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Spezialisierte geriatrische Diagnostik

Rechtsgrundlage

Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur spezialisierten geriatrischen Diagnostik vom 1. Juli 2016

Abrechnungsfähige Leistungen nach EBM

30.13 Spezialisierte geriatrische Diagnostik und Versorgung
   
GOP 30981: Vorabklärung
GOP 30984: Durchführung eines weiterführenden geriatrischen Assessments laut QS-Vereinbarung
GOP 30985: Zuschlag für GOP 30984
GOP 30986: Zuschlag für GOP 30985

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Antragsberechtigt

  • Fachärzte für Innere Medizin und Geriatrie
  • Fachärzte für Innere Medizin
  • Fachärzte für Allgemeinmedizin (Hausarzt)
  • Fachärzte für Neurologie
  • Fachärzte für Nervenheilkunde
  • Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin
  • Fachärzte mit der Zusatzbezeichnung "Geriatrie"

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Anforderungen

Fachliche Anforderungen

  • Facharztanerkennung „Innere Medizin und Geriatrie“

       oder

  • Facharztanerkennung Innere Medizin“, „Allgemeinmedizin (Hausarzt)“, „Neurologie“, „Psychiatrie und Psychotherapie“ mit der Schwerpunktbezeichnung/ dem Schwerpunkt „Geriatrie“

        oder

  • Facharztanerkennung „Innere Medizin“, „Allgemeinmedizin“, „Nervenheilkunde“, „Neurologie“, „Psychiatrie und Psychotherapie“ oder „Physikalische und Rehabilitative Medizin“ mit der fakultativen Weiterbildung „Klinische Geriatrie“ (Weiterbildungsordnung vor 2003)

    oder
  • Zusatzbezeichnung „Geriatrie“

    oder
  • Fachärzte für Innere Medizin, Allgemeinmedizin, Physikalische und Rehabilitative Medizin ohne Schwerpunkt – oder Zusatzbezeichnung bei Erfüllung der Anforderungen nach § 3 Abs. 2 der QS-Vereinbarung Geriatrische Versorgung

    oder
  • Teilnehmer an Strukturverträgen zur geriatrischen Behandlung im Rahmen der Übergangsregelung bis zum 31.12.2016 (§ 11 der QS-Vereinbarung Geriatrische Versorgung; Antrag nach Übergangsregelung)

Räumliche und apparativ-technische Voraussetzungen

Die räumliche und apparative Ausstattung muss die Diagnostik von geriatrischen Patienten ermöglichen. Der Zugang und die Räumlichkeiten für die Patientenbetreuung und -untersuchung sowie die sanitären Einrichtungen müssen behindertengerecht sein. Barrierefreiheit ist anzustreben.

Weitere Voraussetzungen

  • Erfüllung der Anforderungen zur spezialisierten geriatrischen Diagnostik gemäß § 4 QS-Vereinbarung
  • Gewährleistung einer möglichen Kooperation mit Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden mit entsprechender Qualifikation gemäß § 5 QS-Vereinbarung
  • Erfüllung der organisatorischen Anforderungen nach § 6 QS-Vereinbarung:
    • Durchführung von multiprofessionellen Qualitätszirkeln zu geriatrischen Themen, mindestens zweimal im Jahr
    • regelmäßige Schulungen der Praxismitarbeiter
    • patientenorientierte multiprofessionelle Fallbesprechungen

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Grundsätzliche Einschränkungen

Die Durchführung und Abrechnung der beantragten genehmigungspflichtigen Leistung(en) ist erst nach Erteilung der Genehmigung rechtens. Die Genehmigung kann grundsätzlich nicht rückwirkend erteilt werden.

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Besondere Informationen

Übergangsregelungen bis 15. März 2019 zum:

  • Nachweis von geriatriespezifischer Fortbildung gemäß § 3 Abs. 2 QS-Vereinbarung Geriatrische Versorgung
  • Nachweis von praktischer Tätigkeit unter Anleitung eines Geriaters gemäß § 3 Abs. 2 QS-Vereinbarung Geriatrische Versorgung

Bitte wenden Sie sich für weiterführende Informationen an die Mitarbeiter der zuständigen Bezirksgeschäftsstelle.