Positronenemissionstomographie (PET)

Abrechnungsfähige Leistungen


Gebührenordnungspositionen: 34700, 34701, 34702, 34703, 40584 EBM

Antragsberechtigt


niedergelassene, ermächtigte und angestellte Fachärzte, Sicherstellungsassistenten und Vertreter

Anforderungen

Fachliche Anforderungen:

PET-Untersuchungen:

  • Anerkennung als FA für Nuklearmedizin oder FA für Radiologie mit PET als Bestandteil der WBO
  • Fachkunde nach § 30 StrlSchV)*
  • Nachweis über die selbständige Indikationsstellung, Durchführung, Befundung und Dokumentation von mindestens 1000 PET-Untersuchungen innerhalb der letzten fünf Jahren vor Antragstellung unter Anleitung oder während einer nuklearmedizinischen Facharzttätigkeit oder Nachweis eines aktuellen rezertifizierten Zertifikats zur PET der DGN
  • Nachweis zur Einordnung von mindestens 200 CT oder MRT in den diagnostischen Kontext mit PET-Befunden
  • Umgangsgenehmigung des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie


Zusätzlich bei Durchführung von PET/CT- Untersuchungen:

oder

  • Kooperation mit einem FA f. Radiologie, welcher   die Genehmigung für die CT besitzt

)* Gemäß § 30 der StrlSchV ist die Fachkunde in Abständen von fünf Jahren zu aktualisieren.

Räumliche und apparativ-technische Voraussetzungen

  • Bestätigung des Vorhandenseins einer Notfallausrüstung
  • Nachweis des verwendeten PET-Systems durch Bestätigung der  Hersteller-, Liefer- oder Servicefirma und durch eigene Angaben des Antragstellers
  • Bei Verwendung eines Kombinationsgeräts PET/CT, ist zusätzlich ein Gerätemeldebogen und eine Gerätemeldebogen und eine Gewährleistungserklärung für den verwendeten Computertomographen vorzulegen

Personelle Voraussetzungen

Die Indikationsstellung zur PET erfolgt in einem Team in interdisziplinärer Zusammenarbeit gemäß § 5 der QS-Vereinbarung.

Je nach Indikation gemäß § 1 der QS-Vereinbarung muss das interdisziplinäre Team bestimmte Fachärzte beinhalten und die Zusammenarbeit mit bestimmten Fachdisziplinen gewährleistet werden.

Dokumentationsvorgaben


Führung der Dokumentationen entsprechend den Anforderungen nach § 6 der QS-Vereinbarung.

Grundsätzliche Einschränkungen

Die Durchführung und Abrechnung der beantragten genehmigungspflichtigen Leistung ist erst nach Erteilung der Genehmigung rechtens. Die Genehmigung kann grundsätzlich nicht rückwirkend erteilt werden.

Besondere Informationen

  • Ggf. Antragsprüfung durch ärztliche QS-Kommission
  • Ggf. Teilnahme an einem Kolloquium
  • Fortbildungsverpflichtungen
  • Teilnahme an der Überprüfung der ärztlichen Dokumentationen (Stichprobenprüfung)