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Schmerztherapie

Rechtsgrundlagen

§ 135 Abs. 2 SGB V

Qualitätssicherungsvereinbarung Schmerztherapie

Abrechnungsfähige Leistungen

Gebührenordnungspositionen: 30700, 30702, 30704, 30706, 30708 EBM

 

 

Antragsberechtigt

niedergelassene und ermächtigte Ärzte mit der Berechtigung zum Führen der Gebietsbezeichnung für ein klinisches Fach

Fachliche Anforderungen

Die in § 4 der Qualitätssicherungsvereinbarung Schmerztherapie festgelegten fachlichen Anforderungen sind durch differenzierte Zeugnisse/Bescheinigungen nachzuweisen.

Die geforderte Anzahl von Untersuchungen und Behandlungen muss selbständig unter der Anleitung eines Arztes absolviert worden sein, welcher die Weiterbildungsbefugnis der Ärztekammer für die Zusatz-Weiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ besitzt.

zusätzlich ist Folgendes nachzuweisen:

  • eine 12-monatige ganztägige Tätigkeit oder Tätigkeit in Teilzeit (bei einer Tätigkeit in Teilzeit verlängert sich der geforderte 12-monatige Zeitraum entsprechend) in einer entsprechend qualifizierten Schmerzpraxis, Schmerzambulanz oder Schmerzkrankenhaus, die von der jeweils zuständigen KV anerkannt ist.
    Hinweis: Tätigkeiten im Rahmen der Weiterbildung im Fachgebiet werden nicht anerkannt.
  • die regelmäßige Teilnahme - mindestens achtmal - an einer interdisziplinären Schmerzkonferenz innerhalb von 12 Monaten vor Antragstellung
  • die Genehmigung zur Teilnahme an der psychosomatischen Grundversorgung nach der Psychotherapie-Vereinbarung
  • die Teilnahme an einem von der Ärztekammer anerkannten interdisziplinären Kurs über Schmerztherapie von 80 Stunden Dauer
    Hinweis: Ist der Nachweis älter als 48-Monate ist die Teilnahme an einem Kolloquium vor der Schmerztherapie-Kommission obligat.

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Räumliche und apparative Voraussetzungen
  • Rollstuhlgeeignete Praxis
  • Überwachungs- und Liegeplätze
  • Reanimationseinheit einschl. Defibrillator
  • EKG- und Pulsmonitoring an jedem Behandlungsplatz, an dem invasive Verfahren durchgeführt werden

Dokumentationsvorgaben

  • Jeder Behandlungsfall muss einschl. Schmerzanamnese und Behandlungsverlauf standardisiert gemäß 7 der Vereinbarung dokumentiert sein.

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Grundsätzliche Einschränkungen

Die Durchführung und Abrechnung der beantragten genehmigungspflichtigen Leistung(en) ist erst nach Erteilung der Genehmigung rechtens. Die Genehmigung kann grundsätzlich nicht rückwirkend erteilt werden.

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Besondere Informationen
  • Antragsprüfung durch QS-Kommission
  • ggf. Teilnahme an einem Kolloquium
  • Zur Abrechnung des Zuschlags für Schmerztherapeuten ist ein gesonderter Antrag auf Genehmigung zur Teilnahme als schmerztherapeutische Einrichtung zu stellen
  • Teilnahme an stichprobenartigen Überprüfungen der Dokumentationen
  • Jährlicher Nachweis der Erbringung einer Mindestfallzahl und der Teilnahme an Schmerzkonferenzen bzw. bei schmerztherapeutischen Einrichtungen der Durchführung von Schmerzkonferenzen

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