soll. Die Schlüsselnummer ist nicht zu verwenden, wenn COVID-19 noch vorliegt)

übergangsweise bis 31. Dezember 2020: U07.4!

  • U10.9 - Multisystemisches Entzündungssyndrom in Verbindung mit COVID-19, nicht näher bezeichnet

(für Fälle, bei denen ein durch Zytokinfreisetzung bestehendes Entzündungssyndrom in zeitlichem Zusammenhang mit COVID-19 steht)

übergangsweise bis 31. Dezember 2020: U07.5

Hinweise zur Verschlüsselung:

Keine Kodierung des Ausrufezeichen (!)

Bei allen Kodes handelt es sich nach der ICD-10-GM um Zusatzkodes, also sogenannte Ausrufezeichenkodes (!). Damit ist geregelt, dass diese Kodes eine ergänzende Information enthalten und mit mindestens einem weiteren Kode kombiniert werden müssen.

Das Ausrufezeichen gehört zur Bezeichnung des Kodes, es wird aber bei der Kodierung nicht angegeben (also z. B. U07.1 statt U07.1!)

Nur Zusatzkennzeichen „G“

Die Kodes werden ausschließlich mit dem Zusatzkennzeichen „G“ (gesichert) für die Diagnosesicherheit versehen.

Die Kodes U07.1! und U07.2! sind nicht zu verwenden, wenn ein Verdacht („V“) besteht, ohne dass die RKI-Kriterien sicher erfüllt sind (z. B. ausschließlich vermuteter Kontakt mit einem Corona-Virus-Infizierten) oder um den Ausschluss („A“) oder den Zustand („Z“) nach einer Corona-Virus-Infektion zu verschlüsseln.

Weitere Informationen:

KBV:

PraxisInfo: „Coronavirus – Empfehlungen zum Kodieren

Übersichtsschema: „So kodieren Sie SARS-CoV-2

DIMDI

„Wie sind im Zusammenhang mit COVID-19 die Zusatzschlüsselnummern U07.1! und U07.2! sowie U99.0! zu verwenden?!

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Kennzeichnung - Ziffer 88240


Tage, bei denen die Behandlung aufgrund eines begründeten klinischen Verdachts (Covid-19-typische Symptomatik wie akute respiratorische Symptome oder Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn oder klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Pneumonie) vorliegt oder eine Infektion mit COVID-19 (Corona-Virus SARS-CoV-2) nachgewiesen wurde, mit der Ziffer 88240 tageweise zu kennzeichnen.

Die Ziffer 88240 ist vom behandelnden Arzt an allen Tagen zu dokumentieren, an denen eine Behandlung aufgrund des begründeten klinischen Verdachts auf eine Infektion oder aufgrund einer nachgewiesenen Infektion mit dem Corona-Virus erfolgt.

Sofern ein Patient aus oben genannten Gründen an einem Tag von Ärzten aus unterschiedlichen Arztgruppen behandelt wird, muss mindestens ein Arzt aus den betroffenen Arztgruppen den Tag mit der Ziffer 88240 kennzeichnen.

Folgende Leistungen werden extrabudgetär vergütet:

  • alle Leistungen, die der Arzt und gegebenenfalls Kollegen seiner Arztgruppe, am Tag der Dokumentation der Ziffer 88240 abrechnen

sowie

  • die in diesem Quartal von dieser Arztgruppe abgerechneten
  • Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschalen
  • Zusatzpauschalen für Pneumologie (GOP 04530 und 13650)
  • Zusatzpauschalen fachinternistische Behandlung (GOP 13250).

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Veranlassung von SARS-CoV-2-Testungen


Muster 10C - Veranlassung SARS-CoV-2-Testungen symptomatische Patienten

Zur Veranlassung von SARS-CoV-2-Testungen mittels Nukleinsäurenachweis ist das Muster 10C zu verwenden und als Auftrag "Diagnostische Abklärung" ankreuzen.

Zusätzlich sind besondere Risikomerkmale und die Telefonnummer des Getesteten im Hinblick auf die Meldepflicht nach Infektionsschutzgesetz zur Nachverfolgung erforderlich.

Jedes Muster 10C enthält einen QR-Code, der zusammen mit dem Testergebnis vom Labor an die Server-Systeme der Corona-Warn-App übermittelt werden kann. Der Versicherte kann, sofern seine Einwilligung vorliegt, unter Angabe des QR-Codes sein Testergebnis einsehen. Das Muster 10C darf aufgrund des individuellen QR-Codes nicht kopiert werden.

Der Überweisungsschein Muster 10C gliedert sich in zwei Teile. Der obere Teil des Vordrucks dient zur Beauftragung des Labors und wird vom veranlassenden Arzt ausgefüllt. Der untere Teil enthält die Datenschutzhinweise und den individuellen QR-Code für den Versicherten. Er ist vom oberen Teil abzutrennen und dem Versicherten auszuhändigen.

Die KBV stellt für das Muster 10C eine Ausfüllhilfe bereit, die Sie hier downloaden können:

Muster 10C eine Ausfüllhilfe

Hinweis:

  • Für das Formular 10C gilt ab Januar 2021 die Fassung „01.2021“. Sie enthält nicht mehr das Ankreuzfeld „Testung nach Meldung „erhöhtes Risiko“ durch Corona‐Warn‐App (GOP 32811)“.
  • Das aktuelle Formular 10C (Fassung „06.2020“) darf nur noch bis 31. Dezember 2020 verwendet werden.


Muster OEGD - Veranlassung SARS-CoV-2-Testungen gemäß Testverordnung

Für die Beauftragung der Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis gemäß § 9 TestVoder mittels Antigentest gemäß § 10 TestV ist der gemäß § 7 Absatz 7 TestV festgelegte Vordruck Muster OEGD zu verwenden.

Vom Veranlasser ist zu kennzeichnen, auf welcher Rechtsgrundlage (TestV, Selbstzahler, regionale Sondervereinbarung) der Auftrag beruht.

Des Weiteren ist der Grund der Testung (§2 - §4 TestV) zu kennzeichnen. Die Angabe desTestgrundes ist verpflichtend, wenn als Rechtsgrundlage „TestV“ angekreuzt wird.

Zusätzlich sind besondere Risikomerkmale und die Telefonnummer des Getesteten im Hinblick auf die Meldepflicht nach Infektionsschutzgesetz zur Nachverfolgung erforderlich.

Jedes Muster OEGD enthält einen QR-Code, der zusammen mit dem Testergebnis vom Labor an die Server-Systeme der Corona-Warn-App übermittelt werden kann. Der Versicherte kann, sofern seine Einwilligung vorliegt, unter Angabe des QR-Codes sein Testergebnis einsehen. Das Muster OEGD darf aufgrund des individuellen QR-Codes nicht kopiert werden.

Das Muster OEGD gliedert sich in zwei Teile. Der obere Teil des Vordrucks dient zur Beauftragung des Labors und wird vom veranlassenden Arzt ausgefüllt. Der untere Teil enthält die Datenschutzhinweise und den individuellen QR-Code für den Versicherten. Er ist vom oberen Teil abzutrennen und dem Versicherten auszuhändigen.

Die KBV stellt für das Muster OEGD eine Ausfüllhilfe   bereit, die Sie hier downloaden können:

Muster OEGD eine Ausfüllhilfe

Hinweis:

  • Für das Formular 10C gilt ab Januar 2021 die Fassung „01.2021“. Sie enthält nicht mehr das Ankreuzfeld „Testung nach Meldung „erhöhtes Risiko“ durch Corona‐Warn‐App (GOP 32811)“.
  • Das aktuelle Formular 10C (Fassung „06.2020“) darf nur noch bis 31. Dezember 2020 verwendet werden.
  • Neu hinzu kommt Mitte Dezember die Fassung „12.2020“ auf Grundlage der Testverordnung vom 1. Dezember 2020.

 

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Labordiagnostische Abklärung von kurativen Fällen


GOP 32816 - Nukleinsäurenachweis des beta-Coronavirus SARS-CoV-2

  • einmal am Behandlungstag
  • höchstens fünfmal im Behandlungsfall
  • nur bei Patienten mit einer akuten Covid-19 assoziierten Symptomatik und/oder bei klinischen und radiologischen Hinweisen auf eine virale Pneumonie unter Angabe einer medizinischen Begründung berechnungsfähig
  • Befundmitteilung im Regelfall innerhalb von 24 Stunden nach Materialeinsendung
  • ist nur von Fachärzten für Laboratoriumsmedizin oder für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie berechnungsfähig
  • am Behandlungstag nicht neben den Gebührenordnungspositionen 32811 berechnungsfähig

GOP 32779 - SARS-CoV-2

  • je Untersuchung
  • Untersuchungen mittels vorgefertigter Reagenzträger (z. B. immunchromatographische Schnellteste) oder Schnellteste mit vorgefertigten Reagenzzubereitungen (z. B. Latexteste) sind nicht nach der Gebührenordnungsposition 32779 berechnungsfähig.
  • setzt die Teilnahme an Maßnahmen der externen Qualitätssicherung voraus.
  • ist nur von Fachärzten für Laboratoriumsmedizin oder für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie berechnungsfähig.

Hinweis:

Seit dem 15. Oktober 2020 haben Personen ohne COVID-19-Symptome, die in den letzten zehn Tagen durch die Corona-Warn-App eine Warnung erhielten, Anspruch auf Testungen auf SARS-CoV-2 gemäß der Testverordnung (TestV). Tests bei symptomfreien Personen mit Warnung durch die Corona-Warn-App werden ab 1. Januar 2021 ausschließlich nach der TestV abgerechnet. Eine Abrechnung nach EBM ist nicht mehr möglich. Die Leistungen GOP 32811 (Nukleinsäurenachweis des beta-Coronavirus SARS-CoV-2 aufgrund einer Warnung durch die Corona-Warn-App), GOP 12221 (Zuschlag zur GOP 32811 für Fachärzte für Laboratoriumsmedizin, Virologie, Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie) und die Kostenpauschale 40101 (Kostenpauschale zur GOP 32811) wurden aus dem EBM gestrichen.

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Telefonische AU-Bescheinigung


Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, dass ab dem 19. Oktober 2020 wieder die Möglichkeit besteht, Patientinnen und Patienten im Fall einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege eine Arbeitsunfähigkeit (AU) nach telefonischer Anamnese auszustellen. Diese Regelung gilt vorerst befristet bis zum 31. März 2021.

Hat im Quartal neben dem telefonischen Kontakt ein Arzt-Patienten-Kontakt in der Praxis oder per Videosprechstunde stattgefunden, so kann die Versicherten- bzw. Grundpauschale abgerechnet werden und für den Versand der AU-Bescheinigung die Pseudo-GOP 88122 (Porto 90 Cent).

Sofern es im Quartal bei dem telefonischen Kontakt bleibt, ist die GOP 01435 (Bereitschaftspauschale) berechnungsfähig und für den Versand der AU-Bescheinigung die Pseudo-GOP 88122 (Porto 90 Cent).

Näheres zu Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte sind im Punkt „Elektronische Gesundheitskarte“ zu finden.

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Telefonische Konsultation

Ab dem 2. November 2020 werden die Möglichkeiten für Konsultationen per Telefon für alle Fachgruppen erneut ausgeweitet. Diese Sonderregelung gilt vorerst befristet bis zum 31. März 2021.

Ärzte und Psychotherapeuten können wieder die Gebührenordnungsposition (GOP) 01433 und die GOP 01434 abrechnen.

Wie bereits im zweiten Quartal 2020 steht dabei je nach Fachgruppe ein unterschiedlich hohes Gesprächskontingent pro Patient per Telefon zur Verfügung.

Ärztliche und psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, FÄ für Neurologie, FÄ für Nervenheilkunde, FÄ für Neurologie und Psychiatrie, FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie, FÄ für Neurochirurgie, FÄ für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, FÄ für Kinder- und Jugendpsychiatrie bzw. Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie können pro Patient bis zu 20 telefonische Beratungen von mindestens 10 Minuten abrechnen. Die Abrechnung erfolgt über die GOP 01433 – zusätzlich zur telefonischen Beratung nach der GOP 01435 oder zusätzlich zur Betreuung in der Praxis bzw. Videosprechstunde.

Hausärzte, Kinder-und Jugendärzte, Schmerztherapeuten können pro Patient bis zu sechs telefonische Beratungen von mindestens 5 Minuten Dauer abrechnen. Die Abrechnung erfolgt über die GOP 01434 – zusätzlich zur telefonischen Beratung nach der GOP 01435 oder zusätzlich zur Betreuung in der Praxis bzw. Videosprechstunde.

Gynäkologen, HNO-Ärzte, Dermatologen, fachärztliche Internisten, Orthopäden, FÄ für Sprach-, Stimm-, und kindliche Hörstörungen, Urologen können die GOP 01434 fünfmal pro Patient – zusätzlich zur telefonischen Beratung nach der GOP 01435 (wenn kein persönlicher Art-Patienten-Kontakt in dem Quartal stattfindet) – abrechnen.

Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, Humangenetiker, Laborärzte, FÄ für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Nuklearmediziner, Pathologen, Radiologen, Strahlentherapeuten, FÄ für Physikalische und Rehabilitative Medizin können die GOP 01434 zweimal pro Patient – zusätzlich zur telefonischen Beratung nach der GOP 01435 (wenn kein persönlicher Art-Patienten-Kontakt in dem Quartal stattfindet) – abrechnen.

Nur bei bekannten Patienten:

Die besondere Abrechnung der telefonischen Konsultation ist nur bei bekannten Patienten möglich. Als „bekannt“ gilt ein Patient, wenn er in den zurückliegenden sechs Quartalen wenigstens einmal in der Praxis war. Für Psychotherapeuten, Hausärzte, Kinder- und Jugendärzte sowie Schmerztherapeuten, welche die GOP 01433 oder 01434 als Zuschlag zur Versicherten- bzw. Grundpauschale abrechnen, gilt ein Patient ebenfalls als „bekannt“, wenn er im aktuellen Quartal bereits in der Sprechstunde war.

Kein Einlesen der Versichertenkarte:

Finden in dem Quartal ausschließlich telefonische Konsultationen statt, muss die elektronische Gesundheitskarte nicht eingelesen werden. In diesem Fall übernimmt die Praxis die Versichertendaten für die Abrechnung aus der Akte des Patienten

Näheres zum Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte ist im Punkt „Elektronische Gesundheitskarte“  zu finden.

weitere Informationen:

KBV
Praxisinformation „Coronavirus: Mehr Konsultationen per Telefon – Hinweise zur Abrechnung (Stand 02.11.2020)“

Portokosten

Ab dem 2. November 2020 werden wieder die Kosten für den postalischen Versand von Überweisungsscheinen (Muster 6 und 10) und Folgeverordnungen von Arznei- und Verbandmitteln sowie Hilfsmitteln (mit Ausnahme von Sehhilfen und Hörhilfen), Verordnungen einer Krankenbeförderung nach Muster 4 und Folgeverordnungen nach den Mustern 12, 13, 14, 18, 36 übernommen, die im Rahmen einer telefonischen Konsultation oder einer Videosprechstunde ausgestellt werden. Die Sonderregelung gilt vorerst bis zum 31. März 2021.

Für den Versand kann die Pseudo-GOP 88122 (90 Cent) abgerechnet werden.

Voraussetzung für die Ausstellung von Überweisungen bzw. Verordnungen ist, dass der Patient im laufenden Quartal oder in den zurückliegenden sechs Quartalen mindestens einmal in der Arztpraxis persönlich vorstellig war. Die Vorlage der eGK ist nicht erforderlich. Die Versichertendaten können aus der Patientenkartei übernommen werden.

Näheres zum Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte ist im Punkt „Elektronische Gesundheitskarte“ zu finden.

 

Elektronische Gesundheitskarte

In bestimmten Fällen ist das Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) nicht möglich. Bei der Erhebung der für die Abrechnung notwendigen Versichertendaten ist dabei wie folgt vorzugehen.

eGK - Bekannte Patienten

Ist der Patient der Praxis bekannt, können die Versichertendaten auf Grundlage der Patientendatei übernommen werden. Voraussetzung ist, dass im laufenden Quartal oder im Vorquartal die Prüfung des Leistungsanspruchs erfolgt ist und der Patient bestätigt, dass keine Änderungen eingetreten sind.

eGK – Unbekannte Patienten

Bei der Praxis unbekannten Patienten sind im Fall des telefonischen Kontaktes die Versichertendaten am Telefon zu erfragen.

Bei Durchführung einer Videosprechstunde, hält der Patient seine elektronische Gesundheitskarte in die Kamera, damit das Praxispersonal die Identität prüfen und die notwendigen Daten erheben kann. Der Patient bestätigt zudem mündlich das Bestehen des Versicherungsschutzes.

Vom Patienten sind folgende Daten zu erheben:

  • Name und Vorname des Versicherten
  • Geburtsdatum des Versicherten
  • Postleitzahl des Wohnortes
  • Krankenkasse
  • Versichertenart (Mitglied, Familienversichert, Rentner)
  • Krankenversichertennummer

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