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Verordnung einer Krankenbeförderung zu den Impfzentren

Die Beförderung eines/r gesetzlich Krankenversicherten zum Impfzentrum kann nach Corona-Impfverordnung (CoronaImpfV) vom 08.02.2021 gemäß Krankentransport-Richtlinie verordnet werden, wenn:

  • die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 nicht durch ein mobiles Impfteam oder anderweitige Maßnahmen des jeweiligen Bundeslandes (z. B. Impfbusse) sichergestellt werden kann

UND

  • eine Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt.

Zu den Patientinnen und Patienten mit Mobilitätsbeeinträchtigung gehören 

  • Schwerbehinderte, deren Schwerbehindertenausweis ein Merkzeichen „aG“ für außergewöhnliche Gehbehinderung, „Bl“ für Blindheit oder „H“ für Hilflosigkeit enthält, und
  • Pflegebedürftige, deren Pflegebescheid Pflegegrad 4 oder 5 ausweist, sowie Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 3, wenn bei ihnen eine dauerhafte Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt.

Verordnungen von Krankenfahrten zum Impfzentrum mit einem Taxi oder Mietwagen erfordern keine vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse. Diese gilt als erteilt.

Bei einer notwendigen Beförderung mit einem Krankentransportwagen ist die zugehörige Verordnung vor Fahrtantritt durch die Krankenkasse zu genehmigen.

                                                          - Verordnungs- und Prüfwesen/mau -