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Wirtschaftlichkeitsziele im Arzneimittelbereich 2021

Die KV Sachsen hat sich mit den Landesverbänden der Krankenkassen in Sachsen und dem Verband der Ersatzkassen e. V. (LVSK) auf die für das Jahr 2021 geltenden Wirtschaftlichkeitsziele im Arzneimittelbereich verständigt. Die betreffende Arzneimittelvereinbarung befindet sich aktuell im Unterschriftsverfahren.

Die Wirtschaftlichkeitsziele wurden inhaltlich nicht verändert. Erneut konnte die KV Sachsen in der hausärztlichen Grundversorgung lediglich moderate Quotensteigerungen vereinbaren. Die Medikationskatalogquote steigt hier von 84,0% auf 85,0 %.

Auch im fachärztlichen Bereich wurden die Zielwerte unter Berücksichtigung der zwischenzeitlichen Verordnungsentwicklung angepasst, was in einzelnen Bereichen teilweise zu deutlichen Quotensteigerungen führt. Beispielsweise  wurden Generika- und Biosimilarquoten um bis zu 40 Prozentpunkte angehoben. Der Zielwert für biosimilare TNFalpha-Inhibitoren subkutan wurde maßvoll aber deutlich angepasst.

Darüber hinaus verständigten sich die KV Sachsen und die LVSK zur Aufnahme der nachfolgenden qualitativen Ziele:

  • Migräneprophylaxe (§ 2 Abs. 5 AMV 2021)
  • Hyposensibilisierung (§ 2 Abs. 9 AMV 2021)  und
  • Parenteralen Ernährung (§ 2 Abs. 10 AMV 2021).

Die Arzneimittelvereinbarung mit den für die einzelnen Fachgruppen geltenden Wirtschaftlichkeitszielen und das Handout der KBV zum Medikationskatalog 2021 finden Sie hier

                                              -  Vertragspartner und Honorarverteilung/kb -