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Heilmittel: Bereich Podologie - weiteres Indikationsgebiet zur Berücksichtigung als Praxisbesonderheit und Vergütungserhöhung

Ab 1. Juli 2020 wurden die Verordnungsmöglichkeiten im Bereich der Podologie mit Aufnahme der Diagnosegruppen „NF: Fußsyndrom bei Neuropathien“ und „QF: Fußsyndrom bei Querschnittsyndromen“ erweitert.

Ab diesem Zeitpunkt können podologische Leistungen auch bei krankhaften Schädigungen am Fuß infolge einer sensiblen oder sensomotorischen Neuropathie oder infolge eines Querschnittsyndroms verordnet werden. Ausführliche Informationen finden Sie unter
Mitglieder > Verordnungen > Heilmittel

Eine Aufnahme der Diagnosen in die bundesweit geltende Praxisbesonderheitenliste Heilmittel ist seitens des Gesetzgebers nicht erfolgt. Es besteht aber die Möglichkeit, auf Landesebene weitere Praxisbesonderheiten zu vereinbaren. Dies ist in Sachsen erfolgt. Mit dem 5. Nachtrag zur sächsischen Prüfungsvereinbarung wurden die 2 neuen Diagnosegruppen NF und QF in die Liste der Indikationsgebiete zur Berücksichtigung als Praxisbesonderheit aufgenommen. Wenn Sie für diese Verordnungen die entsprechende Pseudo-GOP in Ihre Abrechnung aufnehmen, werden die Kosten im Rahmen der Vorabprüfung zur Richtgrößenprüfung Heilmittel berücksichtigt.

Die entsprechende Übersicht finden Sie hier

Die Vereinbarung befindet sich noch im Unterschriftsverfahren und wird nach dessen Abschluss rückwirkend zum 1.1.2021 in Kraft treten.

Weiter möchten wir noch informieren, dass zum 1. Juli 2021 eine Vergütungsanpassung im Bereich der Podologie erfolgte. Die entsprechende Übersicht mit den aktuellen Preisen stellen wir Ihnen unter dem nachfolgenden Link zurVerfügung: Podologische Leistungen

Für Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abt. Verordnungs- und Prüfwesen Ihrer Bezirksgeschäftsstelle gern zur Verfügung.

                                                                    - Verordnung- und Prüfwesen/mau -