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Wichtige Hinweise zur Verordnung von Sprechstundenbedarf

Aus aktuellem Anlass bitten wir Sie zu beachten, dass der verordnete Sprechstundenbedarf nur für dieambulante Behandlung von Mitgliedern (einschließlich Rentnern) und Familienversicherten sowie der Hilfeempfänger nach § 264 SGB V im Rahmen der Erbringung vertragsärztlicher Leistungen in der verordnenden Praxis zu verwenden ist.

Nicht zulässig ist die Verwendung von Sprechstundenbedarf für

  • Privatpatienten bzw. Mitglieder der privaten Krankenversicherung,
  • Personen, die betreut werden nach dem Bundesversorgungsgesetz aufgrund eines Bundesbehandlungsscheines,
    Bundesentschädigungsgesetz,
    Häftlingshilfegesetz,
    Opferentschädigungsgesetz,
    Soldatenversorgungsgesetz,
  • Unfallverletzte bei Arbeits- und Wegeunfällen, bei denen Zahlungspflicht eines Unfallversicherungsträgers besteht.
  • Anspruchsberechtigte nach Artikel 5 des Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetzes (SFHÄndG) vom 01.01.1996.

Weiterhin dürfen im Sprechstundenbedarf grundsätzlich keine Importarzneimittel verordnet werden.

Ausgeschlossen sind darüber hinaus

  • die Mitgabe zur Anwendung im häuslichen Umfeld, im Krankenhaus oder der Reha-Einrichtung sowie
  • die Anwendung während stationärer Behandlung (Abgrenzung wichtig insbesondere bei Ermächtigten).

Inhaltliche Fragen können Sie gern an die Pharmakotherapieberatung der KV Sachsen stellen.

                                                                       - Verordnungs- und Prüfwesen/jac -