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Verzögerter Versand eGK

Im Zusammenhang mit der Einführung der Elektronischen Patientenakte (ePA) gibt es ein neues, gesetzlich normiertes Verfahren zur Vergabe von Kranken­versichertennummern, welches über eine zentrale Stelle erledigt wird.

Dadurch kann es vorkommen, dass die Versorgung mit der eGK nicht so zeit­nah wie gewohnt realisiert werden kann; die Krankenkasse versorgt deshalb ihre neuen Versicherten mit entsprechenden Berechtigungsscheinen, wie im Bundesmantelvertrag – Ärzte (BMV-Ä) in § 13 i. V. m. § 19 vorgesehen.

Wird von der Krankenkasse anstelle der elektronischen Gesundheitskarte im Einzelfall ein Anspruchsnachweis zur Inanspruchnahme von Leistungen aus­gegeben, muss dieser die Angaben gemäß § 291 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 bis 9 SGB V enthalten. Der Anspruchsnachweis ist entsprechend zu befristen.

Es wird darauf hingewiesen, dass der Berechtigungsschein, anstelle der eGK, die Behandlungsberechtigung nachweist und auf keinen Fall eine privatärztliche Abrechnung erfolgen darf.

                                             - Vertragspartner und Honorarverteilung/mey –