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Überarbeitete Verträge für DMP Asthma bronchiale, COPD und Brustkrebs

Durch das Versorgungsstrukturgesetz ist die „DMP-Richtlinie“ nach
§ 137f SGB V des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im Juli letzten Jahres in Kraft getreten. Bisher wurde die Anforderung zur Ausgestaltung durch die Risikostruktur-Ausgleichsverordung (RSAV) umgesetzt. Seit 2012 werden nun diese Anforderungen direkt vom G-BA als Richtlinie erlassen. Neue Richtlinien gibt es bisher für die DMP-Indikationen Asthma bronchiale, COPD und Brustkrebs.

Aus diesem Grund wurden die genannten drei DMP zum 1. Juli 2013 den neuen gesetzlichen Erfordernissen angepasst. Zudem gab es noch redaktionelle Änderungen sowie eine Aktualisierung des Abrechnungsprocedere zwischen den Krankenkassen und der KVS. Die Neufassungen inklusive Anlagen finden Sie auf der Homepage der KV Sachsen.

Weiterhin ändern sich folgende Vorgaben:

– ab 1. Juli 2013 sind Sie verpflichtet die neuen indikationsspezifischen Formulare Teilnahme-/Einwilligungserklärung (TE/EWE) für die Indikationen Asthma, COPD und Brustkrebs zu verwenden (KHK, Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 folgen voraussichtlich zum 01. Oktober 2013)

– für Asthma und Brustkrebs ändern sich geringfügig die elektronischen Dokumentationen (sie erhalten hierzu von Ihren PVS-Anbietern neue Updates)
 

Weiterhin bleiben aber folgende Vorgaben bestehen:

– trotz elektronischer Dokumentation, muss die TE/EWE des Versicherten in Papierform erstellt und an die Datenstelle versendet werden

– weiterhin ist keine Blankoformularbedruckung für die TE/EWE zulässig

– Folgedokumenationen können bis 52 Tage nach Quartalsende eingereicht werden, Korrekturen für Erstdokumentationen 52 Tage plus ein Quartal

– Gleichen Sie Ihre eigene Versandliste mit der Arztinformation der eingereichten Dokumentationen der Datenstelle ab (diese erhalten Sie jeweils im Folgemonat, wenn Sie Dokumentationen eingereicht haben)

– Qualitätssicherung/dae –
– Vertragswesen/hof –