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Corona-Schnelltests an Schulen

Ab 8. Februar plant das Kultusministerium eine zweite Coronatestung für die Abschlussklassen und ab 15. Februar 2021 auch weiterer Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 7 mittels Antigen-Schnelltest (PoC-Test). Für die freiwilligen Testungen werden auch Vertragsärzte benötigt. Hierbei handelt es sich um einmalige Aktionen, deren Dauer auf ein bis drei Nachmittage geschätzt wird.

Mit dem Freistaat Sachsen (hier Kultusministerium, vertreten durch das Landesamt für Schule und Bildung) wurde Folgendes vertraglich vereinbart:

Die jeweilige Schule ist für die Organisation und Durchführung der Reihentestung verantwortlich. Dabei stellt die Schule auch die PoC-Tests, die Schutzausrüstung für das von der Schule beteiligte Personal sowie benötigte Desinfektionsmittel zur Verfügung. Seitens der Schule können nächstgelegene Arztpraxen nach deren Beteiligung, die absolut freiwillig ist (und ohne die Angabe von Gründen abgelehnt werden kann), angefragt werden.

Das beteiligte Praxispersonal entnimmt die Abstriche bei den durch die Schule zugewiesenen Testpersonen (für die eine Einverständniserklärung vorliegt). Lehrkräfte unterstützen die Anwendung und Auswertung der Schnelltests (nach Anleitung durch das Praxispersonal), damit möglichst viele Tests je Stunde erfolgen.

Bei einem positiven Ergebnis informiert das Personal der Schule die Testperson insbesondere über die umgehende Absonderung und fordert zur Durchführung eines PCR-Testes auf. Hierfür liegt ein Musterschreiben vor, das die Schule ausgibt.
Idealerweise, sofern der Arzt sein Lesegerät mitgebracht hat und die Testperson die Chipkarte vorlegen kann, erfolgt der Abstrich für den PCR-Test sofort. Dazu muss der Arzt auch das Abstrichröhrchen für den PCR-Test mitbringen. Andernfalls wird der Abstrich für den PCR-Test am folgenden Werktag in der Praxis empfohlen.

Für die gemäß Infektionsschutzgesetz durchzuführende Meldung positiver Ergebnisse an das Gesundheitsamt füllt die Schule einen Vordruck aus, der von der Praxis mit Stempel und Unterschrift zu versehen und im Anschluss an die Testungen an das jeweilige Gesundheitsamt weiterzuleiten ist. Abweichend davon können Sie für die Meldung an das Gesundheitsamt die in Ihrer Praxis üblichen Wege nutzen.
 
Bitte bringen Sie die für Sie und Ihr beteiligtes Praxispersonal erforderliche Schutzausrüstung sowie Ihren Praxisstempel mit.

Vergütung:
Für die Durchführung der PoC-Testungen (inkl. Entnahme der Abstriche, Anleitung/Schulung des Personals der Schule, Überwachung bzw. eigener Durchführung der Testauswertung sowie der Meldungen positiv getesteter Ergebnisse an das zuständige Gesundheitsamt) wird die folgende Vergütung gewährt (außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung und ohne Anrechnung auf eventuelle Ausgleichszahlungen im Rahmen des Not-HVM):

175,00 EUR je Stunde für ärztliches Personal (pro Person)

50,00 EUR je Stunde für nichtärztliches mittleres medizinisches Personal,
sofern dies einbezogen ist (pro Person).

Abrechnung:
Die Abrechnung Ihrer Leistungen erfolgt mit der Einreichung des Originalbelegs (Formular hat die Schule vorzuhalten), auf dem die aufgewendete Zeit in Stunden von der Schule bestätigt wurde. Der Abrechnungsbeleg ist mit den Unterlagen im Rahmen der regulären Quartalsabrechnung bei der jeweiligen Bezirksgeschäftsstelle einzureichen. Nachträge können nicht abgerechnet werden. Das Landesamt für Schule und Bildung übernimmt die Kosten.

Den vollständigen Vertrag können Sie unter dem folgendem Link einsehen:

www.kvsachsen.de > Mitglieder > Verträge > Buchstabe „C"